WhatsApp frisst Speicher: So rettest du dein Smartphone
26.04.2026 - 14:00:22 | boerse-global.deBesonders WhatsApp und Co. belasten moderne Smartphones mit automatisch gesicherten Videos und Bildern massiv. Experten beobachten, dass Messenger-Apps oft die Ursache für schleichende Leistungsverluste sind – Dateien werden redundant abgelegt.
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So stoppst du die Datenflut
Ein zentrales Problem: WhatsApp speichert empfangene Dateien standardmäßig doppelt. Laut CHIP-Analysen landen Medien sowohl in der App-Struktur als auch in der Galerie. Die Lösung hängt vom Betriebssystem ab.
Bei iOS deaktivierst du die Funktion zum automatischen Speichern in Aufnahmen. Android-Nutzer schränken die Sichtbarkeit von Medien in den Einstellungen ein. So bleiben Bilder im App-Verzeichnis, ohne die Galerie zu fluten.
Für die Tiefenreinigung bietet der Messenger eine integrierte Speicherverwaltung. Konzentriere dich auf Dateien über fünf Megabyte – sie fressen den meisten Platz. Regelmäßiges Leeren des App-Caches unter Android schafft kurzfristig Luft.
WhatsApp Plus: Neues Abo-Modell in der Beta
Meta testet derzeit ein Abo-Modell namens WhatsApp Plus für Android-Nutzer. Für knapp zweieinhalb Euro monatlich gibt es exklusive Themes, Icons und mehr angepinnte Chats. Technisch basiert das Modell auf JSON-Web-Token mit speziellen Verschlüsselungsverfahren.
Gleichzeitig hält KI Einzug in die Messenger. Geräteinterne Zusammenfassungen werden in einer gesicherten Umgebung verarbeitet – dem Trusted Execution Environment. Sensible Inhalte verlassen das Gerät nicht. Entwickler experimentieren zudem mit kürzeren Zeiträumen für selbstlöschende Nachrichten.
Massive Phishing-Welle trifft deutsche Politiker
Das BSI und der Verfassungsschutz warnen vor einer massiven Phishing-Kampagne über Signal. Betroffen sind prominente Politiker wie Julia Klöckner, Verena Hubertz und Karin Prien. Die Angreifer täuschten technischen Support vor. Ermittler vermuten russische staatliche Akteure dahinter.
Sicherheitsforscher identifizierten zudem die Morpheus-Spyware. Sie nutzt täuschend echte Android-Update-Hinweise und provoziert Telekommunikationsstörungen. Einmal installiert, kapert die Malware Barrierefreiheitsrechte und umgeht biometrische Sicherungen.
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Eine Schwachstelle im BootROM bestimmter Prozessoren zeigt: Angriffe setzen bereits vor dem Betriebssystem-Start an – bei physischem Zugriff. Apple und Samsung schlossen in den letzten Wochen hunderte kritische Lücken.
Cyberkriminalität kostet bis zu 289 Milliarden Euro
Die wirtschaftlichen Schäden sind massiv. Laut Bitkom verursacht Cyberkriminalität jährlich 200 bis 289 Milliarden Euro Schaden. Besonders KMU und Amtsträger geraten ins Visier. KI-gestützte Phishing-Kampagnen erreichen Klickraten von bis zu 54 Prozent.
Quishing – manipulierte QR-Codes – wird zur ernsthaften Bedrohung. Tests ergaben: Über 60 Prozent der Nutzer scannen potenziell gefährliche Codes. Der Markt für mobile Sicherheitssoftware wächst rasant – Analysten prognostizieren über 13 Milliarden US-Dollar bis Mitte der 2030er Jahre.
Neue Regeln ab August 2026
Ab August treten die EU-KI-Verordnung und die NIS-2-Richtlinie in Kraft. Strengere Sicherheitsvorgaben für Betreiber kritischer Infrastrukturen und digitale Dienste kommen. Google führt ab September eine striktere Verifizierung für App-Entwickler ein.
Anfang 2027 startet das EU Digital Identity Wallet. Amtliche Dokumente wie der Reisepass sollen sicher auf dem Smartphone landen. Datenschützer warnen jedoch vor zentralisierter Altersverifizierung und dem Verlust von Anonymität.
Die Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit, Speicheroptimierung und maximaler Sicherheit bleibt die zentrale Herausforderung der Mobilfunkbranche.
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