WhatsApp, Anrufe

WhatsApp bringt Anrufe in den Browser – Windows-App stürzt ab

25.02.2026 - 10:09:42 | boerse-global.de

WhatsApp führt Sprach- und Videoanrufe in der Web-Version ein, während die offizielle Windows-App wegen hohem Speicherverbrauch kritisiert wird. Die Strategie priorisiert schnelle Feature-Updates vor lokaler Performance.

WhatsApp rollt Sprach- und Videoanrufe für die Web-Version aus. Gleichzeitig steht die offizielle Windows-App wegen ihres enormen Ressourcenhungers massiv in der Kritik. Nutzer müssen sich entscheiden: neue Funktionen im Browser oder Performance auf dem Desktop?

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Anrufe im Browser: Endlich auch für Linux-Nutzer

Seit Mitte Februar können Nutzer direkt aus dem WhatsApp-Web-Browser heraus anrufen. Die Funktion, zunächst für Beta-Tester verfügbar, wird nun schrittweise für alle freigeschaltet. Die Gespräche sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und bieten eine integrierte Bildschirmfreigabe.

Das ist ein großer Schritt, besonders für Linux-Nutzer. Für sie gab es bisher keine offizielle Desktop-App, Anrufe am PC waren unmöglich. Auch Windows-Nutzer, die die umstrittene Desktop-App meiden, profitieren. Aktuell funktionieren nur Einzelgespräche, Gruppenanrufe für bis zu 32 Personen sollen aber folgen.

Windows-App: Ein Speicherfresser erster Güte

Während der Browser aufholt, enttäuscht die offizielle WhatsApp-App für Windows 11. Meta ersetzte die native Anwendung durch einen sogenannten Web-Wrapper. Diese auf Chromium basierende Lösung frisst aber Unmengen an Arbeitsspeicher.

Wo die alte App im Leerlauf unter 200 Megabyte RAM lag, sind es bei der neuen Version bis zu 700 Megabyte. Bei intensiver Nutzung schnell ein bis zwei Gigabyte – Spitzenwerte liegen bei drei Gigabyte. Die Folge: spürbare Verzögerungen beim Tippen und eine langsamere Systemleistung, besonders auf schwächeren Rechnern.

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Für Meta hat der Wechsel Vorteile. Neue Features wie Kanäle lassen sich so plattformübergreifend und schneller ausrollen. Der Preis dafür zahlen die Nutzer mit ihrer Systemperformance.

Windows 11 „Resume“: Bald nahtlos zwischen Handy und PC wechseln?

Gibt es bald eine tiefere Integration in Windows selbst? In Insider-Versionen von Windows 11 tauchte WhatsApp in den Einstellungen für die neue „Resume“-Funktion auf. Sie soll ähnlich wie Apples „Handoff“ einen nahtlosen Wechsel zwischen Android-Smartphone und Windows-PC ermöglichen.

Aktuell ist der Schalter noch funktionslos. Experten spekulieren, dass Nutzer künftig Chats oder sogar aktive Anrufe zwischen den Geräten übertragen könnten. Weder Microsoft noch Meta haben Details bestätigt, aber die strategische Richtung ist klar: Die Grenze zwischen mobil und stationär soll weiter verschwimmen.

Strategie auf Kosten der Performance?

Die Entwicklung zeigt ein Dilemma der Software-Branche. Entwickler setzen auf plattformübergreifende Web-Technologien, um Milliarden Nutzer schnell zu bedienen. Die Kehrseite sind oft aufgeblähte, ressourcenhungrige Apps. Ein ähnliches Bild zeigte sich kürzlich bei Microsofts eigenem Outlook.

Der Ausbau von WhatsApp Web ist strategisch klug. Mit Anrufen und Bildschirmfreigabe greift der Messenger den Markt für einfache Videokonferenzen direkt an. Dass dafür die native Windows-Erfahrung leidet, macht deutlich: Entwicklungsgeschwindigkeit hat für Meta aktuell Priorität vor lokaler Optimierung.

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