WhatsApp: Betrüger kapern Konten über Ghost Pairing
23.01.2026 - 05:31:12Eine perfide Betrugsmasche missbraucht die offizielle “Verbundene Geräte”-Funktion von WhatsApp. Cyberkriminelle erlangen so Zugriff auf fremde Konten, lesen private Chats und begehen Straftaten im Namen ihrer Opfer. Sicherheitsexperten warnen eindringlich vor der als “Ghost Pairing” bekannten Methode, die ohne Passwortdiebstahl funktioniert.
So funktioniert die perfide Masche
Die Angreifer nutzen nicht eine technische Lücke, sondern setzen auf Social Engineering. Sie manipulieren ihre Opfer, damit diese die Verknüpfung mit dem Gerät des Kriminellen selbst autorisieren. Der Angriff beginnt meist mit einer Nachricht von einem scheinbar bekannten Kontakt.
Darin wird mit einem Link zu einem angeblichen Foto oder Video gelockt. Klickt das Opfer, landet es auf einer gefälschten Webseite, die zur Eingabe der Telefonnummer auffordert. Parallel starten die Täter den legitimen WhatsApp-Prozess zur Geräteverknüpfung.
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WhatsApp sendet daraufhin einen offiziellen Bestätigungscode an das Opfer. Die Fake-Webseite fordert zur Eingabe dieses Codes auf – und mit dieser Eingabe genehmigt das Opfer unwissentlich die Kopplung des fremden Geräts. Die Attacke bleibt oft lange unbemerkt, da die App auf dem eigenen Handy normal weiterfunktioniert.
Spionage, Betrug und Erpressung
Die Folgen der Kontoübernahme sind gravierend. Die Täter können alle Chats mitlesen, auf Medien zugreifen und die Kontaktliste einsehen. Diese Daten nutzen sie für kriminelle Aktivitäten.
Häufig betrügen sie die Kontakte des Opfers, indem sie unter dessen Identität um dringende Geldüberweisungen bitten. Die Erfolgsquote ist hoch, weil die Nachricht von einem Bekannten zu kommen scheint. Auch Erpressung mit privaten Fotos oder die Verbreitung von Schadsoftware über das gehackte Konto sind gängige Praktiken.
Der Mensch ist das schwächste Glied
“Ghost Pairing” ist ein klassisches Beispiel dafür, wie menschliche Neugier und Vertrauen ausgenutzt werden. Die Angreifer benötigen keine komplexen Hacking-Methoden – sie machen die Nutzer zu Komplizen ihrer eigenen Kontoübernahme.
Die Gefahr lauert nicht nur bei WhatsApp. Verbraucherschützer und Polizei warnen regelmäßig vor ähnlichen Phishing-Versuchen per E-Mail, SMS oder über manipulierte QR-Codes.
So schützen Sie Ihr Konto
Kriminelle werden ihre Taktiken weiter verfeinern. Der wichtigste Schutz ist gesundes Misstrauen gegenüber unaufgeforderten Nachrichten, selbst von Bekannten. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre aktiven Sitzungen.
Diese Maßnahmen schützen Sie:
- Verbundene Geräte prüfen: Gehen Sie in WhatsApp zu Einstellungen > Verbundene Geräte. Entfernen Sie sofort alle unbekannten Geräte.
- Zwei-Schritt-Verifizierung aktivieren: Richten Sie in den Konto-Einstellungen eine sechsstellige PIN ein. Diese erschwert eine unbefugte Übernahme.
- Codes niemals teilen: Geben Sie niemals Bestätigungscodes weiter, die Sie per SMS von WhatsApp erhalten. Die Plattform fordert Sie nie legitim auf einer Webseite dazu auf.
- Links skeptisch prüfen: Seien Sie vorsichtig bei unaufgefordert zugesandten Links – das Konto Ihres Freundes könnte bereits gekapert sein.
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