WhatsApp-Betrüger geben sich als Meta-Support aus
04.01.2026 - 01:10:12Kriminelle nutzen KI-gestützte Kommunikation, um sich als Meta-Support auszugeben und an Verifizierungscodes zu gelangen. Experten warnen vor der perfiden Masche zur Kontoübernahme.
Eine neue Welle raffinierter Betrugsversuche rollt auf WhatsApp-Nutzer zu. Kriminelle geben sich täuschend echt als “Meta Support” aus, um Zugriff auf Konten zu erlangen. Verbraucherschützer warnen vor der perfiden Masche.
In den ersten Tagen des Jahres verzeichnen Sicherheitsforscher einen signifikanten Anstieg von Account-Übernahmen. Die Betrüger kontaktieren Nutzer direkt in der App und drohen mit einer angeblichen Kontosperrung. Ihr Ziel: der sechsstellige Verifizierungscode. Experten mahnen zur Vorsicht, denn die Angriffe wirken durch KI-gestützte Kommunikation immer glaubwürdiger.
So funktioniert die perfide Masche
Das Vorgehen folgt einem präzisen psychologischen Muster. Nutzer erhalten eine Nachricht von einem Account, der offiziell wirkt. Der Name lautet oft “WhatsApp Support” oder “Meta Security”.
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In der Nachricht behaupten die Täter, der Account habe gegen Nutzungsbedingungen verstoßen. Um eine Sperrung zu verhindern, müsse sich der Nutzer sofort verifizieren. Der Tonfall ist professionell, aber drängend.
Laut Analysen nutzen die Angreifer mittlerweile KI, um fehlerfreies Deutsch zu simulieren. Frühere Erkennungsmerkmale wie schlechte Grammatik entfallen.
Der Code, der alles verrät
Das technische Ziel ist fast immer identisch: die Übernahme des Kontos. Die Kriminellen fordern die Übermittlung des sechsstelligen Codes, der per SMS an das Smartphone gesendet wird.
Sie behaupten, dieser Code sei für die “Verifizierung” notwendig. Technisch gesehen handelt es sich jedoch um den Registrierungscode für WhatsApp. Die Angreifer versuchen parallel, den Account des Opfers auf ihrem eigenen Gerät einzurichten.
Gibt der Nutzer den Code im Chat weiter, haben die Kriminellen gewonnen. Sie übernehmen den Account binnen Sekunden, aktivieren eine eigene Zwei-Faktor-Authentifizierung und sperren den eigentlichen Inhaber aus. Anschließend haben sie Zugriff auf alle Chats.
Echt oder Fake? So erkennen Sie den Betrug
Trotz der Professionalität gibt es ein eindeutiges Merkmal. Meta hat klargestellt, dass verifizierte Business-Accounts stets durch einen grünen Haken gekennzeichnet sind.
Der entscheidende Unterschied:
* Offizieller Support: Der grüne Haken befindet sich hinter dem Kontaktnamen im Chat-Header.
* Betrugsversuch: Bei Fälschungen ist der Haken oft nur Teil des Profilbildes.
Zudem betonen Experten: Der echte WhatsApp-Support fragt niemals den sechsstelligen Verifizierungscode in einem Chat ab. Offizielle Kommunikation erfolgt über Systemnachrichten.
Die größte Schwachstelle bleibt der Mensch
Die aktuelle Warnung reiht sich in eine breitere Entwicklung ein. Berichten zufolge hat Meta allein in der ersten Jahreshälfte 2025 über 6,8 Millionen betrügerische Accounts entfernt.
Die Qualität der Phishing-Versuche hat durch KI eine neue Stufe erreicht. Die Nachrichten sind nicht nur sprachlich versierter, sondern auch kontextbezogener. Meta hat zwar Warnhinweise bei der Bildschirmfreigabe eingeführt.
Dennoch bleibt der menschliche Faktor das größte Risiko. Die Ausnutzung von Autorität setzt Nutzer unter Stress – und schaltet rationale Prüfmechanismen oft aus.
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