WhatsApp-Betrüger geben sich als Krypto-Support aus
17.01.2026 - 00:53:12Eine neue Betrugswelle auf WhatsApp zielt gezielt auf Besitzer von Kryptowährungen ab. Kriminelle kontaktieren Nutzer unaufgefordert und geben sich als Support-Mitarbeiter von Blockchain-Diensten aus, um an Geld und digitale Vermögen zu gelangen. Sicherheitsexperten warnen eindringlich vor der psychologisch ausgeklügelten Masche.
Die Täter nutzen den guten Ruf etablierter Krypto-Plattformen für ihre Attacke. In den Nachrichten behaupten sie, verdächtige Transaktionen oder Sicherheitsprobleme mit der Wallet des Nutzers entdeckt zu haben, die sofort behoben werden müssten. Seriöse Anbieter wie Coinbase oder Binance betonen jedoch: Sie kontaktieren Kunden niemals proaktiv über WhatsApp und fordern niemals sensible Daten wie Passwörter oder private Schlüssel an.
So läuft der Betrug ab
Die Masche ist mehrstufig aufgebaut und setzt auf Druck. Zunächst erreicht das Opfer eine Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Absender gibt sich als Mitarbeiter des “Blockchain-Supports” oder eines bekannten Handelsplatzes aus.
Im nächsten Schritt versuchen die Betrüger, eine direkte Interaktion zu erzwingen:
* Sie fordern auf, einen Link zu einer gefälschten Webseite anzuklicken, die der echten täuschend ähnlich sieht.
* Dort sollen dann Zugangsdaten oder die Seed Phrase – der Generalschlüssel für eine Krypto-Wallet – eingegeben werden.
* Oft wird das Opfer auch überredet, eine Fernwartungssoftware zu installieren, die den Tätern vollen Zugriff auf den Rechner oder das Smartphone gibt.
* Eine gängige Taktik ist die Androhung rechtlicher Konsequenzen bei Nichtkooperation.
Der beste Schutz ist ein gesundes Misstrauen. Es gibt keinen offiziellen “Blockchain-Support”, der Nutzer ungefragt per WhatsApp kontaktiert. Nutzer sollten verdächtige Nummern sofort blockieren und melden.
Viele WhatsApp-Nutzer sind überrascht, wie leicht Betrüger über private Chats Zugriff bekommen. Wenn Sie Ihre Kommunikation schützen möchten, zeigt ein kostenloser Telegram-Report, wie Sie in wenigen Minuten sicher zu Telegram wechseln, Ihre Nummer verbergen und geheime Chats einrichten. Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklären die wichtigsten Datenschutzeinstellungen – ideal, um sich gegen gefälschte Support-Anfragen zu wappnen. Der Report ist gratis per PDF und erklärt auch, welche Einstellungen Betrugsversuche wirkungsvoll blockieren. Telegram-Umstiegs-Guide gratis herunterladen
Diese Einstellungen und Verhaltensweisen erhöhen die Sicherheit:
* In den WhatsApp-Datenschutzeinstellungen festlegen, dass nur Kontakte einen zu Gruppen hinzufügen können.
* Keine Links aus verdächtigen Nachrichten anklicken, keine Anhänge herunterladen und niemals persönliche Daten preisgeben.
* Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sowohl für WhatsApp als auch für alle genutzten Krypto-Börsen und Wallets aktivieren.
Teil einer größeren Betrugswelle
Die gefälschten Support-Anfragen sind Teil eines größeren Trend. Kriminelle Netzwerke nutzen zunehmend verschlüsselte Messenger wie WhatsApp und Telegram, um ihre Opfer zu isolieren und zu manipulieren. Diese Maschen, oft als “Pig Butchering” bezeichnet, bauen zunächst eine Vertrauensbeziehung auf, bevor die finanzielle Ausbeutung beginnt.
Die Anonymität und schwer nachverfolgbaren Transaktionen im Krypto-Bereich machen das Feld für Betrüger besonders attraktiv. Die Betreiber von WhatsApp löschen zwar regelmäßig Konten, die mit Betrugsnetzwerken in Verbindung stehen. Die Hauptverantwortung, wachsam zu bleiben und Warnsignale zu erkennen, liegt jedoch bei den Nutzern selbst.


