Wemo-Smart-Home: Cloud-Abschaltung macht Geräte schlagartig dumm
31.01.2026 - 03:22:12Belkin schaltet heute die Cloud für seine älteren Wemo-Geräte ab – und entwertet damit schlagartig Tausende Smart-Home-Investitionen. Der Schritt macht die Risiken cloud-abhängiger Hardware schmerzhaft deutlich.
Ab sofort, dem 31. Januar 2026, sind Kernfunktionen wie Fernsteuerung per App oder Sprachbefehle via Alexa und Google Assistant für die betroffenen Produkte Geschichte. Betroffen sind beliebte Geräte wie smarte Steckdosen, Lichtschalter und Dimmer, die teils seit über einem Jahrzehnt in Haushalten installiert sind. Sie lassen sich fortan nur noch manuell bedienen.
App fällt aus, Sprachsteuerung erlischt
Die Konsequenz für Nutzer ist drastisch: Die Wemo-App steht nicht mehr zur Verfügung. Damit entfallen alle Zeitpläne, Automatisierungsregeln und die Steuerung von unterwegs. Die Integration in die Ökosysteme von Amazon und Google bricht zusammen. Besonders problematisch ist dies für fest verbaute Geräte wie Wandschalter, deren Austausch oft einen Elektriker erfordert.
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Belkin begründet den Schritt mit der Weiterentwicklung der Technologie und einem notwendigen Fokuswechsel. Das Unternehmen kündigte an, für Geräte, die heute noch in der Garantiezeit sind, mögliche Teilrückerstattungen zu prüfen – allerdings erst nach dem Stichtag.
Rettungsanker nur für Apple-Nutzer
Eine entscheidende Ausnahme gibt es für Anwender im Apple-Ökosystem. Wemo-Geräte, die mit Apple HomeKit kompatibel sind und vor dem 31. Januar eingerichtet wurden, funktionieren weiter. HomeKit steuert die Geräte lokal im Heimnetzwerk, unabhängig von Belkins Cloud.
Diese Chance ist jedoch verstrichen: Eine erstmalige Einrichtung nach dem Stichtag ist nicht mehr möglich. Neuere, Thread-basierte Wemo-Produkte sind von der Abschaltung ohnehin nicht betroffen. Für die große Android- und Google-/Amazon-Nutzerbasis bietet dieser Weg keinen Ausweg.
Weckruf für die gesamte Smart-Home-Branche
Der Fall Wemo ist ein Lehrstück für die Fragilität cloud-zentrierter Smart-Home-Lösungen. Kunden kaufen nicht nur Hardware, sondern auch einen Dienst – und wenn dieser eingestellt wird, verliert die Hardware ihren Mehrwert. Verbraucherschützer und Anwälte prüfen bereits rechtliche Schritte, darunter Sammelklagen.
Die Branche dürfte nun einen noch stärkeren Schub hin zu offenen, lokalen Standards wie Matter und Thread erleben. Diese sind herstellerunabhängig und machen Geräte weniger anfällig für Firmenentscheidungen. Belkin selbst hatte sich bereits 2023 von Matter verabschiedet – ein klares Signal für den Rückzug aus dem Smart-Home-Markt.
Für Tausende Nutzer bleibt jetzt nur der teure Austausch ihrer Geräte oder der Rückfall in die manuelle Steinzeit. Der Traum vom smarten Zuhause ist für sie erst einmal ausgeträumt.
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