WD My Passport SSD von Western Digital - kompakter Speicher mit bis zu 2 TB
Veröffentlicht: 11.07.2026 um 12:59 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)WD My Passport SSD liegt so leicht in der Hand, dass man fast vergisst, dass darin bis zu 2 TB Daten stecken können. Die Metalloberfläche fühlt sich kühl an, wenn man sie aus der Tasche zieht, und das USB-C-Kabel klickt mit einem kleinen Geräusch in den Anschluss. Produktmanagerin Sabine Keller beschreibt das Laufwerk als „Alltags-Speicher, der in jede Jeans passt“.
Tragbare SSD mit NVMe-Technik
Western Digital positioniert WD My Passport SSD als portable NVMe-SSD mit USB 3.2 Gen 2, die laut Hersteller Transferraten von bis zu 1050 MB/s lesend und 1000 MB/s schreibend erreicht. Die Schnittstelle läuft über USB-C, ein USB-A-Adapter gehört je nach Paketumfang ebenfalls dazu.
Das Gehäuse setzt auf eine Kombination aus Metall und Kunststoff, wobei die Oberseite aus strukturiertem Metall nicht nur wertiger wirkt, sondern auch Fingerabdrücke reduziert. Das Laufwerk ist laut Western Digital stoßresistent bis zu einer Fallhöhe von rund 1,98 Metern auf einen harten Untergrund, was für den mobilen Einsatz im Rucksack oder in der Laptop-Tasche ausgelegt ist.
Western Digital Corp. als Datenspeicher-Spezialist
Weitere Hintergründe zur Western Digital Corp. Aktie und zur Rolle von Flash-Speicher im Konzernportfolio finden Sie im Themenbereich bei ad-hoc-news.de.
Kapazitäten und Verschlüsselung
WD My Passport SSD wird aktuell in Kapazitäten von 500 GB, 1 TB, 2 TB und je nach Region auch 4 TB angeboten. Die Varianten mit höherer Kapazität zielen klar auf Nutzer, die regelmäßig große Foto- oder Videoprojekte mit sich tragen, etwa Content-Creator oder Fotografen auf Reisen.
Western Digital integriert eine 256-Bit AES-Hardwareverschlüsselung, die über die mitgelieferte WD Security-Software konfiguriert wird. Nutzer können damit ein Passwort setzen, um den Zugriff auf die Daten zu schützen, ohne dass die reine Transferleistung der SSD durch eine reine Softwarelösung gebremst wird.
Zusätzlich liegt das Tool WD Discovery bei, das etwa Backup-Funktionen bietet und die Einbindung von Cloud-Diensten wie Dropbox erleichtern soll. Für Anwender, die das Laufwerk als primären Backup-Speicher für Notebook oder Desktop nutzen, entsteht so ein einfacher Weg, lokale und Online-Sicherung zu kombinieren.
Design, Haptik und Alltagseinsatz
Beim Design setzt WD My Passport SSD auf eine geschwungene Form mit einer Welle auf der Front, die beim Darüberstreichen leicht spürbar ist. Das Gehäuse ist rund 90 Millimeter lang, etwa 45 Millimeter breit und knapp 10 Millimeter hoch, die Masse liegt je nach Version bei ungefähr 45 Gramm.
Im Alltag bedeutet das: Die SSD verschwindet ohne Mühe im kleinen Reißverschlussfach eines Rucksacks oder in der Brusttasche eines Hemds. Testerinnen berichten, dass sie das Laufwerk gelegentlich zusammen mit Schlüsseln oder einem USB-Stick transportieren, ohne größere Spuren auf der Oberfläche zu sehen, solange keine extrem rauen Kanten im Spiel sind.
Der Anschluss über USB-C erleichtert den Einsatz an aktuellen Notebooks, Tablets und Smartphones mit OTG-Unterstützung. Für Geräte mit klassischen USB-A-Ports ist je nach Lieferumfang ein Adapter beigelegt; andernfalls greift man zu einem separaten Adapterkabel.
Performance und Praxisberichte
In unabhängigen Tests kommt WD My Passport SSD in der 1-TB-Version bei sequenziellen Transfers oft nahe an die beworbenen 1 GB/s, sofern ein USB-3.2-Gen-2-Port genutzt wird. In praxisnahen Aufgaben wie dem Kopieren vieler kleiner Dateien liegen die Werte naturgemäß darunter, bleiben aber deutlich über klassischen SATA-SSDs im externen Gehäuse.
Einige Reviews attestiieren der SSD einen stabilen Durchsatz über längere Kopiervorgänge, bis die interne Temperaturregelung eingreift. Im normalen Alltag, etwa beim Kopieren eines 100-GB-Projekts, bleibt die Oberseite fühlbar warm, aber nicht unangenehm heiß. Nutzerhinweise empfehlen, die SSD nicht direkt neben einer sehr warmen Notebook-Lüftung zu platzieren, um mögliche Drosselungen zu vermeiden.
Für Video-Workflows, bei denen 4K-Material direkt von der externen SSD geschnitten wird, spielt die Kombination aus hohen sequentiellen Raten und geringer Zugriffszeit ihre Stärken aus. Mehrere Testerinnen arbeiten mit WD My Passport SSD als Scratch-Disk für Adobe Premiere oder DaVinci Resolve auf dem Notebook, was im mobilen Setup einen guten Kompromiss aus Tempo und Transportabilität schafft.
Kompatibilität und Software-Ökosystem
WD My Passport SSD ist laut Hersteller mit Windows, macOS und einigen aktuellen Spielekonsolen kompatibel. Unter Windows lässt sich das Laufwerk mit NTFS formatieren, für macOS empfiehlt sich APFS oder exFAT, wenn ein plattformübergreifender Zugriff gewünscht ist.
Die WD Discovery-Software erkennt die SSD nach Anschluss automatisch und bietet dann Optionen für automatische Backups, Synchronisation mit Cloud-Diensten und die Verwaltung von WD-Geräten. Wer das Laufwerk hingegen schlicht als „schnellen USB-Stick“ nutzen möchte, kann es ohne zusätzliche Software verwenden und es wird wie ein klassischer Massenspeicher eingebunden.
Für den Einsatz an aktuellen Spielekonsolen, etwa zur Erweiterung des Spiele-Speichers, ist WD My Passport SSD wie andere externe USB-SSDs geeignet. Grenzen setzt hier vor allem das jeweilige Konsolen-Betriebssystem, das die SSD meist nur für Spiele aus der vorherigen Konsolengeneration zulässt.
Marktposition und Preisniveau
Western Digital ordnet WD My Passport SSD im Consumer-Bereich ein, also bei privaten Anwendern, Freiberuflern und kleinen Teams, die mobilen Speicher brauchen, ohne sich gleich eine professionelle Thunderbolt-Lösung zuzugelegen. Das Produkt konkurriert direkt mit portablen SSDs von Marken wie Samsung, SanDisk oder Crucial.
Das Preisniveau variiert je nach Kapazität und Händler, liegt für die 1-TB-Version oft im Bereich um 80 bis 120 Euro, während die 2-TB-Variante sich häufig im Korridor zwischen 140 und 200 Euro bewegt. Aktionen und Rabatte können dieses Bild allerdings deutlich verschieben.
Im Vergleich zu klassischen externen Festplatten bietet WD My Passport SSD deutlich höhere Robustheit und Performance, allerdings zu einem höheren Preis pro Gigabyte. Wer vor allem riesige Archivbestände lagern will und selten Zugriff braucht, bleibt daher häufig bei HDDs, während die SSD für aktive Projekte und mobile Nutzung die bessere Wahl ist.
Rolle im Western-Digital-Portfolio
Die Produktlinie My Passport stellt seit Jahren einen wichtigen Baustein im Consumer-Segment von Western Digital dar. Neben den SSD-Varianten existieren weiterhin klassische HDD-Ausführungen, doch der Trend zu Flash-Speicher ist klar: Immer mehr Anwender greifen zur SSD, wenn sie ihre Daten mitnehmen.
Für Western Digital ergänzt WD My Passport SSD das Angebot aus internen SSDs wie der WD Black SN850X und Enterprise-Lösungen. Aus Sicht des Unternehmens dient die portable SSD vor allem dazu, die Marke im Alltag von Endkunden sichtbar zu machen und Synergien mit anderen WD-Produkten zu stärken.
CEO David Goeckeler betont in Gesprächen immer wieder die Bedeutung des Flash-Geschäfts und die Rolle von portablen SSDs als Bindeglied zwischen Consumer und professionellen Anwendern. WD My Passport SSD ist damit Teil einer breiteren Strategie, bei der Western Digital sowohl Datenzentren als auch Privatanwender adressiert.
Kontext und Western Digital Aktie
Für Privatanleger ist WD My Passport SSD vor allem relevant, weil es ein greifbares Produkt ist, das direkt beim Endkunden ansetzt. Während große Speicherlösungen für Rechenzentren im Hintergrund arbeiten, liegt diese SSD sprichwörtlich auf dem Schreibtisch und wird täglich genutzt.
An der Börse wird Western Digital Corp. an der Nasdaq in US-Dollar gehandelt, und das Flash- und SSD-Geschäft trägt maßgeblich zur Wahrnehmung des Unternehmens bei. Die Western Digital Corp. Aktie spiegelt damit auch die Nachfrage nach Produkten wie WD My Passport SSD wider, ohne dass sich daraus allein ein klares Anlageurteil ableiten ließe.
Fakten zu WD My Passport SSD
- Produkt: WD My Passport SSD
- Hersteller: Western Digital Corp.
- Kategorie: Lifestyle/Consumer
- Markteinführung: Erste Generation der My Passport SSD wurde von Western Digital im Consumer-Segment Mitte der 2010er-Jahre vorgestellt, aktuelle NVMe-Versionen sind seit mehreren Jahren am Markt.
- UVP / Preis: Regionale UVPs, typische Marktpreise für 1 TB liegen häufig zwischen 80 und 120 Euro.
- Verfügbarkeit: In Deutschland und international über Online-Händler, Elektronikmärkte und den Fachhandel erhältlich.
- Zielgruppe: Privatnutzer, Content-Creator, Freiberufler und kleine Teams mit Bedarf an mobilem schnellen Speicher.
- Besonderheit / USP: Kompakte NVMe-basierte portable SSD mit bis zu 1050 MB/s und integrierter 256-Bit AES-Hardwareverschlüsselung.
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