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Was angehende Trader über Trading.de wissen sollten

14.01.2026 - 14:30:00

 Trading-Ausbildungen unterscheiden sich stark – Mentoring und Praxisnähe gelten als entscheidende Kriterien.
Quelle: Freepik, rawpixel.com

Die starken Kursausschläge der vergangenen Monate – insbesondere bei US-Techwerten und Indizes – haben das Interesse am aktiven Handel deutlich erhöht. Immer mehr Privatanleger beschäftigen sich erstmals ernsthaft mit Trading. Wer Trading nicht dem Zufall überlassen will, steht schnell vor der Frage nach einer seriösen Ausbildung. Der folgende Überblick stellt fünf etablierte Anbieter vor und ordnet ihre Schwerpunkte ein.

Wer heute auf Aktien, Währungen oder Rohstoffe setzt, kann vom schnellen Auf und Ab von Dax, Dow, US-Dollar oder Futures profitieren – vorausgesetzt, er oder sie weiß, was er tut. Denn die zentrale Frage, die sich viele stellen oder stellen sollten, lautet: Wie werde ich Trader? Und noch wichtiger: Wo lernt man das Handwerk seriös und nachhaltig?

Trading hat sich in den vergangenen Jahren vom Nischenthema zu einem festen Bestandteil vieler privaten Finanzstrategien entwickelt. Für manche ist es ein Nebenjob, für andere der Weg in eine neue Karriere. Dauerhafter Erfolg im Trading basiert nicht auf Intuition, sondern auf klaren Regeln, statistischem Verständnis und konsequentem Risikomanagement. Genau hier setzen spezialisierte Ausbildungsprogramme an. Aber wie erkennt man Qualität? Und welche Anbieter haben sich 2026 als besonders gut und führend erwiesen?

Fünf Topanbieter fürs Daytrading im Check

Die Antwort liefert ein Blick auf die aktuellen Multi-Portale-Rankings. Mehrere Vergleichsplattformen haben die besten Trading-Ausbildungen unter die Lupe genommen. Das übereinstimmende Ergebnis: Trading.de liegt vorn. Gründer Andre Witzel setzt auf ein Trading-Ausbildungsmodell, das theoretische Grundlagen mit festen Praxisphasen und persönlichem Mentoring kombiniert – unter anderem durch regelmäßige Live-Trading-Sessions. Wer hier lernt, bekommt nicht nur Strategien vermittelt, sondern auch Risikomanagement und psychologische Stabilität. Ein zentraler Ansatz der Ausbildung ist die klare Abgrenzung zum spekulativen Glücksspiel: Daytrading wird als erlernbares Handwerk vermittelt. Und das will gelernt sein, bevor das erste Derivat oder die erste Aktie ins eigene Daytrading-Depot eingebucht wird.

Was macht eine gute Ausbildung aus? Transparenz bei den Kosten, realistische Erwartungen und praxisnahe Inhalte wie Live-Trades sind Pflicht. Ebenso wichtig: persönliche Betreuung statt anonymer Videos. Mentoring ist der größte Hebel für Fortschritt – ohne Feedback verfestigen sich Fehler. Genau hier setzt Trading.de an. Die Teilnehmer profitieren von individuellem Coaching, praxisorientierten Fallstudien und einer aktiven Community. Flexible Laufzeiten und klare Preislogik runden das Angebot ab.

Doch auch andere Anbieter haben ihre Stärken. TradeNeon Academy etwa punktet mit digitalen Lernplattformen und Live-Trading-Sessions – ideal für alle, die ortsunabhängig lernen wollen. Im Vergleich zu Programmen mit fest zugewiesenem Mentor ist die persönliche Betreuung hier weniger intensiv. Der Anbieter WIFI Oberösterreich wiederum ist die Adresse für alle, die einen soliden Einstieg suchen und regionale Präsenz schätzen. Wer den Austausch schätzt, findet bei TradersClub24 eine lebendige Community und Programme mit Fokus auf Daytrading – allerdings mit weniger individueller Betreuung. Und Lüddemann Investments setzt besonders auf die Themen Psychologie und Mindset, ein entscheidender Faktor für diszipliniertes Handeln in turbulenten Marktphasen. Dafür fehlt es dort etwas an technischer Tiefe, die gerade erfahrene Trader benötigen.

Keine leeren Versprechen, keine "garantierten Gewinne"

Alle fünf Anbieter kombinieren Theorie und Praxis, unterscheiden sich aber in Intensität und Ausrichtung. Trading.de überzeugt durch Ganzheitlichkeit, geringe Kosten, Ausbildungssystem und individuelle Begleitung, TradeNeon durch digitale Dynamik, WIFI OÖ durch solide Grundlagen, TradersClub24 durch Community-Power und Lüddemann Investments durch mentale Stärke. Die Wahl hängt von den eigenen Zielen ab: Soll es der Weg zum professionellen Daytrader sein oder zunächst ein Fundament für den Einstieg?

Eines haben alle fünf Topanbieter gemeinsam: Sie nehmen ihre Kunden ernst. Sie offerieren keine leeren Versprechen, keine "garantierten Gewinne" oder den "schnellen Euro". Stattdessen setzen sie einen klaren Fokus auf Lernprozesse und nachhaltigen Erfolg. Daytrading ist ein Beruf, der Können und Disziplin verlangt. Wer das versteht, hat die besten Chancen, vom aktuellen Marktumfeld zu profitieren und die richtige Ausbildung ist der erste Schritt.