Warum The Strokes 2026 bigger sind als je zuvor
09.03.2026 - 12:48:27 | ad-hoc-news.deWarum The Strokes 2026 bigger sind als je zuvor
Du merkst es in deinen Playlists, in TikTok-Sounds, in Festival-Line-ups: The Strokes sind wieder voll im Fokus – und fühlen sich gleichzeitig so zeitlos an, als wären sie nie weg gewesen.
Immer wenn Gitarren wieder wichtiger werden, wenn Indie im Mainstream aufpoppt, fällt ein Name zuerst: The Strokes. 2026 spürst du diesen Effekt so stark wie seit Jahren nicht mehr – eine ganze Generation entdeckt gerade, warum diese Band für so viele der Blueprint von "cool" ist.
Ich bin Lukas, Musikredakteur und seit den Nullerjahren bekennender Strokes-Nerd – und ich zeige dir, warum diese Band auch für dich gerade wieder Pflichtprogramm ist.
Hier weiterlesen: Offizielle Seite von The Strokes
Die Hintergründe: Warum gerade alle über The Strokes sprechen
Wenn du heute von angesagten Artists wie Wet Leg, The 1975, Wallows oder Fontaines D.C. hörst, steckt oft ein gemeinsamer Ursprung im Sound: The Strokes haben Anfang der 2000er festgelegt, wie moderner Gitarren-Indie überhaupt klingen darf.
Dieser Einfluss holt sie 2026 massiv zurück ins Gespräch. Streaming-Algorithmen spielen dir nach einem freshen Indie-Hit plötzlich "Last Nite" oder "Someday" rein – und du merkst: Warte, das knallt genauso wie die neuen Sachen, nur irgendwie roher und ehrlicher.
Dazu kommt der Nostalgie-Faktor. Für viele Millennials sind The Strokes der Sound ihrer Jugend, für Gen Z dagegen eine neue Art von Retro, die nicht nach den 80ern klingt, sondern nach verrauchten Kellerclubs, New York und zu engen Skinny Jeans.
Was 2026 besonders ist: Gen Z und Millennials feiern diese Band gleichzeitig, aber aus unterschiedlichen Gründen. Die einen entdecken sie als coolen Vintage-Indie, die anderen feiern ein Revival ihres persönlichen Soundtracks aus Schul- und Unizeiten.
Ein weiterer Grund: Die Band war nie komplett weg. Mit "The New Abnormal" (2020) haben The Strokes eines der besten Spätwerk-Alben einer Indie-Band überhaupt rausgehauen. Das Ding hat einen Grammy für "Best Rock Album" gewonnen und gezeigt, dass sie nicht nur ihr altes Erfolgsrezept verwalten, sondern sich weiterentwickeln können.
Viele Fans, die sie vorher vielleicht nur vom Hören kannten, wurden durch dieses Album endgültig reingezogen. Plötzlich war klar: Das ist nicht nur eine "Früher war alles besser"-Band, sondern eine immer noch relevante Alternative zu generischem Playlist-Rock.
Social Media pusht den Hype zusätzlich. "The Adults Are Talking" ist längst zu einem eigenen Universum aus Edits, TikToks, Reels und Live-Clips geworden. Vor allem die Live-Versionen mit dem legendären Bass-Groove, dem ultra-knappen Drumming und Julian Casablancas' mühelos schlurfendem Gesang gehen viral.
Parallel dazu tauchen überall Y2K-Ästhetiken wieder auf: Converse, Lederjacken, Second-Hand-Blazer, verwaschene Bandshirts. Dazu passt die Ära der frühen Strokes perfekt. Immer mehr Content-Creator*innen bauen Strokes-Songs als Soundtrack in ihre Vlogs oder Ästhetik-Clips ein – und der Algorithmus erledigt den Rest.
Festival-Booker*innen reagieren ebenfalls. Egal ob Primavera, Lollapalooza oder große europäische Open-Airs: The Strokes als Headliner sind ein No-Brainer. Sie sind legendär genug für ältere Fans, aber edgy genug für ein junges Publikum, das keine Lust auf reine Nostalgie-Acts hat.
Was auch reinspielt: Der Hunger nach echten Bands. Nach Jahren voller Bedroom-Pop, Hyperpop und Retrowave sehnen sich viele wieder nach Schweiß, Gitarren, echten Drums. The Strokes liefern genau das, aber mit diesem New-York-Understatement, das nie wie Dad-Rock wirkt.
Du hörst sofort: Da stehen fünf Leute in einem Raum und spielen – keine 200 Spuren, keine überproduzierten Vocals. Die Songs fühlen sich nach Gang, nach Clique, nach diesem "Wir gegen den Rest" an. Und das holt 2026 extrem viele Leute ab, die sich nach Zugehörigkeit sehnen.
Fan-Check: Das sagen die Leute im Netz
Sound & Vibe: Was dich bei The Strokes wirklich erwartet
Wenn du The Strokes noch nicht richtig gehört hast, fragst du dich vielleicht: Okay, was ist an denen so besonders? Was macht den Strokes-Sound aus, von dem alle reden?
Stell dir eine Mischung aus Garage-Rock, New-Wave und Indie-Pop vor, die klingt, als wäre sie in einem viel zu kleinen Proberaum aufgenommen. Alles ist bewusst ein bisschen dreckig, aber super catchy.
Im Zentrum: Julian Casablancas. Seine Stimme ist oft leicht verzerrt, klingt gelangweilt und emotional gleichzeitig. Er singt, als würde er um 4 Uhr morgens an der Bar hängen, mit Zigarette in der Hand, irgendwo zwischen Aufgeben und "Scheiß drauf, wir machen weiter".
Daneben die Gitarren von Nick Valensi und Albert Hammond Jr.. Sie spielen nicht einfach Akkorde runter, sondern kleine, ineinander verzahnte Riffs. Oft klingt eine Gitarre fast wie ein Synth, die andere wie eine Sirene. Zusammen ergeben sie dieses unverkennbare Strokes-Gefühl zwischen Großstadt-Hektik und Melancholie.
Der Bass von Nikolai Fraiture hält alles zusammen. Er legt keine wilden Läufe hin, sondern spielt ultra-präzise Patterns, die sofort im Kopf bleiben. Hör dir mal den Bass bei "Reptilia" oder "The Adults Are Talking" an – das ist minimalistisch, aber so präsent, dass du den Song danach nicht mehr aus dem Kopf bekommst.
Und dann ist da noch Fabrizio Moretti am Schlagzeug. Sein Style ist unglaublich tight und zurückhaltend. Er spielt, als hätte er sich selbst verboten, zu viel zu machen. Dadurch entsteht eine Spannung, die ständige Vorwärtsbewegung ohne Eskalation.
Das ergibt zusammen einen Sound, der direkt, reduziert und super charakteristisch ist. Du erkennst The Strokes oft nach ein paar Sekunden, egal von welchem Album.
Phase 1 – Roh & hungrig: "Is This It" (2001) und "Room on Fire" (2003) sind purer New-York-Indie. Kurze Songs, kaum Schnickschnack, alles wirkt wie ein Live-Take. Wenn du verstehen willst, warum so viele Bands die Strokes als Vorbilder nennen, startest du hier.
Phase 2 – Experimente & Brüche: "First Impressions of Earth" (2006) geht düsterer und größer, mit längeren Songs und mehr Experimenten. Nicht jeder Track ist instant zugänglich, aber für Fans ist das Album ein Schlüssel, um die Band tiefer zu verstehen.
Phase 3 – Zwischen Nostalgie und Neuaufbau: "Angles" (2011) und "Comedown Machine" (2013) mischen 80s-Vibes, Synths und Indie-Pop. Viele unterschätzen diese Platten, aber gerade Songs wie "Under Cover of Darkness" oder "One Way Trigger" zeigen, dass The Strokes nicht nur im eigenen Mythos leben wollten.
Phase 4 – Spätwerk & Relevanz-Check: "The New Abnormal" (2020) ist wie ein selbstbewusstes Statement: Wir können immer noch Hits, aber wir brauchen niemandem mehr etwas zu beweisen. Songs wie "Bad Decisions", "Brooklyn Bridge To Chorus" oder "At The Door" zeigen eine Band, die erwachsener geworden ist, ohne ihr Gefühl für Hooks zu verlieren.
Textlich geht es bei The Strokes oft um Großstadt-Entfremdung, komplizierte Beziehungen, Selbstsabotage und dieses Lebensgefühl zwischen Absturz und Aufbruch. Viele Zeilen sind bewusst vage, manchmal fast so, als hätte Julian mitten im Satz aufgehört zu denken – aber genau das macht den Reiz aus.
Wenn du eher auf Emotion und Atmosphäre achtest als auf perfekt ausformulierte Geschichten, wirst du hier fündig. The Strokes sind nicht die Band, die dir alles erklärt. Sie geben dir Vibes, Schnipsel, Bilder – und dein Kopf setzt es zusammen.
Live erwartet dich keine extrem durchchoreografierte Show. Die Energie kommt aus der Musik selbst. Julian läuft über die Bühne, lehnt sich ans Mikro, nuschelt Floskeln zwischen den Songs, die Gitarren knallen, das Licht ist oft simpel. Trotzdem hat es diesen "Ich kann nicht wegschauen"-Effekt.
Genau deshalb funktionieren The Strokes auch 2026 noch so stark: Sie liefern kein überinszeniertes Spektakel, sondern ein Gefühl. Sie klingen nach Nächten, die länger wurden als geplant, nach Freundschaften, die sich wie Familie anfühlen, nach diesem Moment, wenn du im Bus sitzt, aus dem Fenster schaust und alles wie ein Musikvideo wirkt.
FAQ: Alles, was du über The Strokes wissen musst
1. Wer sind The Strokes überhaupt und wo kommen sie her?
The Strokes sind eine fünfköpfige Rockband aus New York City. Die klassische Besetzung besteht aus:
– Julian Casablancas (Gesang)
– Nick Valensi (Gitarre)
– Albert Hammond Jr. (Gitarre)
– Nikolai Fraiture (Bass)
– Fabrizio Moretti (Schlagzeug)
Gegründet haben sie sich Ende der 90er in Manhattan. Einige der Jungs kannten sich von Privatschulen und aus der New Yorker Szene. Ihr Debütalbum "Is This It" kam 2001 raus und gilt heute als einer der wichtigsten Indie-Rock-Releases überhaupt.
Damals waren Gitarren im Mainstream ziemlich totgedudelt. The Strokes haben dem Ganzen einen neuen, coolen, unangestrengten Vibe gegeben – und damit eine komplette Welle an Bands losgetreten, von Franz Ferdinand über Arctic Monkeys bis zu Interpol.
2. Welche Songs muss ich unbedingt kennen, wenn ich neu einsteige?
Wenn du noch nie richtig in The Strokes reingehört hast, fang mit diesen Tracks an:
– "Last Nite" – der vielleicht bekannteste Song, instant Ohrwurm, perfekte Kombination aus Riff und Refrain.
– "Someday" – melancholisch, aber sonnig, ein absoluter Coming-of-Age-Soundtrack.
– "Reptilia" – härter, druckvoller, legendärer Gitarrenlauf, perfekt zum Auspowern.
– "Hard to Explain" – komplexer gebaut, aber extrem belohnend, wenn du auf Details achtest.
– "Under Cover of Darkness" – späterer Klassiker mit riesigem Refrain.
– "The Adults Are Talking" – moderner Strokes-Sound: smooth, tight, TikTok-Liebling.
– "At The Door" – langsamer, fast schon wie ein dystopischer Synth-Pop-Song, ungewohnt, aber intensiv.
Mit dieser Auswahl bekommst du einen guten Eindruck, wie sich der Sound der Band über die Jahre verändert hat – von roh und dreckig bis zu erwachsen und experimentierfreudig.
3. Auf welchem Album sollte ich zuerst einsteigen?
Kommt voll auf deinen Vibe an:
– Wenn du klassischen Indie-Rock liebst und wissen willst, warum alle so abgehen: "Is This It" (2001). Das Album hat keinen Füller, nur Hits und fast-Hits, in knapp 36 Minuten.
– Wenn du es etwas ausgefeilter magst, mit mehr Gitarrenspielereien: "Room on Fire" (2003). Viele Fans sehen es als heimlichen Favoriten.
– Wenn du checken willst, wie die Band heute klingt: "The New Abnormal" (2020). Das ist das reifste Album, mit modernem Produktionssound und großer emotionaler Spannweite.
Empfehlung zum Einstieg: Erst "Is This It" komplett durchhören, dann direkt "The New Abnormal". Du bekommst so einen krassen Vorher-Nachher-Kontrast und merkst gleichzeitig, wie viel Kern der Band über 20 Jahre gleich geblieben ist.
4. Sind The Strokes live wirklich so gut, wie alle sagen?
Die ehrliche Antwort: Ja, aber es hängt vom Abend ab.
The Strokes haben den Ruf, live manchmal unberechenbar zu sein. Es gibt Shows, bei denen Julian stimmlich müde wirkt oder die Ansagen komplett wirr sind. Aber es gibt eben auch diese Abende, die danach in Fan-Foren und auf Reddit als legendär zirkulieren.
Wenn sie gut drauf sind, ist es magisch: Die Band spielt super tight, die Setlist mischt Klassiker und Fan-Favorites, das Publikum schreit jede Zeile mit. "Reptilia" oder "Last Nite" mit einem lauten, verschwitzten Publikum mitzuschreien, ist ein Moment, den du nicht so schnell vergisst.
Ein Tipp: Schau dir vor einem möglichen Konzert ein paar aktuelle Live-Clips von dieser Tour an. So bekommst du ein Gefühl, wie die Band gerade drauf ist und ob die Shows eher "lässig" oder "voller Fokus" sind.
5. Warum werden The Strokes oft als "Retter des Rock" bezeichnet?
Der Begriff ist natürlich übertrieben, aber er kommt nicht von ungefähr.
Um 2000 herum war Gitarrenmusik im Mainstream ziemlich ausgelutscht. Nu Metal und Pop-Punk dominierten, gleichzeitig hatte Alternative-Rock seinen ersten großen Hype längst hinter sich. The Strokes kamen in diesem Moment mit einem Sound, der simpel, roh und unfassbar cool wirkte.
Sie hatten keine übertriebene Virtuosität nötig, keine Screams, keine Stadion-Attitüde. Stattdessen vermittelten sie das Gefühl, dass du mit ein paar Freund*innen eine Band gründen und genau so klingen könntest – was natürlich nicht stimmt, aber unglaublich inspirierend war.
Dadurch lösten sie einen Dominoeffekt aus. Labels suchten plötzlich nach ähnlichen Bands, Clubs waren wieder voll mit Gitarren-Acts, Magazine sprachen von einer neuen Rock-Generation. Ohne The Strokes wären viele spätere Indie-Größen in dieser Form vielleicht nie entstanden.
6. Wie hat sich der Style der Band auf Mode und Ästhetik ausgewirkt?
The Strokes haben nicht nur musikalisch geprägt, sondern auch visuell
Sie wirkten immer so, als wären sie einfach direkt von einer Nacht in einem Club auf die Bühne gefallen. Nichts sah zu perfekt gestylt aus, aber alles ergab zusammen ein Bild: mühelos cool, ein bisschen zerstört, aber nicht gestaged.
Auf Social Media greifen aktuell viele Fashion-Creator*innen genau diese Mischung auf. Vintage-Bilder der Band, alte NME-Cover, verschwommene Livefotos – all das taucht wieder in Moodboards, Pinterest-Boards und Insta-Reels auf.
7. Gibt es Sideprojects oder Solosachen, die ich kennen sollte?
Ja! Gerade wenn du The Strokes feierst, lohnt sich der Blick auf die Nebenbaustellen:
– Julian Casablancas hat mit The Voidz eine experimentellere Band am Start. Da geht es wilder zur Sache, mit schrägen Strukturen, Effekten und Genre-Mixes.
– Albert Hammond Jr. macht Solo-Musik, die näher am klassischen Indie-Rock ist, oft melodischer und etwas heller im Sound.
– Einige Mitglieder waren immer wieder an Kollaborationen beteiligt, etwa bei Tracks anderer Indie- oder Alternative-Acts.
Wenn du tiefer eintauchen willst, lohnt es sich, nach "Julian Casablancas + The Voidz" zu suchen – besonders spannend, um zu sehen, wie weit Julians Songwriting abseits der Strokes gehen kann.
8. Warum sind The Strokes 2026 gerade für Gen Z so attraktiv?
Für viele aus Gen Z sind The Strokes eine Art Flucht aus hyperdigitalem, überproduziertem Pop. Die Musik klingt menschlich, unperfekt, aber nicht altbacken.
Dazu kommt: Das, was in den frühen 2000ern Normalität war – verrauschte Clubshows, analoge Fotos, wackelige Videoaufnahmen – wirkt heute wie ein ästhetischer Gegenentwurf zu perfektionierten Social-Media-Feeds.
Wenn du Strokes hörst, fühlt es sich schnell an wie eine alternative Timeline. Eine Welt ohne ständigen Content-Druck, in der man zwar genauso lost ist, aber irgendwie freier. Dieses Gefühl, plus der Fakt, dass die Songs in Reels, TikToks und Edits super funktionieren, macht die Band 2026 extrem anschlussfähig für eine neue Generation.
Und genau deshalb wirst du ihren Namen noch eine ganze Weile überall sehen – in deinen Feeds, auf Festivalplakaten und in den Playlists von Leuten, deren Musikgeschmack du heimlich checkst.
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