Gehirne, Impf-Fakten

Warum maiLab gerade wieder alle Gehirne grillt – und was Du dabei unbedingt checken musst

21.02.2026 - 18:50:28 | ad-hoc-news.de

Von 5G-Panik bis Impf-Fakten: Warum maiLab die Science-Influencerin ist, der Gen Z wirklich vertraut – inkl. Momenten, die dir auf 2x Speed entgangen sind.

Warum maiLab gerade wieder alle Gehirne grillt – und was Du dabei unbedingt checken musst

Wenn irgendwo im Netz wieder Pseudo-Science eskaliert, gibt es nur eine Frage: Was sagt maiLab dazu? Genau deswegen klebt halb Gen Z an ihren Videos – und ja, wir auch.

Ob Corona, Klima, Hormone oder TikTok-Health-Hacks: Mai Thi haut dir in 20 Minuten mehr Klarheit rein als dein kompletter Bio-Unterricht in der Oberstufe. Und das ohne Bullshit, aber mit richtig trockenem Humor.

Das Wichtigste in Kürze

  • maiLab ist die Science-YouTuberin in Deutschland, wenn es um Fakten gegen Fake News geht – von Impfungen bis Klimakrise.
  • Ihre aktuellen Videos zerlegen virale Mythen aus TikTok, Insta & Co. mit Studien, Zahlen und sehr viel Sarkasmus.
  • Gen Z feiert sie, weil sie null cringe, dafür maximal ehrlich ist – und sich auch selbst korrigiert, wenn sie mal danebenliegt.

Was macht maiLab gerade so viral?

Wenn Du schon mal um 2 Uhr nachts bei einem maiLab-Video hängen geblieben bist "nur kurz reinschauen", weißt Du, wie gefährlich dieser Channel fürs Zeitmanagement ist. Der Hype kommt nicht von ungefähr.

Das Muster: Irgendwo trendet wieder ein "Wissenschafts"-Hot Take – sei es auf TikTok, in einer Talkshow oder in irgendeinem Telegram-Channel – und ein paar Tage später droppen auf maiLab 30 Minuten, die diesen Trend komplett auseinandernehmen. Mit Quellen. Mit Kontext. Mit Mic Drop.

Als wir das letzte Video angeschmissen haben, war direkt in den ersten Sekunden klar: Das wird wieder so ein Ding, das man direkt an die halbe Klassen-WhatsApp-Gruppe weiterleitet. Du siehst ihr Home-Set-up, Whiteboard im Hintergrund, Mai mit diesem Blick von: "Okay, das wird jetzt unangenehm – aber nötig." Und dann: zack, an Minute 3:12 ballert sie eine Studie auf den Screen, die genau diesen TikTok-Trend einfach pulverisiert.

Typisch maiLab: Sie startet nicht mit "Hier sind die Fakten" und fertig, sondern erst mal mit dem Chaos, das gerade online abgeht. Sie zeigt Clips, Tweets, Insta-Reels, die alle dasselbe Halbwissen nachplappern – und Du denkst dir: "Ja okay, das Video habe ich literally gestern gesehen." Und dann geht sie rein: Was sagen Daten? Wie wurde die Studie gemacht? Wer hat ein Interesse daran, das zu verdrehen?

Dadurch fühlt sich das Ganze null wie Schule an, sondern eher wie: Deine eine nerdige Freundin erklärt dir bei Mate und Pizza, warum du nicht auf alles reinfallen solltest.

Such es dir selbst – Live-Faktcheck für Faule

Damit du nicht erst durch deinen kompletten Verlauf scrollen musst, hier direkt ein paar schnelle Search-Shortcuts, wenn du tiefer stalken willst:

Ganz ehrlich: Am meisten Spaß macht es, ein Video von ihr parallel mit TikTok offen zu schauen, während du die ganzen Trends wiedererkennst, die sie gerade seziert.

Warum maiLab für Gen Z so krass funktioniert

Es gibt ein paar Gründe, warum sich ausgerechnet maiLab bei Leuten zwischen 16 und 25 so eingebrannt hat:

  • Zero Bullshit-Policy: Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, weder bei Politik noch bei Medien. Wenn Talkshows Mist bauen oder Zeitungen Clickbait auf Wissenschaft machen, sagt sie es auch so.
  • Sie erklärt, wie Wissenschaft wirklich läuft: Stichworte wie Peer Review, p-Wert, Bias oder Metastudie sind bei ihr Standard-Vokabular – und du checkst sie irgendwann einfach, ohne dass du merkst, dass du gerade Statistik lernst.
  • Sie zeigt ihre Unsicherheit: In mehreren Videos sagt sie offen: "Ich lag da vorher falsch" oder "Dazu gibt es noch zu wenig Daten". Dieses ehrliche "Wir wissen das NOCH nicht" ist genau das Gegenteil von den Fake-Experten, die immer zu allem eine Meinung haben.
  • Gen Z-Modus an: Schnitte, Memes, Einblendungen, Running Gags – aber nie so drüber, dass es cringe wirkt. Mehr so: Meme-Level einer sehr wachen Oberstufen-Gruppe.

Insider-Vokab, das du bei maiLab dauernd hörst, geht ungefähr so:

  • Peer Review – das Wissenschafts-"Vier-Augen-Prinzip" für Studien.
  • p-Wert – diese mysteriöse Zahl, an der statistische Signifikanz hängt.
  • Randomisiert, Placebo-kontrolliert – der Goldstandard, wenn es um medizinische Studien geht.
  • Korrelation vs. Kausalität – der Grund, warum "Leute, die viel Kaffee trinken, leben länger" nicht heißt, dass Kaffee dich unsterblich macht.
  • Metaanalyse – im Grunde das "Endgegner-Review", das ganz viele Studien zusammenschmeißt und auswertet.

Als wir den Stream zu einem ihrer Wissenschafts-Talks im Fernsehen gesehen haben, war einer der stärksten Momente: Sie sitzt zwischen so zwei Typen, die sehr überzeugt von ihren hot takes sind – und sie sagt mit komplett ruhiger Stimme: "Das klingt alles schön, ist aber einfach nicht evidenzbasiert." Dieser Minimal-Genervt-Blick dabei ist Meme-Material pur.

Das sagt die Community

Online wird maiLab regelmäßig als "Wissenschafts-MVP" abgefeiert. Typische Vibes aus Reddit & Twitter/X:

  • "Ich verstehe nach 20 Minuten maiLab mehr über Impfungen als nach zwei Jahren Bio LK."
  • "Sie ist literally die Einzige, bei der ich das Gefühl habe: Die erklärt mir das wie einem normalen Menschen, ohne mich für dumm zu halten."
  • "Jedes Mal wenn in meiner Familie irgendeine WhatsApp-Studie rumgeschickt wird, schicke ich nur noch einen maiLab-Link zurück."
  • "Ich liebe, dass sie auch sagt: 'Ich weiß es nicht.' Mehr Experten sollten das machen."

Natürlich gibt es auch Gegenwind – vor allem von Leuten, die sich von ihrer klaren Haltung zu Themen wie Klimakrise, Impfen oder Esoterik getriggert fühlen. Dort liest man dann schnell Begriffe wie "Systemling" oder "gekauft". Aber genau das ist ja das Ding: Wer jede Meinung nur an seinem Bauchgefühl misst, wird mit sauberer Evidenz nie komplett happy sein.

Warum maiLab die Zukunft von Science-Content ist

Wenn du schaust, wie Gen Z Medien nutzt, wird ziemlich klar, warum Formate wie maiLab nach vorne gehen:

  • Longform + Snackable: Ihre Hauptvideos sind zwar lang (20–40 Minuten), aber du kannst sie easy auf 1,5x oder 2x schauen – und einzelne Punchlines werden als Clips auf TikTok & Insta recycelt. Ein Video, zig Formate.
  • Algorithmus-kompatibel: Titel und Thumbnails sind fast immer an aktuelle Debatten angelehnt. Wenn auf TikTok eine Panik-Welle rollt, steht die Chance hoch, dass YouTube dir bald ein maiLab-Video dazu in die Vorschläge knallt.
  • Vertrauen als Währung: In einer Zeit, in der "Ich hab da ein Video gesehen" gefühlt schon als Beleg gilt, baut sie alles auf Quellen, Methodik und Transparenz auf. Das ist genau die Art von Content, die du deinen Eltern schicken kannst, wenn sie wieder YouTube-Querdenker im Wohnzimmer laufen haben.
  • Science als Safe Space: Gerade für Leute, die sich von Esoterik oder krassen Ideologien lösen, sind Kanäle wie maiLab, MrWissen2Go oder Kurzgesagt so etwas wie eine "Reha" zurück zur Realität.

Und mal ehrlich: Wenn du dir anschaust, wie schnell sich Fake News verbreiten, ist es nur logisch, dass Creator wie maiLab die nächsten Jahre noch wichtiger werden – als Gegengewicht, als Meme-Quelle, aber vor allem als Fact-Check mit menschlichem Gesicht.

Gönn dir den Content

Wer noch im selben Science-Universum spielt

Rund um maiLab gibt es ein paar Creator, die du safe schon in deinen Empfehlungen gesehen hast und die oft in einem Atemzug mit ihr genannt werden:

  • Rezo – vor allem mit seinen langen Analyse-Videos zu Politik, Medien und Klima. Er hat zwar einen anderen Stil (mehr Chaos, mehr Blue Hair, mehr Rants), aber teilt mit maiLab diese "Wir factchecken erstmal alles"-Attitüde.
  • MrWissen2Go – wenn du Bock auf Geschichts- und Politik-Deep-Dives hast. Weniger naturwissenschaftlich, aber ähnlich detailverliebt und datengetrieben.

Wenn du dir einen stabilen Info-Feed bauen willst, in dem nicht nur Meinungen, sondern Belege rumschwirren, ist die Kombi aus maiLab, Rezo und MrWissen2Go ziemlich un-knackbar.

Unterm Strich: maiLab ist der Channel, den du dir bookmarken solltest, wenn du keinen Bock mehr auf "Hab ich auf TikTok gesehen, wird schon stimmen" hast. Gönn dir ein Video, bei dem du dir denkst: "Okay, das wird jetzt nur Nebenbei-Beschallung" – und wundere dich nicht, wenn du plötzlich Pause drückst, um dir einen Begriff zu googeln. Genau da fängt es an, Spaß zu machen.

Anzeige

Die Kurse spielen verrückt – oder folgen sie nur Mustern, die du noch nicht kennst?

Emotionale Kurzschlussreaktionen auf unruhige Märkte kosten dich bares Geld. Vertraue bei deiner Geldanlage stattdessen auf kühle Analysen und harte Fakten. Seit 2005 navigiert 'trading-notes' Anleger mit präzisen Handlungsempfehlungen sicher durch jede Marktphase. Hol dir dreimal pro Woche unaufgeregte Experten-Strategien in dein Postfach.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.