Warum IMCD mit dem Digital Color Management Service Lackherstellern Arbeit abnimmt
18.06.2026 - 16:37:50 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veröffentlichung am 18.06.2026, 16:36 Uhr geprüft. Details im Impressum.
Der Digital Color Management Service von IMCD ist für alle, die Farbtöne nicht mehr mit Bauchgefühl und Musterkarte freigeben wollen. Statt Dutzenden physischer Proben entsteht der Farbton am Bildschirm, anhand präziser Messdaten, die sich wie ein digitaler Fächer anfühlen.
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Wie der Digital Color Management Service ins Gesamtbild der IMCD-Strategie passt und welche Rolle Dienstleistungen im Geschäftsmodell spielen, zeigen weitere Meldungen und Kennzahlen.
Was der Service konkret leistet
Der Digital Color Management Service richtet sich vor allem an Hersteller von Lacken, Beschichtungen und Druckfarben, die Farbentwicklungen standardisieren wollen.
IMCD nutzt dafür spektrale Messdaten von Pigmenten und Bindemitteln und überführt sie in digitale Farbprofile, die Kunden in ihren eigenen Formulierungs-Workflows einsetzen.
Weniger Muster, schnellere Freigaben
In der Praxis bedeutet das: Statt jedes Mal physische Musterplatten zu bestellen, kann der Kunde auf eine hinterlegte Datenbank von Farbrezepturen zugreifen und Zielwerte virtuell prüfen.
Das reduziert Versandwege, spart Laborzeit und hilft, Serienfarben über Werke und Länder hinweg einheitlich zu halten, ohne dass jede Charge neu "erspürt" werden muss.
So läuft ein typisches Projekt
Am Anfang steht meist eine detaillierte Farbanalyse im IMCD-Technikum, bei der Pigmente und Substrate unter definierten Lichtbedingungen vermessen werden.
Auf dieser Basis entwickeln Anwendungstechniker Rezepturen, die als Datensätze und, falls nötig, als Referenzmuster an den Kunden gehen, der sie in seinen Prozess integriert.
Stärken im Alltag der Labore
Besonders stark wirkt der Service dort, wo mehrere Standorte zusammenarbeiten und Farbentscheidungen nicht jedes Mal neu diskutiert werden sollen.
Ein zentrales, digitales Referenzsystem sorgt dafür, dass der Laborleiter in Polen denselben Farbton versteht wie der Kollege in Deutschland oder Mexiko.
Grenzen und Voraussetzungen
Ganz ohne physische Muster kommt aber auch der Digital Color Management Service nicht aus, etwa wenn neue Substrate oder Effektepigmente im Spiel sind.
Außerdem braucht es beim Kunden kompatible Messgeräte und geschultes Personal, damit digitale Farbwerte im Alltag nicht doch wieder im Ordner verschwinden.
Einordnung ins IMCD-Geschäft
IMCD baut seit Jahren gezielt das Servicegeschäft rund um Formulierungshilfe, Laborservices und digitale Tools aus, um sich von reinen Distributoren abzuheben.
Die Aktie von IMCD N.V. (NL0010801007) notierte zuletzt an der Euronext Amsterdam; aktuelle Kurse und Entwicklungen veröffentlicht das Unternehmen auf seiner Investor-Relations-Seite.
Kompakte Fakten zum Farbdienst
- Produkt: Digital Color Management Service
- Hersteller: IMCD N.V.
- Kategorie: Software/Service-Abo
- Markteinführung: schrittweise Einführung im Rahmen des Coatings-Geschäfts, genaue Jahresangabe nicht öffentlich kommuniziert
- UVP / Preis: projektbezogene Service- und Beratungspakete, Preise auf Anfrage
- Verfügbarkeit: für Industriekunden in ausgewählten Regionen über die lokalen IMCD-Coatings-Teams buchbar
- Zielgruppe: Hersteller von Lacken, Beschichtungen, Druckfarben und verwandten Systemen
- Besonderheit / USP: digitale Verwaltung und Standardisierung von Farbdaten auf Basis realer Rezepturen und Messwerte
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