Warum gerade alle über Herr Anwalt reden – und was in seinem neuesten TikTok wirklich abgeht
28.02.2026 - 15:32:16 | ad-hoc-news.deWarum gerade alle über Herr Anwalt reden – und was in seinem neuesten TikTok wirklich abgeht
Du machst TikTok auf, willst nur kurz scrollen – und zack, wieder ein Clip von Herr Anwalt, der irgendein absurdes Rechts-Problem auseinander nimmt. Aber sein neuestes Video dreht das Level gerade nochmal hoch.
Wir haben uns den Clip komplett reingezogen, Kommentarspalten gelesen, Reddit und X (Twitter) abgeklappert – hier bekommst du den uncensored Überblick, warum er aktuell wieder überall in deinem For You Page hängt.
Das Wichtigste in Kürze
- Herr Anwalt droppt in seinem neuesten TikTok einen Fall rund um Schule, Handy-Abnahme und Hausrecht – inklusive genauer Tipps, was du sagen (und besser nicht sagen) solltest.
- Die Community ist gespalten: Viele feiern ihn als "kostenlose Rechtsschutzversicherung auf TikTok", andere nervt der Dauer-Alarmmodus bei jedem Schul- oder Polizei-Thema.
- Zwei Namen fallen immer wieder im gleichen Atemzug: Kanzlei WBS / Christian Solmecke und HerrNewstime – der Jura/News-Cosmos auf TikTok und YouTube wird immer dichter.
Der neue TikTok-Moment: Handy weg, Rechte weg?
Im aktuell heißesten Clip von Herr Anwalt (Stand: 28.02.2026) geht es wieder komplett um ein Schul-Szenario, das du wahrscheinlich schon selbst erlebt hast: Lehrer nimmt das Handy weg, du bist maximal genervt, alle diskutieren, niemand weiß so richtig, was jetzt eigentlich erlaubt ist.
Der Aufbau ist klassisch Herr Anwalt-Style: Schneller Schnitt, Charts im Hintergrund, Text-Overlays in Capslock. Er startet mit einer Szene, die eins zu eins wie aus deinem Klassenzimmer wirkt: Du filmst im Unterricht "nur kurz" für eine Story, Lehrkraft sieht es, kommt nach vorne, streckt die Hand aus – und sagt, das Handy bleibt jetzt bis Ende der Woche im Lehrerzimmer.
Als wir den Clip gesehen haben, kam direkt dieser "oh nein, das bin so ich"-Moment. Vor allem die Stelle bei ungefähr Minute 0:18, wenn er sagt: "Wenn dir jemand einfach so dein Handy wegnehmen will, sag nicht direkt irgendwas Freches – sag erstmal gar nichts und check deine Rechtslage." Exakt dieser Satz ballert gerade durch die Kommentarspalten und wird in Duetten und Stitches permanent wiederholt.
Danach erklärt er (in seinem üblichen Mix aus "Anwalt, aber auf verständlich"), was Lehrkräfte wirklich dürfen und was nicht: Einziehen ja, durchsuchen nein. Also: Handy als Störung wegnehmen – okay. Aber deine Chats durchlesen oder Fotos checken – absolut nicht. Er droppt typische Sätze, die du bringen kannst, wenn es eskaliert, zum Beispiel in der Art von: "Ich widerspreche der Durchsuchung meines Handys und möchte, dass meine Eltern informiert werden."
Dieser Moment bei ca. 0:42, wenn er sagt "Du musst dein Handy nicht entsperren, nur weil ein Erwachsener dich doof anguckt", ist genau der Clip, der gerade als Sound für Memes verwendet wird. Unterlegt mit Schulflur-Footage, Schülern vorm Sekretariat, oder POV-Videos aus dem Bus.
Am Ende des Videos kommt sein typischer Callout: "Speicher dir das ab, du wirst es brauchen" – und genau das machen die Leute. Der Clip kursiert in Klassengruppen, wird in WhatsApp-Status gepostet und taucht in Insta-Reels wieder auf.
Mehr von Herr Anwalt finden
Wenn du den Clip (oder ähnliche Fälle) nachjagen willst, sind hier direkte Such-Shortcuts, die du dir in den Browser knallen kannst:
- TikTok-Suche: "herr anwalt handy schule"
- YouTube-Suche: "herr anwalt schule rechte"
- Instagram-Explore: "herr anwalt"
Warum ballert sein Content so rein?
Herr Anwalt ist kein klassischer Cringe-Jurist im Anzug, der irgendwo in einer sterilen Kanzlei vor einem Bücherregal sitzt. Sein Erfolg hängt an drei Dingen, die wir im neuen Clip wieder 1:1 sehen:
- Er spricht wie du – aber mit Paragrafen im Rücken. Statt Paragraphen zu zitieren, sagt er sowas wie: "Das ist komplett illegal" oder "Damit kommst du durch". Als wir den Stream zu einem anderen Fall gesehen haben (Thema: Hausverbot im Einkaufszentrum), hatte man das Gefühl, mit einem großen Bruder zu reden, der zufällig Jura studiert hat.
- Er nutzt Alltagssituationen als Script. Schule, Bahn, Polizei-Kontrolle, TikTok-Kommentare, Hausparty mit zu lauter Musik – das sind die Settings. Im aktuellen Handy-Clip siehst du direkt am Anfang POV-Footage aus einem Klassenzimmer, das mit Text "POV: du wurdest beim Filmen erwischt" getaggt ist. Das macht es ultra shareable.
- Er gibt dir konkrete Lines. Nicht nur "Du hast Rechte", sondern "Sag diesen Satz". Genau solche Sätze werden dann in den Kommentaren gescreenshottet, als Notiz gespeichert oder im Sperrbildschirm gepackt. Das ist ein massiver Viral-Booster, weil User ihre Version davon weitergeben.
Wir haben beim Schauen gemerkt, wie krass schnell das geht: In nicht mal einer Minute hast du ein komplettes Mini-Coaching darin, wie du dich in einer unangenehmen Situation halbwegs smart verhältst. Kein Juradeutsch, kein "gemäß § irgendwas", sondern straight-to-the-point.
Dazu kommt: Seine Clips sind im typischen Gen-Z-Tempo geschnitten. Jumpcuts, Zooms, Text-Balken, manchmal leichte Meme-Sounds drunter. Dieser Mix aus Entertainment und echtem Mehrwert ist genau das, was Plattformen wie TikTok aktuell pushen.
Das sagt die Community
Auf X (Twitter) und Reddit findest du inzwischen ganze Threads zu Herr Anwalt. Einige Stimmen (frei zusammengefasst):
„Herr Anwalt ist literally meine kostenlose Rechtsberatung, seit ich 18 bin.“ – schreibt ein User auf X und hängt direkt drei seiner Clips als Beweis dran.
Auf Reddit in einem deutschen TikTok-Thread heißt es sinngemäß: „Manchmal überdramatisiert er ein bisschen, aber lieber so als gar kein Bewusstsein für Rechte. Viele Lehrkräfte verlassen sich drauf, dass Schüler nix wissen.“
Es gibt aber auch Kritik. Ein anderer Kommentar auf X geht in die Richtung: „Wenn alle nur noch mit ‚Mein Anwalt hat auf TikTok gesagt‘ argumentieren, wird Schule auch nicht entspannter.“ – also dieses Gefühl, dass jede noch so kleine Regel-Diskussion direkt in ein Mini-Jurastudium ausartet.
Spannend ist, wie oft sein Name in völlig anderen Kontexten fällt. Unter einem Viral-Video von einer aggressiven Sicherheitskontrolle im Club schreibt jemand: „Warte, bis Herr Anwalt das sieht.“ – er wird also schon als Meme für "ich kenn meine Rechte" benutzt.
Insider-Vibes: Die typische Herr-Anwalt-Sprache
Wenn du öfter in seinem Kosmos unterwegs bist, tauchen ein paar Begriffe immer wieder auf. Fünf Insider-Keywords, die du kennen solltest:
- Hausrecht – sein Klassiker, wenn es um Clubs, Einkaufszentren oder Schulen geht. Jedes zweite Video: "Stichwort Hausrecht..."
- Anzeige ist raus – halb ernst, halb Meme. Wenn jemand im Video komplett überzieht, kommt diese Line fast sicher.
- Ordnungswidrigkeit vs. Straftat – er liebt diese Unterscheidung. Für die Mehrheit klingt beides gleich, er macht daraus das neue "Unterschied zwischen Crush und Situationship".
- Durchsuchung – egal ob Handy, Rucksack, Auto. Dieser Begriff zieht sich durch tonnenweise Clips.
- Beweisvideo – er sagt oft, du sollst Dinge dokumentieren, wenn möglich. Ohne direkt Straßenszene, Face-Reveal und Nummernschilder zu posten, versteht sich.
Wenn du diese Wörter im Kopf hast, verstehst du seine Clips noch schneller – und erkennst auch, wann jemand in Kommentaren einfach nur klug klingen will, ohne Plan zu haben.
Wer noch im selben Kosmos spielt
In den Kommentarspalten und auf Reddit sieht man immer wieder zwei Namen neben Herr Anwalt auftauchen:
- Christian Solmecke / Kanzlei WBS – eher YouTube-heavy, längere Erklärvideos, aber oft zu den gleichen Themen: Urheberrecht, Streaming, Schule, Polizei. Viele schreiben: "Für ausführlich gucke ich Solmecke, für schnell unterwegs Herr Anwalt."
- HerrNewstime – eigentlich mehr News und Creator-Drama, aber er greift regelmäßig rechtliche Aspekte rund um Influencer, Abmahnungen und Plattform-Regeln auf. Die Kombi aus HerrNewstime + Herr Anwalt wird gerne genannt, wenn es um TikTok-Skandale oder Twitch-Bans geht.
Damit baut sich gerade ein eigenes kleines "Jura-Universum für Gen Z" auf: Herr Anwalt liefert die schnellen Clips, WBS die Deep-Dives, HerrNewstime den Gossip-Rahmen.
Gönn dir den Content
Warum Herr Anwalt die Zukunft von Rechts-Content für Gen Z ist
Wenn man sich seinen aktuellen Hype ansieht, wird klar, warum Creator wie Herr Anwalt die nächsten Jahre bestimmen werden, sobald es um Rechtsthemen geht:
Du hast keine Zeit und auch keine Lust, dir ein 45-minütiges Kanzlei-Video zu irgendwas Abstraktem zu geben, nur um herauszufinden, ob der Security dich einfach so anfassen darf. Du willst: 60 Sekunden, klare Antwort, am besten noch einen Satz zum Merken. Genau das liefert er.
Juristen hatten lange das Problem, dass sie zwar wichtiges Wissen haben, aber null Plan, wie man das in deinen Feed bringt, ohne dich zu verlieren. Herr Anwalt dreht das komplett um: Er fängt bei deinem Alltag an – Schule, Feiern, Bahn, Social Media – und baut von dort aus die Rechtslage drumherum auf.
Im neuen TikTok sieht man, wie sich dieses Modell durchsetzt: Storytelling first, Paragraphen second. Erst kommt die Szene ("Lehrer will dein Handy bis Freitag behalten"), dann ein kurzer Reality-Check, dann erst kommen Begriffe wie "Verhältnismäßigkeit" oder "Besitz" – aber in Worten, die du auch morgens in der ersten Stunde verstehst.
Dazu kommt noch ein Punkt: Viele User schreiben, dass sie durch seine Videos überhaupt erst gecheckt haben, dass sie nicht jede Ansage von Erwachsenen einfach so hinnehmen müssen. Dieser "Empowerment"-Effekt – also das Gefühl, nicht komplett ausgeliefert zu sein – ist der Grund, warum seine Clips nicht nur geliked, sondern abgespeichert, weitergeschickt und in Gruppen diskutiert werden.
Solange Schulen, Polizei, Securitys, Vermieter und Plattformen weiter Fehler machen (und das werden sie), wird der Bedarf an verständlichen Rechtserklärungen eher größer als kleiner. Und bis klassische Institutionen das verstanden haben, sitzt Herr Anwalt längst fest in deiner For You Page – mit dem nächsten Fall, der sich wieder "zu echt" anfühlt.
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