Siemens Healthineers, DE000SHL1006

Warum der Magnetom Free.Max von Siemens MRT den Klinikalltag spürbar verändert

17.06.2026 - 19:30:36 | ad-hoc-news.de

Der Magnetom Free.Max von Siemens Healthineers setzt bei 0,55 Tesla auf ein ungewöhnlich offenes Design, geringere Infrastrukturkosten und neue Einsatzszenarien – gerade für beengte Räume, Intensivstationen und Patienten, die klassische MRT-Röhren meiden.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Zubehoer & Komponenten. Vor der Veroeffentlichung am 17.06.2026, 19:28 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Der Magnetom Free.Max von Siemens MRT wirkt im ersten Moment ungewohnt: breitere Öffnung, kompakter Aufbau, deutlich weniger baulicher Aufwand als viele klassische 1,5-Tesla-Anlagen. Wer schon einmal in einer engen Röhre die Luft angehalten hat, spürt sofort, was dieses leise, aufgeräumte System im Alltag verändern kann.

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Was den Magnetom Free.Max besonders macht

Technisch setzt der Magnetom Free.Max auf ein 0,55-Tesla-Feld mit supraleitendem Magneten, kombiniert mit der modernen Bildgebung der Free.Max-Plattform von Siemens Healthineers. Die Anlage ist deutlich leichter als viele konventionelle Systeme, was den Aufbau in Bestandsgebaeuden erleichtert.

Beim Design fällt die extraweite 80-Zentimeter-Oeffnung auf, die mehr Bewegungsfreiheit und weniger Klaustrophobie verspricht. Gleichzeitig zielt Siemens mit dem System auf Anwendungen in beengten Raeumen, etwa nahe der Intensivstation oder in kleineren Kliniken, die sich eine aufwendige Hochfeld-Installation sparen wollen.

Wie sich das im Klinikalltag anfuehlt

Im Alltag bedeutet das fuer Patienten: Sie liegen in einer breiteren, kuerzer wirkenden Röhre, statt tief in einen schmalen Tunnel zu gleiten. Die Geraeuschkulisse bleibt zwar typisch MRT, wirkt aber dank der kompakteren Bauform und moderner Sequenzen etwas weniger brachial.

Fuer das Personal zaehlen andere Effekte. Aufbau und Infrastruktur sind schlanker, weil der Magnet mit weniger Helium auskommt und geringere Anforderungen an das Gebaeude stellt. Das reduziert nicht nur den Installationsstress, sondern kann auch Neuanschaffungen in Aussenstellen oder kleineren Standorten realistischer machen.

Staerken und Grenzen der 0,55-Tesla-Klasse

Aus Sicht der Bildqualitaet zielt der Magnetom Free.Max nicht darauf, jedes 1,5- oder 3-Tesla-System zu ersetzen. Bei besonders feinen neurovaskulären Strukturen oder anspruchsvollen Forschungsprotokollen bleiben Hochfeld-MRTs im Vorteil. Stattdessen spielt die Anlage ihre Staerken bei groesseren Körperregionen und robusten Standarduntersuchungen aus.

Auch fuer interventionelle Szenarien oder Untersuchungen von Patientinnen und Patienten mit hohem Body-Mass-Index ist die breite Oeffnung praktisch. Gleichzeitig koennen Kliniken ueberlegen, ob sie fuer bestimmte Fragestellungen bewusst auf das ressourcenschonendere 0,55-Tesla-System ausweichen und so Kapazitaet auf ihren Premium-Scannern freischaufeln.

Wo Investitionskosten und Infrastruktur punkten

Ein wesentlicher Teil des Konzepts sind die geringeren Installations- und Infrastrukturkosten gegenueber klassischen Vollausbau-Loesungen. Der reduzierte Heliumbedarf und die geringeren Anforderungen an Abschirmung und Statik koennen in bestehenden Kliniken entscheidend sein, wenn jeder Umbau Meter und Budget frisst.

Gerade bei der Planung neuer Standorte oder Satelliten-Standorte eroeffnet das System Spielraum. Wer bisher aus Platz- oder Kostengruenden auf ein MRT verzichtete, kann nun zumindest einen Teil der Diagnostik vor Ort abbilden, statt alles an zentrale Kliniken oder radiologische Praxen auszulagern.

Einordnung im Konzern und Blick auf die Aktie

Der Magnetom Free.Max passt gut in die Strategie von Siemens Healthineers, Bildgebung breiter zugaenglich zu machen und gleichzeitig die laufenden Kosten fuer Betreiber zu senken. Das Unternehmen setzt zudem stark auf digitale Workflows, KI-unterstuetzte Bildrekonstruktion und vernetzte Serviceangebote in seinem MRT-Portfolio.

Die Aktie von Siemens Healthineers (DE000SHL1006) notierte am 17.06.2026 im Xetra-Handel bei rund 35 Euro und spiegelt damit die Erwartungen an weiteres Wachstum im diagnostischen Kerngeschaeft wider.

Kompaktinfos zum Magnetom Free.Max

  • Produkt: Magnetom Free.Max
  • Hersteller: Siemens Healthineers AG
  • Kategorie: Zubehoer/Ersatzteil - kompakte MRT-Plattform
  • Markteinfuehrung: rund um 2020/2021, initial international ausgerollt
  • UVP / Preis: individuelle Angebotspreise je Ausstattung, typischerweise im mittleren bis oberen sechsstelligen Euro-Bereich
  • Verfuegbarkeit: über Siemens Healthineers-Vertrieb weltweit, inklusive Europa und ausgewaehlter Maerkte in Nordamerika und Asien
  • Zielgruppe: Akutkliniken, Schwerpunktversorger, kleinere Krankenhaeuser und Bildgebungszentren mit begrenztem Platz oder Budget
  • Besonderheit / USP: 0,55-Tesla-Feld mit weiter Oeffnung und reduziertem Heliumbedarf fuer flexiblere Installation bei gleichzeitig moderner MRT-Bildgebung

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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