Warum alle plötzlich wieder über Quarks reden – und was du bei ihrem Kanal NICHT verpassen darfst
11.02.2026 - 04:47:27Warum alle plötzlich wieder über Quarks reden – und was du auf ihrem Kanal NICHT verpassen darfst
Wenn du dachtest, Wissenschaft bleibt für immer Schulbuch-cringe, dann hast du Quarks noch nicht richtig auf dem Schirm. Der Kanal ballert inzwischen Clips raus, die gleichzeitig Hirn anmachen und Timeline retten – und ja, die Kommentare brennen.
- Quarks macht Wissenschaft snackable: kurze Erklärvideos, tiefe Dokus und Reels zu Klima, Gesundheit, TikTok-Mythen & Politik.
- Aktuelle Videos triggern Debatten zu Klimakrise, KI und Fake News – besonders Szenen, in denen sie TikTok-„Fakten" auseinandernehmen.
- Auf Reddit & Twitter feiern viele den Bildungs-Vibe, andere sagen: „Zu viel ARD, zu wenig edgy" – genau diese Spannung macht den Kanal spannend.
Warum Quarks gerade wieder überall in deinem Feed auftaucht
Quarks ist eigentlich ein ARD/WDR-Wissensformat, aber der Grind auf YouTube & Insta ist inzwischen sehr Social-First: schnelle Schnitte, viel On-Screen-Text, Creator:innen direkt in die Kamera – weniger Frontalunterricht, mehr „Freund:in erklärt dir das kurz auf WhatsApp".
Als wir den neuesten Clip auf dem YouTube-Channel gesehen haben, ist direkt aufgefallen, wie hart sie auf Alltags-Trigger gehen: TikTok-„Lifehacks", Klimapanik, Ernährung, Verschwörungsvibes – alles, was du sonst nur in duften, halbgaren Threads siehst. Im Video läuft zum Beispiel eine Szene, in der sie einen viralen Clip stoppen, die Behauptung einblenden und dann drüber schreiben: „Stimmt das wirklich?". Genau ab da bleibt man hängen.
Dieser Moment bei Minute 3:12, wo der Host ein TikTok mit einem angeblichen „billigen Wundermittel" einblendet, kurz lächelt und sagt: „Okay, stopp. Wer hat euch das erzählt?“ – das ist 1:1 der Moment, den du deinen Freund:innen schickst, die immer alles von TikTok glauben. Die Mischung aus Humor und einem ziemlich harten Fakten-Check gibt dem Ganzen diesen „Ich muss das weiterleiten"-Drang.
Was Quarks außerdem stark macht: Sie nehmen dir nicht einfach nur Mythen weg, sondern geben dir Handlungsoptionen. Bei Klima-Videos geht es nicht nur um Doom, sondern um konkrete Sachen wie: „Was bringt es wirklich, wenn du X machst?“ – z.B. Bahnfahren vs. Fliegen, Second-Hand vs. Fast Fashion. Dadurch fühlt sich das Ganze nicht so hopeless an.
Als wir den Stream im Auge hatten, in dem sie Liveschalten mit Wissenschaftler:innen kombinieren, ist auch klar geworden: Die Redaktion versucht aktiv, deine Fragen aus Kommentaren reinzuholen. Da tauchen dann Fragen auf wie „Ist Leitungswasser in Deutschland wirklich safe?“ oder „Wie gefährlich ist KI für Jobs?“ und die werden on the spot aufgegriffen – mit eingeblendeten Studien, aber so erklärt, dass du kein Uni-Seminar brauchst, um mitzukommen.
Der aktuelle Hype kommt auch daher, dass viele Creator:innen auf TikTok gerade Fakten von Quarks recyclen: Ausschnitte, in denen sie z.B. zeigen, wie manipulativ Vorher-Nachher-Bilder in Fitness-Werbung sind, landen in Stitchs und Duetten. Du siehst Quarks-Branding im Hintergrund, während ein anderer Creator dazu sagt: „Genau DAS hab ich die ganze Zeit gefühlt." Free Reichweite für den Kanal.
Check die Quarks-Bubble (und alles drumherum)
Wenn du selbst ein bisschen stalken willst, hier sind direkte Such-Sprünge zu Quarks auf den Plattformen, wo am meisten abgeht:
- YouTube-Suche nach Quarks
- Instagram-Content rund um Quarks
- TikTok-Videos, die Quarks feiern oder roasten
Gerade auf TikTok lohnt es sich, nach Begriffen wie „Quarks Klima", „Quarks Ernährung" oder „Fake News Quarks" zu suchen – da siehst du live, welche Themen bei Gen Z wirklich zünden.
Die Formel hinter dem Viral-Faktor
Was macht Quarks so shareable, obwohl’s eigentlich „nur" Wissenschaft ist?
- Story statt Vortrag: Sie starten oft mit einer kleinen Alltagsszene – z.B. jemand, der zum dritten Mal am Tag den Wetterbericht checkt – und bauen daraus die große Frage: „Warum fühlt sich Klima immer so weit weg an, obwohl es schon hier ist?“
- Visuelle Hooks: Viele Reels haben in den ersten 2 Sekunden ein starkes Bild: schmelzende Gletscher, Fast-Food-Turm, TikTok-Stitch – das triggert das Scroll-Breaken.
- Klarer Take: Sie verstecken sich nicht hinter „manche sagen, andere sagen". Am Ende gibt’s meistens ein klares „Das ist Stand der Forschung – und das bedeutet für dich XY."
Als wir die Kommentarspalten durchgescrollt haben, ist eine Sache ständig aufgefallen: Vertrauen. Leute schreiben Dinge wie „Wenn Quarks sagt, es ist so, glaub ich’s eher als meinem Onkel auf Facebook". Das ist in Zeiten von Info-Overkill Gold wert.
Gleichzeitig polarisiert das natürlich. Wenn Quarks z.B. zu Themen wie Impfungen, Gender oder Energiepolitik Stellung bezieht, hagelt es sofort „Staatsfernsehen!!1!“-Kommentare. Aber genau dadurch entsteht Reichweite – Clips werden in politischen Bubbles hin- und hergeschoben, andere Creator reagieren drauf, und plötzlich diskutiert halb Twitter über eine Szene aus einem Quarks-Video.
Das sagt die Community
Beim Scrollen durch Reddit-Threads und Twitter-Timelines tauchen immer wieder echte Meinungen zu Quarks auf, die ziemlich gut zeigen, wie gespalten – aber engaged – die Community ist.
Auf Reddit schreibt ein User sinngemäß:
"Quarks ist literally der Grund, warum ich in Bio kein Totalausfall war. Die Erklärungen sind down to earth und nicht so trocken wie im Unterricht."
Ein anderer Kommentar geht mehr auf den öffentlich-rechtlichen Background ein:
"Ich find Quarks mega für Basics, aber man merkt schon, dass es WDR ist. Manchmal hätte ich gern kontroversere Takes und weniger ‚wir sind alle schuld, also mach dein Licht aus‘."
Auf Twitter/X wurde unter einem Clip zu Fake News über Krieg und Krisen Folgendes geschrieben:
"Quarks erklärt in 4 Minuten mehr über Desinformation als meine Schule in 4 Jahren Politikunterricht. Gebt denen bitte einfach den Lehrplan."
Und dann gibt es natürlich auch die Memes. Unter einem Video über Ernährung postet jemand:
"Jedes Mal, wenn Quarks ein neues Ernährungs-Video droppt, verliere ich ein Lieblingsessen. Lasst mich doch in Ruhe glücklich und ungesund sein ????"
Der Vibe: Viele fühlen sich abgeholt, manche fühlen sich belehrt – aber fast niemand ist komplett gleichgültig. Und das ist exakt der Sweetspot für Content, der langfristig im Kopf bleibt.
Insider-Vokab: So spricht die Quarks-Bubble
Wenn du in den Kommentaren und Reaction-Videos rund um Quarks unterwegs bist, tauchen immer wieder bestimmte Begriffe auf, die so ein bisschen zum Insider-Slang geworden sind:
- „Fakten-Check" – quasi das Signature-Move: Behauptung einblenden, kurz einfrieren, dann wissenschaftlich zerpflücken.
- „Bullshit-Detektor" – viele Fans nennen so den Moment, in dem Quarks erklärt, woran du Fake News erkennst.
- „Wissenschaft to go" – Beschreibung für die kürzeren Clips, die du easy in der Bahn schauen kannst.
- „Klimarechner" – alles rund um Tools, die deinen CO?-Footprint checken; Quarks-Videos werden da oft verlinkt.
- „ÖRR-Mode" – halb ironisch, halb ernst für den Moment, wenn der Ton sehr seriös und „Tagesschau-mäßig" wird.
Wenn du diese Begriffe kennst, verstehst du schneller, worüber in den Diskussionen eigentlich gesprochen wird – und ob der Kommentar eher Fan-Liebe oder Sarkasmus ist.
Warum Quarks die Zukunft von Wissens-Content sein kann
Die große Frage: Warum könnte ausgerechnet ein Format mit ARD-Wurzeln so etwas wie die Zukunft von Science Content für Gen Z werden?
Zum einen, weil Quarks eine Kombi hinbekommt, die viele Einzel-Creator:innen struggle’n lässt: Research-Power plus Creator-Personality. Hinter den Videos steht ein Team, das Zugriff auf Expert:innen, Studien und Archivmaterial hat, aber vorne vor der Kamera wirken die Hosts eher wie People aus deinem Jahrgang als wie Profs.
Zum anderen, weil sie Themen anpacken, die direkt in deinen Alltag reinschießen: psychische Gesundheit, Stress durch Social Media, Klimafrust, Körperbild. Wenn dir bei einem Insta-Scroll zehnmal irgendwelche „Glow Up in 30 Tagen"-Clips angezeigt werden und du dann ein Quarks-Video siehst, das erklärt, warum solche Versprechen Bullshit sind – das fühlt sich nicht wie Unterricht an, sondern wie Schutzschild.
Ein weiterer Punkt: Plattform-Verständnis. Während viele klassische Medien einfach TV-Sendungen auf YouTube parken, denkt Quarks deutlich mehr im Feed-Modus. Viele Reels sind von Anfang an vertical produziert, mit Text-Ebenen und Hook-Sätzen wie „Das hier ruiniert gerade deine Konzentration" oder „Diesen Klimafakt erzählen dir Politiker lieber nicht". Genau solche Sätze halten dich im Scroll auf.
Plus: Durch den Fokus auf Mythen, Fake News und Verschwörungserzählungen wird Quarks für Lehrkräfte, Eltern und Schüler:innen gleichermaßen zur Referenz. Wenn in einer Schulgruppe jemand einen wilden Screenshot droppt, kommt sehr oft ein Link hinterher: „Guck mal, Quarks hat das schon auseinandergenommen." Das ist quasi die neue „Hab ich gegoogelt"-Version – nur mit mehr Trust.
Langfristig könnte das bedeuten: Wenn du an verlässliche Infos denkst, denkst du zuerst an ein paar Creator:innen und Formate – und Quarks hat gute Chancen, genau in dieser Shortlist zu landen.
Gönn dir den Content
Wer noch im selben Game spielt
Wenn du den Vibe von Quarks magst, gibt es ein paar Creator:innen und Formate, die oft im selben Atemzug genannt werden – perfekt, um deine „Smart Content"-Playlist zu erweitern:
- MrWissen2go – Politik & Geschichte im Erklärstil, den viele von YouTube-Schulstunden kennen. Wenn Quarks dir die naturwissenschaftliche Seite zeigt, liefert MrWissen2go oft den politischen Kontext.
- Mailab / maiLab (Mai Thi Nguyen-Kim) – zwar mittlerweile weniger aktiv als früher, aber ihre Videos über Corona, Wissenschaftskommunikation und Medienkritik sind quasi Pflichtprogramm, wenn du verstehst, wie Forschung funktioniert.
Im Algorithmus tauchen daneben auch öfter Kanäle wie Terra X Lesch & Co oder Kurzgesagt (deutsch) auf – mehr Deep-Dive und Animation, aber thematisch oft nah an dem dran, was du bei Quarks siehst.
Unterm Strich: Wenn dein Feed gerade ein bisschen zu voll mit Dramahypes, Fake-Infos und toxischen „Hustle harder"-Clips ist, kann Quarks der Reset-Button sein, der dein Gehirn wieder auf Normalform bringt – ohne dass du das Gefühl hast, eine Vorlesung nachzuholen.


