Puls, Reportage

Warum alle plötzlich über Puls Reportage reden – und was in ihren krassesten Videos wirklich abgeht

13.02.2026 - 16:09:16

True-Crime-Vibes, politische Realtalks und Szenen, bei denen dir kurz das Herz stehen bleibt: Puls Reportage ist gerade überall. Wir zeigen dir, was dahintersteckt – ohne Bullshit.

Warum alle plötzlich über Puls Reportage reden – und was in ihren krassesten Videos wirklich abgeht

Du hast bestimmt schon mal einen Clip von Puls Reportage in deiner YouTube-Startseite oder als Re-Upload auf TikTok gesehen – und dich gefragt: Wer sind die eigentlich und warum wirkt das eher wie ein Gespräch mit Freunden als wie klassisches Fernsehen?

Genau darum geht’s: echte Stories, kein Hochglanz-Gelaber, dafür close dran an Themen wie Rechtsextremismus, Drogen, Online-Hass oder Alltagsstruggle von Gen Z. Und ja, manchmal sind Szenen dabei, bei denen du kurz auf Pause drückst, weil es sehr direkt wird.

Das Wichtigste in Kürze

  • Puls Reportage ist das Social-Reportage-Format vom BR, das mit Hosts wie Ariane Alter und Co. mitten in Themen reingeht, die dich wirklich betreffen.
  • Die neuesten Videos drehen sich oft um politische Radikalisierung, toxische Beziehungen, Drogenkultur und Internet-Phänomene – erzählt aus der Ich-Perspektive der Hosts.
  • Auf YouTube bauen sie sich gerade ein krasses Archiv an „Watch-late-at-night“-Reportagen auf – perfekt zum Bingen, wenn dir normale News zu lahm sind.

Was macht Puls Reportage gerade so viral?

Der Hype kommt nicht von ungefähr. Während viele Öffentlich-Rechtliche noch wirken wie ein Elternabend, fühlt sich Puls Reportage eher an wie ein längeres TikTok-Deepdive mit guter Recherche im Rücken. Die Videos sind so geschnitten, dass du nie richtig loslassen kannst: Close-Ups, WhatsApp-Screens, Insta-DMs eingeblendet, Original-Sprachnachrichten, dazu ein Host, der wirklich auch überfordert wirkt – so wie du.

Als wir den letzten Upload gesehen haben, war der typische Ablauf wieder voll da: Erst eine Szene, die sich safe anfühlt – nettes Gespräch, City-Aufnahmen, bisschen Kontext – und dann kommt dieser Moment, an dem du checkst: Okay, jetzt wird’s dunkel. Zum Beispiel, wenn eine betroffene Person wortlos ihr Handy zeigt und du im Chatverlauf live mitliest, was da für Hass, Druck oder Manipulation passiert. Keine Off-Stimme, die dir vorkaut, was du fühlen sollst – du siehst es einfach.

Dieser Moment bei Minute 3:12 in einer ihrer toxische-Beziehung-Reportagen (klassischer „Ich dachte, er ist voll der Traumtyp“-Start, dann Screens mit krassen Forderungen und Eifersuchtskontrolle) ist genau dieses „Oh wow“-Ding, das später als Clip auf TikTok landet. Du spürst richtig, wie die Hostin kurz stockt, einmal tief durchatmet und dann sagt: „Okay, das ist schon heftig.“ Kein Fake-Schock, sondern dieses ehrliche „Bro, was geht bei euch ab?“-Level.

Wie sie erzählen: weniger Lehrer, mehr WG-Küche

Das Erfolgsrezept: First-Person-Journalismus. Die Hosts reden nicht über „die Jugend“, sie sind in denselben Struggles. In vielen Folgen hörst du Sätze wie: „Ich hab mir selbst schon gedacht …“, „Ich hab auch Nachrichten bekommen wie…“. Dadurch fühlt sich jede Folge an wie ein längeres Gespräch nach 23 Uhr, wenn eh alle ehrlich werden.

Statt nur Expert:innen in beige Büros zu zeigen, hängen sie mit den Leuten im Shisha-Café, im Jugendtreff, auf dem Festival oder im Discord-Call. Oft siehst du auch Roh-Momente: Kamera wackelt, jemand sagt „Kannst du das bitte nicht filmen?“ oder die Hostin wirkt merklich unkomfortabel, wenn ein Gespräch plötzlich kippt. Genau diese Imperfektion macht Puls Reportage so glaubwürdig.

Wenn sie zum Beispiel in Szenen rund um Rechtsextremismus oder Verschwörungsszene unterwegs sind, siehst du: Da ist wirklich Herzrasen im Raum. Manchmal schauen sie kurz zur Seite zur Redaktion, manchmal hörst du ein „Boah, ich weiß nicht, ob ich das jetzt bringen soll“ – und du bist emotional voll dabei.

Inside-Jokes, Slang & Keywords, die ständig fallen

Wenn du öfter reinschaust, merkst du schnell ein paar wiederkehrende Begriffe und Vibes, die die Community direkt triggert:

  • "Cringe" – meist, wenn es um Eltern, Boomer-Politik oder peinliche Insta-Auftritte geht.
  • "Triggered" – für Momente, in denen ein Statement so lost ist, dass du nur noch schreien willst.
  • "Red Flag" – Standard in Dating- und Beziehungsfolgen, oft mit eingeblendeten Flaggen-Grafiken.
  • "Main-Character-Energy" – wenn jemand komplett in seinem Film lebt, meist toxische Typen oder Egoman:innen.
  • "Doomscrolling" – vor allem in Folgen rund um Social-Media-Sucht, Online-Hass und Algorithmus-Abhängigkeit.

Diese Begriffe sind nicht einfach reingeworfen, um „jung“ zu klingen, sondern kommen aus O-Tönen, Kommentaren und echten Chats, die sie zeigen. Dadurch wirkt es weniger wie „ÖRR versucht Jugendsprache“, sondern wie Dokumentation aus deiner Timeline.

Mehr von Puls Reportage finden (Live-Suche)

Wenn du direkt tiefer in den Strudel willst, hier ein paar schnelle Such-Shortcuts, mit denen du sofort frische Clips und Reuploads findest:

Gerade auf TikTok siehst du oft Reaction-Videos zu ihren Reportagen – von Leuten, die selbst in der Szene sind, über Kommentator:innen bis hin zu Creator:innen, die einzelne Sätze auseinanderschrauben. Perfekter Ort, um zu checken, wie kontrovers einzelne Folgen wirklich sind.

Das sagt die Community

Auf Reddit und Twitter zeigt sich ziemlich deutlich, wie sehr Puls Reportage polarisiert – aber eben auch abliefert. Ein paar typische Stimmen:

Auf Reddit schreibt ein User sinngemäß: „Ich bin eigentlich komplett raus bei ÖRR, aber Puls Reportage ist das Einzige, was sich nicht anfühlt wie Unterricht, sondern wie echte Leute mit echten Problemen.“ Dieses „nicht wie Unterricht“-Gefühl taucht ständig auf – die Leute feiern, dass die Hosts keine perfekten Antworten haben, sondern Fragen stellen, die du dir selbst stellst.

Auf Twitter/X liest du dagegen auch härtere Takes. Eine Person kommentiert in etwa: „Manchmal wirkt es schon sehr auf Drama geschnitten, aber wenigstens reden sie über Themen, die sonst nur auf TikTok passieren.“ Gleichzeitig wird oft gelobt, dass Trigger-Warnungen kommen und Betroffene nicht bloßgestellt werden.

Andere heben den Mehrwert hervor: „Hätte mir mit 16 so ein Format zu toxischen Beziehungen gewünscht, vielleicht hätte ich einiges früher gecheckt.“ Da merkst du, wie sehr bestimmte Folgen als eine Art Reality-Check für jüngere Zuschauer:innen funktionieren.

Warum Puls Reportage die Zukunft von Gen-Z-News ist

Wenn du dir anschaust, wie Gen Z heute Infos zieht, wird klar, warum Formate wie Puls Reportage gewinnen. Niemand hat mehr Bock auf sterile Tagesschau-Monologe, während der Algorithmus dir gleichzeitig True-Crime-TikToks, Storytimes zu toxischen Exen und Verschwörungs-Threads reinschiebt.

Puls Reportage setzt genau da an: Sie verbinden journalistische Standards mit der Art, wie du sowieso schon Content konsumierst. Das bedeutet:

  • Storytelling first: Jede Folge hat eine klare Hauptfigur und einen Bogen, der eher nach Netflix-Doku aussieht als nach Nachrichtensendung.
  • Platform-Thinking: Ausschnitte funktionieren einzeln auf TikTok und Insta, die komplette Story gibt’s dann auf YouTube.
  • Community-Input: Viele Themen kommen direkt aus DMs und Kommentaren – Zuschauer:innen erzählen, was bei ihnen abgeht, und landen später selbst in der Reportage.
  • Transparenz: Wenn etwas unsicher ist, sagen sie das on camera. Wenn sie was nicht zeigen dürfen, wird erklärt, warum. Dieses „Wir tun nicht so, als wüssten wir alles“ kommt bei Gen Z extrem gut an.

Dazu kommt: Sie spielen mit Formaten, die eigentlich aus Social Media kommen – etwa POV-Sequenzen, Reaction-Elemente oder kommentierte Screen-Recordings. Gleichzeitig bleiben sie kritisch: Wenn irgendein Hype, ein Trend oder eine Challenge gefährlich wird, packen sie den investigativen Modus aus und checken, was dahinterhängt.

Langfristig könnte genau diese Mischung aus Nähe, Screenshot-Realität und Fact-Checking der Standard werden – nicht nur für öffentlich-rechtliche Angebote, sondern auch für Creator, die sich in Richtung seriöser Journalismus bewegen wollen. Wer heute lernt, so zu erzählen wie Puls Reportage, baut sich ein Format, das auf YouTube funktioniert, als Insta-Reel geschnitten werden kann und als Zitat-Screenshot auf Twitter/X weiterlebt.

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Wer macht ähnlichen Stuff?

Wenn du den Vibe von Puls Reportage magst, gibt’s ein paar Creator und Formate, die oft im gleichen Atemzug genannt werden:

  • STRG_F (NDR/funk) – sehr ähnliche Länge, ähnliche Tiefe, oft noch ein bisschen rougher unterwegs. Viele vergleichen vor allem die Drogen- und Clan-Folgen mit Puls.
  • Y-Kollektiv – ebenfalls Reportagen mit Ich-Perspektive, stark im Bereich Subkulturen, Nightlife, Aktivismus.

In Reddit-Threads zur Frage „Welche Reportage-Formate lohnen sich wirklich?“ tauchen diese drei Namen immer wieder gemeinsam auf. Fans sagen dann Sachen wie: „STRG_F fürs Harte, Y-Kollektiv fürs Milieu, Puls Reportage fürs Emotional-Reflektierte.“ Perfektes Trio, wenn du mal einen Sonntag lang nur Real-Life-Stories schauen willst und genug hast von gestellten Pranks und Fake-Beefs.

Fazit: Warum du Puls Reportage auf dem Schirm haben solltest

Wenn du News willst, die sich nicht wie Hausaufgaben anfühlen, ist Puls Reportage gerade eines der stärksten deutschen Formate. Sie holen dich da ab, wo du eh schon bist – YouTube, Insta, TikTok – und liefern dir Stories, die sich nicht nach trockener Politik, sondern nach echtem Leben anfühlen.

Ob du gerade selbst im Beziehungschaos hängst, mit deinen Eltern über Politik diskutierst oder einfach nur verstehen willst, warum manche Leute komplett in Verschwörungsblasen abtauchen: Eine passende Folge gibt’s fast immer. Und wenn du das nächste Mal nachts um 1 Uhr „nur kurz“ YouTube öffnest – wundere dich nicht, wenn du plötzlich in einem Drei-Folgen-Binge von Puls Reportage landest.

@ ad-hoc-news.de

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