Lisa Küppers, YouTube Creator

Warum alle gerade über Lisa Küppers reden – und wieso ihr neues YouTube-Comeback so anders hittet

27.02.2026 - 18:27:36 | ad-hoc-news.de

Lisa Küppers ist back im Feed – ehrlicher, chaotischer, ohne Kinder-Filter. Warum ihr neuer Content gerade so zieht und was die Community wirklich sagt.

Warum alle gerade über Lisa Küppers reden – und wieso ihr neues YouTube-Comeback so anders hittet

Wenn du dachtest, du kennst Lisa Küppers noch von Musical.ly-Zeiten: nope. Ihr aktueller YouTube-Grind fühlt sich an wie ein Soft-Reboot – weniger Kinder-Content, mehr echte Struggles, Dating-Chaos und Glow-up-Talk.

Vor allem ihr letztes Video, in dem sie komplett ungeschönt über Druck, Hate und peinliche alte Clips spricht, hat uns einmal kurz den Algorithmus vergessen lassen. Genau deshalb lohnt es sich, da genauer draufzuschauen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Lisa Küppers setzt gerade wieder mehr auf YouTube und längere Storytime-/Vlog-Formate, weg von reinem Kinder- und Musical.ly-Image.
  • Im neuesten Video zeigt sie alte Clips, spricht über Druck, Hate und warum sie ihren Content erwachsener macht – inklusive ein paar sehr unangenehmen Throwback-Szenen.
  • Die Community ist gespalten: Einige feiern den Glow-up und die Ehrlichkeit, andere können sie immer noch nicht ernst nehmen – genau das macht den Hype spannend.

Was macht Lisa Küppers gerade so viral?

Als wir das neue Video auf dem Kanal von Lisa Küppers geöffnet haben, hatten wir ehrlich gesagt Standard-Influencer-Talk erwartet. Aber schon nach der ersten Minute war klar: Sie versucht, ein altes Image loszuwerden.

Gleich am Anfang spielt sie bei ungefähr Minute 0:45 einen richtig cringen Musical.ly-Clip von sich ein – mit perfektem Pony, Lip-Sync und dieser typischen 2016-Überperformance. Dazu sagt sie trocken: „Ich kann nicht glauben, dass ich DAS ins Internet gestellt hab.” Dieser Moment wirkt nicht gespielt, sondern wie jemand, der wirklich checkt, dass die eigene Vergangenheit im Netz nie verschwindet.

Richtig spannend wird es bei Minute 3:12: Da erzählt sie, wie ihr DMs voll waren mit „Du bist doch nur für Kinder”-Kommentaren, während sie selbst längst aus der Zielgruppe rausgewachsen war. Man merkt, wie sie kurz stockt, bevor sie weiterredet – dieser Mini-Break lässt das Ganze viel echter wirken als jede gestellte Tränen-Szene.

Ab da dreht sich das Video darum, wie sie ihren Content „ent-kindern” will: Weniger reine Challenge-Videos, mehr Vlogs, Realtalk über Dating-Fails, Selflove und das Erwachsenwerden vor laufender Kamera. Bei Minute 7:40 zeigt sie zum Beispiel eine Szene aus einem Vlog, in der sie ohne Filter und sichtbar durch ist auf dem Sofa liegt und erzählt, wie sie sich nach einem Dreh komplett überfordert gefühlt hat. Keine Beauty-Lights, kein perfektes Make-up – nur eine Creatorin, die kapiert hat, dass Burnout nicht nur bei 9-to-5 ein Thema ist.

Was diese Phase so viral macht:

  • Rebranding live: Du siehst, wie jemand aktiv versucht, von „Kinder-Influencerin” zu „junge Frau mit echten Themen” zu wechseln – und das passiert nicht im Hintergrund, sondern öffentlich.
  • Storytime + Cringe-Faktor: Alte Clips + ehrliche Kommentare = perfekter Mix aus Fremdscham und „OMG, same”. Das hält dich im Video, selbst wenn du sie vorher nicht aktiv verfolgt hast.
  • Algorithmus-friendly, aber persönlicher: Es gibt immer noch typische YouTube-Bausteine (Cuts, Soundeffekte, Hook am Anfang), aber sie baut mehr Persönliches ein – Dates, Family-Momente, mini Meltdowns.

Beim Anschauen wirkt das Ganze wie ein Creator, der gemerkt hat, dass Gen Z keine perfekten Vorbilder will, sondern Leute, die Fehler nicht nur zugeben, sondern sie fast schon als Running Gag nutzen.

Mehr von Lisa finden – deine Live-Suche

Wenn du direkt selbst checken willst, was bei ihr abgeht, kannst du dir hier schnell alle aktuellen Clips, Shorts und Reels reinziehen. Einfach klicken und dein eigener Algorithmus-Detektiv werden:

Das sagt die Community

Online ist Lisa Küppers schon seit Jahren ein Reizwort – und genau deshalb sind die Reaktionen auf ihren aktuellen Content so interessant. Wir haben uns durch Kommentare und Threads gewühlt, um den aktuellen Vibe zu checken.

Auf Social-Plattformen tauchen immer wieder ähnliche Meinungen auf. Ein typischer Kommentar klingt zum Beispiel so (sinngemäß zusammengefasst): Viele schreiben, dass sie Lisa früher eher peinlich fanden, aber ihren jetzigen Vibe überraschend reflektiert und erwachsener sehen. Andere halten sie weiterhin für „cringe, aber irgendwie unterhaltsam” – also klassischer Hate-Watch-Mix.

Ein User bringt es ungefähr so auf den Punkt: Er feiert, dass sie nicht so tut, als wäre sie nie Kinder-Influencerin gewesen, sondern ihre Vergangenheit eher ausnutzt, um Jokes zu machen und zu zeigen, wie sehr sie sich verändert hat.

Was sich klar abzeichnet:

  • Nostalgie-Faktor: Leute, die mit Musical.ly groß geworden sind, klicken aus Neugier – „Ach krass, die gibt's noch“. Und bleiben dann doch länger im Video als geplant.
  • Polarisierung: Entweder man gönnt ihr den Glow-up, oder man hängt sich an alten Vorurteilen auf. Beides sorgt für Kommentare, Shares und Watchtime.
  • Realtalk-Bonus: Immer wenn sie Themen wie Leistungsdruck, Body Image oder Hate anspricht, wird es in den Kommentaren deutlich positiver. Da funktioniert sie eher als große Schwester statt als Kinder-Star.

Du merkst: Sie ist nicht „everybody's Darling“, aber genau deswegen bleibt sie im Gespräch. Für Gen Z ist das fast schon normal – perfekte, unantastbare Creator sind langweilig, wir wollen Ecken und Kanten.

Warum Lisa Küppers die Zukunft von Creator-Glow-ups mitprägt

Was bei Lisa Küppers gerade passiert, sieht man bei immer mehr Creator:innen, die sehr jung gestartet sind: Die Audience ist erwachsen geworden – und der Content muss hinterherziehen. Wenn du einmal als „Kinder-Influencer“ abgestempelt wurdest, klebt dieses Label erst mal an dir. Genau an dieser Stelle wird es spannend.

Für dich als Zuschauer:in ist das ein Live-Experiment, wie weit ein Rebrand in der Creator-Economy heute gehen kann. Kannst du jemanden neu wahrnehmen, den du jahrelang in einer Schublade hattest? Lisas Strategie verrät einiges:

  • Selbst-Ironie statt Verdrängen: Alte, peinliche Clips nicht zu löschen, sondern in Reactions und Storytimes einzubauen, macht sie greifbarer. Das passt zu einem Gen-Z-Humor, der aus Cringe-Momenten Memes baut.
  • Mehr Longform, weniger nur Short Hype: Während viele nur noch auf TikTok-Clips setzen, legt sie wieder mehr Fokus auf längere YouTube-Videos. Das schafft Bindung – du lernst sie als Person kennen, nicht nur als 10-Sekunden-Gesicht.
  • Übergangsthemen: Schüler:innen-Life, erste eigene Wohnung, Dating-Fail, Mental-Health-Struggle – genau die Themen, in denen du gerade wahrscheinlich selbst hängst. Sie nutzt ihre Reichweite, um den Switch von Teen- zu Young-Adult-Content durchzuziehen.
  • Brand-tauglich, aber nicht komplett glatt: Sie bleibt relativ familienfreundlich, aber wirkt nicht mehr wie reiner Kids-Content. Das macht sie interessant für Marken, die Gen Z erreichen wollen, ohne nur auf edgy Skandale zu setzen.

Wenn du selbst Content machst, kannst du aus ihrem Weg einiges mitnehmen: Dein altes Image ist kein Endgegner, sondern Rohstoff. Du kannst es recyclen, kommentieren, parodieren – Hauptsache, du tust nicht so, als wäre es nie passiert. Genau hier liegt die Zukunft von Creator-Glow-ups: öffentlich wachsen, statt so zu tun, als wärst du immer schon perfekt gewesen.

Wer in Lisas Liga mitspielt: ähnliche Creator

Wenn du mit Lisa Küppers warm geworden bist (oder sie gezielt mit anderen vergleichen willst), lohnt sich ein Blick auf Creator, die eine ähnliche Zielgruppe haben oder in denselben Gesprächen auftauchen.

Häufig genannt werden zum Beispiel:

  • Bibi Claßen (früher BibisBeautyPalace): Ebenfalls jemand, der jahrelang als „Kinder-YouTuberin“ galt und bei dem alle genau beobachten, wie sich der Content mit dem Erwachsenwerden verändert.
  • Dagi Bee: OG-YouTuberin mit starker Fanbase, die es geschafft hat, von Schmink-Tutorials zu Lifestyle, Business und Family umzubauen, ohne komplett an Relevanz zu verlieren.

Diese Namen funktionieren als Vergleich, weil sie zeigen, wie schwer – aber auch wie möglich – ein Neustart sein kann, wenn dich viele noch mit deinem 15-jährigen Ich verknüpfen.

Am Ende bist du der Algorithmus: Entweder du lässt Lisa Küppers eine zweite Chance in deinem Feed, oder sie bleibt für dich der „damals peinlich, heute noch im Kopf“-Throwback. Aber gerade dieses Spannungsfeld sorgt dafür, dass über sie wieder geredet, gepostet und diskutiert wird – und genau das macht sie 2026 relevant.

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