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Warner Bros. Discovery Aktie: Übernahmeschlacht eskaliert!

25.02.2026 - 04:03:20 | boerse-global.de

Paramount Skydance legt mit einem höheren Barangebot nach und übernimmt die Vertragsstrafe, was den Netflix-Deal vor der Aktionärsabstimmung gefährdet.

Der Kampf um die Zukunft von Warner Bros. Discovery spitzt sich dramatisch zu. Nachdem der Medienkonzern bereits eine Übernahmevereinbarung mit Netflix getroffen hatte, funkt nun Paramount Skydance mit einem deutlich verbesserten Angebot dazwischen. Der Vorstand signalisierte bereits, dass die neue Offerte das bestehende Geschäft kippen könnte – eine Wende, die den geplanten Verkaufsprozess kurz vor der Zielgeraden völlig neu ordnet.

Paramount legt nach

Paramount Skydance erhöht den Druck und hat sein Barangebot für das gesamte Unternehmen offiziell auf 31,00 US-Dollar pro Aktie angehoben. Zuvor lag die Offerte bei 30,00 Dollar. Um die Bedenken des Managements hinsichtlich regulatorischer Hürden auszuräumen, beinhaltet das neue Paket eine Absicherungsgebühr von 7 Milliarden Dollar.

Besonders relevant für die Bewertung der Offerte: Paramount verpflichtet sich, die Strafzahlung von 2,8 Milliarden Dollar zu übernehmen, die Warner Bros. Discovery bei einer Auflösung des bestehenden Netflix-Deals schulden würde. Das Gesamtvolumen der Übernahme wird auf rund 108,4 Milliarden Dollar geschätzt. Die Aktie reagierte bereits auf die anhaltenden Spekulationen und notiert mit 24,76 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 25,55 Euro.

Netflix unter Zugzwang

Die aktuelle Situation stellt die bisherige Vereinbarung mit Netflix infrage. Der Streaming-Gigant hatte 27,75 US-Dollar pro Aktie geboten, allerdings mit einer komplexeren Struktur: Netflix zielt spezifisch auf die Studio- und Streaming-Sparten ab, während die linearen TV-Sender ausgegliedert werden müssten. Das US-Justizministerium prüft diesen Deal derzeit noch auf kartellrechtliche Bedenken.

Sollte das Board das Angebot von Paramount offiziell als "überlegen" einstufen, bleiben Netflix lediglich vier Tage Zeit, um eine Gegenofferte vorzulegen. Dies bringt erhebliche Unruhe in den Zeitplan, da die Aktionärsversammlung zur Abstimmung über den Netflix-Deal bereits fest für den 20. März 2026 terminiert ist.

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Operatives Geschäft läuft weiter

Ungeachtet des Tauziehens auf Konzernebene treibt das Unternehmen seine Expansion voran. Für den 26. März 2026 ist der Start der eigenen Streaming-Plattform in zwölf neuen Märkten im asiatisch-pazifischen Raum geplant, darunter Fidschi und Samoa. Inhaltlich setzt der Konzern auf bewährte Zugpferde: Die dritte Staffel der Erfolgsserie "Euphoria" soll am 13. April Premiere feiern.

Die kommenden Wochen bis zum 20. März werden nun entscheidend sein. Investoren müssen sich darauf einstellen, dass die Entscheidung zwischen einer Aufspaltung durch Netflix oder einem Komplettverkauf an Paramount kurzfristig fallen wird, wobei die Bewertung der regulatorischen Risiken durch das Board das Zünglein an der Waage spielen dürfte.

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