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Warner Bros. Discovery (A): Zaslav-Kompensation von 165 Millionen abgelehnt

01.05.2026 - 05:24:31 | boerse-global.de

Aktionäre lehnen Millionenvergütung für CEO Zaslav ab. Konzern setzt beim Streaming künftig auf Profitabilität statt Abozahlen.

Warner Bros. Discovery (A): Zaslav-Kompensation von 165 Millionen abgelehnt - Foto: über boerse-global.de
Warner Bros. Discovery (A): Zaslav-Kompensation von 165 Millionen abgelehnt - Foto: über boerse-global.de

David Zaslav hat ein Problem mit seinen Aktionären. Trotz massiver Sparmaßnahmen verdreifachte sich das Gehalt des Warner-Chefs im Geschäftsjahr 2025 auf rund 165 Millionen Dollar. Die Quittung folgte prompt: Die Hauptversammlung lehnte das Vergütungspaket offiziell ab.

Während der Chef in der Kritik steht, sorgt Finanzvorstand Gunnar Wiedenfels für Kontinuität. Er hat seinen Vertrag vorzeitig bis April 2028 verlängert. Wiedenfels gilt als Architekt der strikten Entschuldung und des Fokus auf den freien Cashflow. Das gibt dem Markt Sicherheit.

An der Börse zeigt sich die Aktie derweil wenig bewegt. Der Kurs schloss zuletzt bei 23,00 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von rund 5,5 Prozent. Damit notiert der Wert deutlich über seinem 52-Wochen-Tief von 7,40 Euro aus dem Vorjahr.

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Strategiewechsel beim Streaming

Warner Bros. Discovery ändert parallel dazu seine Kommunikation grundlegend. Ab dem ersten Quartal 2026 verzichtet der Konzern auf die Nennung genauer Abonnentenzahlen und des Umsatzes pro Nutzer (ARPU). Der Fokus rückt weg von der reinen Nutzerjagd.

Stattdessen zählen künftig Profitabilität und das bereinigte EBITDA. Damit folgt Warner dem Beispiel von Netflix und Disney. Ende 2025 zählte der Streamingdienst Max knapp 132 Millionen Abonnenten. Bis Jahresende peilt das Management weiterhin 150 Millionen Kunden an.

Signale aus Brüssel

Im Branchenumfeld zeichnet sich Entspannung ab. Die europäischen Kartellbehörden könnten die milliardenschwere Fusion von Paramount und Skydance durchwinken. Das wäre ein wichtiges Signal für den gesamten Mediensektor. Es ebnet den Weg für künftige strategische Partnerschaften.

Im Mai 2026 legt der Konzern die Zahlen für das erste Quartal vor. Dann wird sich zeigen, ob der internationale Start von Max in Deutschland und Italien die Erwartungen erfüllt. Auch die Lizenzierung von Inhalten an externe Partner dürfte das Ergebnis beeinflussen.

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