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Warner Bros. Discovery (A): Antitrust-Klage in San Jose eingereicht

03.05.2026 - 03:30:04 | boerse-global.de

Milliardenschwere Fusion von Warner und Paramount droht an Klagen und Regulierung zu scheitern. Interne Konflikte belasten zusätzlich.

Warner Bros. Discovery (A): Antitrust-Klage in San Jose eingereicht - Foto: über boerse-global.de
Warner Bros. Discovery (A): Antitrust-Klage in San Jose eingereicht - Foto: über boerse-global.de

Die 111 Milliarden Dollar schwere Fusion zwischen Warner Bros. Discovery und Paramount Skydance wackelt. Trotz des grünen Lichts der Aktionäre türmen sich rechtliche und regulatorische Hindernisse auf, die den Milliardendeal gefährden könnten.

Klagen und regulatorischer Widerstand

Abonnenten von Paramount+ haben vor einem Bundesgericht in San Jose eine Kartellrechtsklage gegen den Zusammenschluss eingereicht. Sie befürchten steigende Preise und eine geringere Auswahl im Streaming-Markt. Hinzu kommt der Widerstand von mehr als 4.000 Branchenexperten, die das Vorhaben offiziell ablehnen.

Heikel ist die Finanzstruktur der Übernahme. Etwa 24 Milliarden Dollar des Kapitals fließen aus Saudi-Arabien, Abu Dhabi und Katar zu. US-Politiker fordern nun die Medienaufsicht FCC auf, den Deal wegen Sicherheitsbedenken und zu hoher ausländischer Beteiligungen zu stoppen. Parallel dazu hat der kalifornische Generalstaatsanwalt eine eigene Untersuchung eingeleitet.

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Interne Spannungen und Expansion

Im Inneren des Konzerns gärt es ebenfalls. In einer Abstimmung sprachen sich 82 Prozent der Anteilseigner gegen die Vergütungspläne des Managements aus. CEO David Zaslav kassierte für 2025 rund 165 Millionen Dollar.

Finanzchef Gunnar Wiedenfels bleibt dem Unternehmen derweil erhalten. Sein Vertrag wurde vorzeitig bis April 2028 verlängert, bei einem Grundgehalt von 2,5 Millionen Dollar. Parallel dazu treibt der Konzern die Expansion in Europa voran und startet Mitte Mai seine Streaming-App in Italien.

Zeitplan und Marktreaktion

Die Aktie reagierte zuletzt verhalten und schloss bei 23,00 Euro. Damit verbucht das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von rund fünf Prozent.

Der Konzern steht unter erheblichem Zeitdruck. Wird die Fusion nicht bis Ende September vollzogen, wird eine Kündigungsgebühr von sieben Milliarden Dollar fällig. In den kommenden Tagen stehen die neuen Quartalszahlen an. Diese Ergebnisse liefern konkrete Daten zur operativen Stabilität während der laufenden Umstrukturierung.

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