Warner Bros. Discovery (A): Aktionäre billigen $111-Mrd.-Skydance-Deal
29.04.2026 - 04:08:02 | boerse-global.de
Aktionäre haben grünes Licht gegeben — jetzt entscheiden Behörden. Die geplante Fusion von Warner Bros. Discovery und Paramount Skydance im Volumen von rund 111 Milliarden Dollar steht vor ihrer eigentlichen Bewährungsprobe: einem doppelten Regulierungsverfahren vor der FCC und dem Justizministerium.
Arabische Staatsfonds sorgen für Zündstoff
Kern des laufenden FCC-Verfahrens ist ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung von den US-Vorschriften zur Auslandsbeteiligung. Normalerweise sind Investoren aus dem Ausland bei amerikanischen Rundfunklizenzträgern auf einen Anteil von 25 Prozent begrenzt. Paramount beantragt eine Ausnahme, weil Staatsfonds aus Saudi-Arabien, Abu Dhabi und Katar zusammen rund 24 Milliarden Dollar einbringen sollen — und damit etwa 38,5 Prozent der Anteile am fusionierten Unternehmen halten würden. Rechnet man weitere internationale Kapitalgeber hinzu, könnte die gesamte Auslandsbeteiligung auf 49,5 Prozent steigen.
Die Unternehmen betonen, dass die ausländischen Investoren keinerlei Stimmrechte erhalten. Kontrolle und Entscheidungsgewalt verbleiben bei der Ellison-Familie und RedBird Capital. Ob dieses Argument FCC und Kongress überzeugt, ist offen: Mehrere Abgeordnete haben bereits nationale Sicherheitsbedenken angemeldet.
Aktionäre stimmen zu — mit einem Vorbehalt
Warner-Bros.-Discovery-Aktionäre billigten die Transaktion auf einer außerordentlichen Hauptversammlung. Der Kaufpreis von rund 31 Dollar je Aktie entspricht einem deutlichen Aufschlag. Rund 70 Prozent der ausstehenden Aktien waren vertreten.
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Allerdings lehnten die Aktionäre einen nicht bindenden Vorschlag zur Vergütung des Managements ab — ein Signal interner Unzufriedenheit mit der Unternehmensführung, das zwar keine rechtliche Wirkung hat, aber politisch unangenehm ist.
Gegenwind aus mehreren Richtungen
Das Justizministerium prüft die Transaktion kartellrechtlich. Hinzu kommt Widerstand aus der Branche: Mehr als 4.000 Filmschaffende haben die Behörden aufgefordert, den Deal zu blockieren. Der kombinierte Konzern würde Marken wie Warner Bros., HBO, CNN und CBS unter einem Dach vereinen — eine Marktmacht, die Kritiker für problematisch halten.
Die Aktie von Warner Bros. Discovery notiert aktuell bei 22,75 Euro und liegt damit rund elf Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Dezember 2025. Der RSI von knapp 26 deutet auf eine überverkaufte technische Lage hin.
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Scheitert die Fusion an regulatorischen Hürden, greift eine Vertragsklausel mit einer Abbruchgebühr von 7 Milliarden Dollar. Gelingt die Genehmigung, rechnen die beteiligten Unternehmen mit einem Abschluss im dritten Quartal 2026.
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