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Warner Bros. Discovery (A): 99% für Skydance-Merger

27.04.2026 - 05:10:45 | boerse-global.de

Aktionäre von Warner Bros. Discovery stimmen der Übernahme durch Paramount Skydance zu, lehnen aber Manager-Abfindungen ab.

Warner Bros. Discovery (A): 99% für Skydance-Merger - Foto: über boerse-global.de
Warner Bros. Discovery (A): 99% für Skydance-Merger - Foto: über boerse-global.de

99 Prozent der abgegebenen Stimmen. So eindeutig fiel das Votum aus, mit dem Warner Bros. Discovery-Aktionäre der Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt haben. Das Ergebnis ist ein klares Signal — mit einem Vorbehalt.

Denn während die Fusion selbst kaum Widerstand fand, lehnten rund 82 Prozent der Aktionäre die geplanten Abfindungspakete für das Top-Management ab. CEO David Zaslav stünden dabei potenziell mehrere hundert Millionen Dollar zu. Das Votum ist zwar nicht bindend, aber der Unmut ist unübersehbar.

Ein Deal mit gewaltiger Dimension

Die Transaktion hat einen Unternehmenswert von rund 111 Milliarden Dollar. Warner Bros. Discovery-Aktionäre erhalten 31,00 Dollar je Aktie in bar — ein deutlicher Aufschlag gegenüber dem Kursniveau des Vorjahres. Der aktuelle Schlusskurs von 23,07 Euro liegt noch spürbar darunter, was die verbleibende Arbitrage-Spanne bis zum Abschluss widerspiegelt.

Das kombinierte Unternehmen soll 2026 einen Umsatz von rund 69 Milliarden Dollar erzielen. Das bereinigte EBITDA wird auf etwa 18 Milliarden Dollar geschätzt. Hinzu kommen erwartete Synergien von rund 6 Milliarden Dollar — gespeist aus der Zusammenführung von Inhalten wie DC Comics, Harry Potter, CNN und CBS.

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Regulatorische Hürden bleiben

Die Aktionärszustimmung ist ein wichtiger Schritt. Der Deal ist damit aber nicht durch. Behörden in den USA und Europa prüfen noch mögliche Wettbewerbsprobleme im Streaming- und TV-Markt.

Verzögert sich der Abschluss über das dritte Quartal 2026 hinaus, greift eine sogenannte Ticking-Fee-Klausel: Aktionäre erhalten dann für jedes weitere Quartal zusätzlich 0,25 Dollar je Aktie. Angestrebt wird der Abschluss in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Auf der Investorenseite bewegt sich ebenfalls etwas. Große institutionelle Halter wie TD Waterhouse Canada haben ihre Positionen zuletzt deutlich reduziert. Staatsfonds aus dem Nahen Osten sollen hingegen rund 24 Milliarden Dollar Eigenkapital in die neue Struktur einbringen.

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Einen ersten Einblick in die operative Entwicklung liefern die Q1-Zahlen für 2026, die das Unternehmen im Mai vorlegen will. Analysten werden dabei besonders auf das Streaming-Wachstum schauen — ursprünglich war ein Ziel von mehr als 140 Millionen Abonnenten bis Ende des ersten Quartals ausgegeben worden.

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