Wandsbek, Bauoffensive

Wandsbek berät über Bauoffensive für neuen Wohnraum

05.02.2026 - 03:10:11

Hamburgs größter Bezirk plant nachhaltiges Wachstum mit neuen Wohngebieten, Stadtteilzentren und der Verdichtung entlang von Hauptstraßen. Die heutigen Beschlüsse legen die Weichen für die kommenden Jahre.

Die Bezirksversammlung Wandsbek entscheidet heute über zentrale Bauprojekte für Hamburgs bevölkerungsreichsten Bezirk. Im Fokus stehen neue Wohnquartiere, die Nachverdichtung an Hauptverkehrsstraßen und die Entwicklung von Stadtteilzentren. Die Sitzung wird live übertragen.

Wandsbek hat die Hamburger Wohnungsbauziele zuletzt regelmäßig übertroffen. 2025 wurden 1.934 Baugenehmigungen erteilt – das Ziel lag bei 1.800. Jetzt geht es darum, wie das Wachstum nachhaltig gestaltet werden kann. Die Balance zwischen Neubau, sozialer Infrastruktur und Grünflächen steht zur Debatte.

Neue Quartiere: Sozialer Mix als Ziel

Ein Schwerpunkt sind neue Wohngebiete mit einer Mischung aus geförderten und frei finanzierten Wohnungen. Ein Beispiel ist das SAGA-Wohnquartier an der Stephanstraße mit 141 öffentlich geförderten Wohnungen. Die sollen ab 2026 bezugsfertig sein.

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Parallel wird das Stadtteilzentrum Rahlstedt 2030 diskutiert. Nach langer Planungsphase könnte das Projekt neue Räume für Kultur, Sport und Vereine schaffen. Die Frage ist: Wie müssen solche Zentren gestaltet werden, um die Lebensqualität vor Ort wirklich zu verbessern?

Mehr Stadt an den Magistralen

Ein strategischer Fokus liegt auf der Nachverdichtung entlang großer Ein- und Ausfallstraßen. Ein Gutachten hat Potenziale für Neubau, Aufstockungen und Dachgeschossausbauten aufgezeigt. Ziel ist eine effizientere Flächennutzung und mehr Aufenthaltsqualität in den oft verkehrsreichen Lagen.

Konkrete Bebauungspläne wie „Wandsbek 88“ oder „Bramfeld 75“ sollen vorangetrieben werden. Die Debatte wird auch die soziale Infrastruktur und notwendige Grünflächen einbeziehen. Kann hier wirklich „mehr Stadt in der Stadt“ entstehen?

Infrastruktur muss mitwachsen

Wohnraum allein reicht nicht – Kitas und Freiflächen müssen Schritt halten. Bei großen Vorhaben wie dem Moosrosenquartier in Bramfeld werden diese Flächen von Beginn an eingeplant. Die heutige Sitzung beleuchtet, wie lebenswerte Quartiere gesichert werden können.

Die SAGA Unternehmensgruppe spielt eine Schlüsselrolle und schafft in mehreren Stadtteilen neuen Wohnraum, oft mit hohem Anteil an Förderwohnungen. Der Fokus liegt also nicht nur auf der Menge, sondern auch auf der sozialen Verträglichkeit.

Wandsbek als Schlüsselbezirk

Die Diskussionen spiegeln die Herausforderungen vieler Metropolregionen: Wachstum, Wohnraummangel und Lebensqualität unter einen Hut zu bringen. Als einwohnerstärkster Bezirk nimmt Wandsbek eine Schlüsselrolle in der Hamburger Strategie ein.

Die Nachverdichtung an Magistralen gilt als zukunftsweisendes Modell. Ihr Erfolg hängt aber davon ab, ob auch die Aufenthaltsqualität steigt und die Verkehrswende vorankommt – etwa durch bessere Radwege und angepasste Busnetze.

Was kommt nach der Sitzung?

Die heutigen Beschlüsse stellen die Weichen für die Bautätigkeit der kommenden Jahre. Für viele Projekte ist 2026 ein wichtiger Meilenstein. Andere, wie die Rahlstedter Zentrumsentwicklung, gehen in die Detailplanung.

Bürgerbeteiligung bleibt ein entscheidender Faktor. Zukünftige Planungen orientieren sich am Leitbild „Wandsbek 2045“, das Wohnen, Mobilität und Klimaschutz verbindet. Die heutigen Entscheidungen legen somit das Fundament für ein wachsendes und sich wandelndes Wandsbek.

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