Walker & Dunlop Aktie: Ergebnis belastet
27.02.2026 - 17:06:58 | boerse-global.deEin deutlicher Anstieg des Transaktionsvolumens reichte im Schlussquartal 2025 nicht aus, um Walker & Dunlop in der Gewinnzone zu halten. Hohe Sonderbelastungen drückten das Ergebnis ins Minus, während das operative Geschäft gleichzeitig Wachstum verzeichnete. Kann das Unternehmen die geplante Trendwende im neuen Geschäftsjahr nun zügig vollziehen?
Im vierten Quartal verbuchte der Finanzdienstleister einen Nettoverlust von 13,9 Millionen US-Dollar oder 0,41 US-Dollar pro Aktie. Dem steht ein bereinigtes Kernergebnis (Adjusted Core EPS) von 0,28 US-Dollar gegenüber. Besonders auffällig: Das Transaktionsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 % auf 18,3 Milliarden US-Dollar, während der Umsatz mit 340 Millionen US-Dollar stagnierte.
Sondereffekte maskieren operatives Wachstum
Für das negative Quartalsergebnis waren primär Aufwendungen in Höhe von 66,2 Millionen US-Dollar verantwortlich. Diese resultierten aus Abschreibungen auf minderwertige Vermögenswerte sowie Kosten für Kreditrückkäufe. Ohne diese spezifischen Belastungen hätte das bereinigte Kernergebnis pro Aktie laut Unternehmensangaben bei 1,31 US-Dollar gelegen.
Auf Ganzjahressicht blieb das Unternehmen profitabel. 2025 erzielte Walker & Dunlop einen Nettogewinn von 56,2 Millionen US-Dollar (1,64 US-Dollar pro Aktie). Der Gesamtumsatz stieg um 9 % auf 1,2 Milliarden US-Dollar, getragen von einem Sprung im Transaktionsvolumen auf 54,8 Milliarden US-Dollar. Trotz der Belastungen im vierten Quartal hob das Board of Directors die Dividende für das erste Quartal 2026 um 1,5 % auf 0,68 US-Dollar an.
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Ambitionierte Ziele für 2026
Walker & Dunlop festigte 2025 seine Stellung als führender Finanzierer für gewerbliche Immobilien und belegte Spitzenplätze bei der Kreditvergabe über staatlich geförderte Institutionen wie Fannie Mae und Freddie Mac. Für das laufende Jahr 2026 erwartet das Management eine spürbare Erholung des Marktes für Immobilientransaktionen, gestützt durch stabile langfristige Zinssätze.
Die Prognose für 2026 sieht einen Gewinn pro Aktie zwischen 3,50 und 4,00 US-Dollar vor. Das bereinigte EBITDA soll in einer Spanne von 300 bis 325 Millionen US-Dollar liegen, während das bereinigte Kernergebnis pro Aktie (Adjusted Core EPS) zwischen 4,50 und 5,00 US-Dollar erwartet wird. Diese Ziele basieren auf der Annahme, dass die Sondereffekte des Vorjahres deutlich abnehmen und die Kreditkapazitäten der staatlichen Partner steigen.
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