Walgreens-Aktie: Absturz gestoppt – jetzt Turnaround-Chance für Deutsche?
13.02.2026 - 13:59:59Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Bottom Line: Walgreens Boots Alliance steht weiter massiv unter Druck, aber die Aktie signalisiert erste Stabilisierung – bei historisch niedriger Bewertung und radikalem Umbau. Für deutsche Anleger kann das genau die Art High-Risk-Turnaround sein, die später in jedem Depot-Storytelling auftaucht – oder als Mahnung endet.
Was du jetzt wissen musst: Walgreens schließt Läden, stampft Kosten ein, hat die Dividende gekappt und versucht, vom klassischen Drogerie-/Apotheken-Player zum Health-Plattform-Konzern zu werden. Gleichzeitig ist der Kurs in den letzten Jahren regelrecht zerstört worden – und genau da wird es für mutige Trader spannend.
Direkter Blick ins Walgreens-Universum: Produkte, Filialnetz, Markenwelt
Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Walgreens Boots Alliance (ISIN: US92532F1003) ist einer der größten Apotheken- und Drogerieketten-Betreiber der Welt, mit Fokus auf die USA und Großbritannien. In den letzten Jahren wurde die Aktie aber zum Lehrbuchbeispiel, wie ein einst solider Dividendenwert in einen Value-Trap-Albtraum kippen kann.
Gründe: Margin-Druck durch Online-Konkurrenz (Amazon Pharmacy & Co.), steigende Löhne, Regulierungsdruck im US-Gesundheitssystem und Fehlinvestments in neue Healthcare-Geschäfte, die lange keinen Cashflow liefern. On top: Schulden, Abschreibungen und ein massiv gesenkter Ausblick.
Aktuell zeigt sich im Kursverlauf ein Muster, das viele Turnaround-Trader lieben: brutaler Mehrjahresabsturz, dann Seitwärtsphase mit hohem Pessimismus. Das bedeutet: Schlechte Nachrichten sind weitgehend eingepreist – aber das Unternehmen muss jetzt liefern.
| Kennzahl | Walgreens Boots Alliance |
| WKN / ISIN | A12HJF / US92532F1003 |
| Börsenplatz (Hauptlisting) | NASDAQ, USA |
| Währung der Aktie | US-Dollar (USD) |
| Branchenschwerpunkt | Apotheken, Drogerie, Healthcare-Services |
| Aktueller Kurs* | Last Close – letzter verfügbarer Schlusskurs, da Echtzeitdaten hier nicht angezeigt werden können |
| Jahresperformance (ca.) | Im Bereich eines deutlichen Minus im einstelligen bis zweistelligen Prozentbereich – abhängig vom exakten Stichtag |
| Marktkapitalisierung | Mehrere Milliarden USD, aber deutlich unter früheren Höchstständen |
| Dividendenstatus | Dividende deutlich gekürzt, Rendite dennoch optisch hoch, Risiko weiterer Anpassungen bleibt |
*Hinweis: Echtzeitkurse dürfen hier nicht angezeigt werden. Entscheidungsgrundlage sollten immer aktuelle Kurse deines Brokers oder eines Realtime-Dienstes sein.
Warum bewegt sich die Walgreens-Aktie aktuell?
In den jüngsten Handelstagen drehte sich bei Walgreens vieles um drei Themenblöcke:
- Filialschließungen & Kostenschnitte: Das Management fährt ein hartes Sanierungsprogramm, schließt schwache Standorte und will die Profitabilität der verbleibenden Stores drastisch erhöhen.
- Ausblick & Margen: Der Markt schaut wie unter dem Mikroskop auf jede Prognose-Anpassung – Mini-Verbesserungen im operativen Ergebnis können wegen der niedrigen Bewertung schon starke Kursreaktionen auslösen.
- US-Zins- und Konjunkturangst: Höhere Zinsen belasten verschuldete Unternehmen wie Walgreens doppelt: Refinanzierung wird teurer und der Markt verlangt mehr Risikoaufschlag.
Finanzportale wie Reuters und Bloomberg heben in ihren Analysen hervor, dass Walgreens sich mitten in einer strategischen Neupositionierung befindet: weg von reiner Filial-Logik, hin zu Healthcare-Plattform, Versicherungsdeals, Telemedizin und In-Store-Clinics. Das klingt nach moderner Story – ist aber teuer und dauert.
Was bedeutet das konkret für Anleger im D-A-CH-Raum?
Für deutsche, österreichische und Schweizer Privatanleger ist Walgreens eine klassische USA-Turnaround-Spekulation mit drei Ebenen Risiko:
- Unternehmensrisiko: Schafft Walgreens den Turnaround operativ? Wenn nein, drohen weitere Abschreibungen, Filialschließungen und ein dauerhaft gedrückter Kurs.
- Währungsrisiko: Du investierst in USD – schwankt der EUR/USD-Kurs, schwankt dein Depot-Wert auch ohne Kursbewegung der Aktie.
- Zins- & Politik-Risiko: Healthcare in den USA ist politisch extrem sensibel. Jede Reformdebatte kann Margen und Geschäftsmodell treffen.
Auf der anderen Seite: Für viele D-A-CH-Anleger, die im DAX fast nur Highflyer wie Nvidia-Imitate, Auto oder Industrie haben, kann Walgreens als antizyklischer Baustein dienen – ein Wert, der schon durch die Hölle ging, während andere erst am Zyklus-Peak stehen.
Correlation-Check: Walgreens vs. DAX & Euro
Für dein Portfolio wichtig:
- Niedrige direkte Korrelation zum DAX: Walgreens hängt stärker an US-Konsum und Healthcare-Politik als an deutscher Konjunktur.
- Währungshebel: Läuft der US-Dollar stark gegen den Euro, kann eine stabile oder leicht positive Walgreens-Aktie im Depot sogar überproportional wirken.
- Defensiver Konsum? Nur noch bedingt: Früher galten Apothekenkonzerne als defensive Cashmaschinen. Heute wird Walgreens eher als High-Risk-Healhcare-Retailer gesehen.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Schauen wir uns an, was ein Investment in Walgreens im Zeitraum von rund einem Jahr in US-Dollar (USD) gebracht hätte. Da hier keine Live-Daten ausgegeben werden dürfen, nutzen wir eine grobe, aber praxisnahe Einordnung auf Basis der Kursbereiche der letzten 12 Monate und öffentlich zugänglicher Chartverläufe.
- Annahme 1: Einstieg vor rund einem Jahr zu einem Kurs im mittleren Bereich der damaligen Handelsspanne.
- Annahme 2: Haltezeit bis heute, inklusive Dividenden, ohne Reinvest.
Unterm Strich zeigt sich: Walgreens hat im 1-Jahres-Zeitraum eher enttäuscht. Je nach exaktem Einstiegszeitpunkt wärst du stand heute im Minus, teilweise deutlich. Auch die gekürzte Dividende konnte den Kursdruck nicht ausgleichen.
Warum ist das wichtig? Weil viele Retail-Trader dazu neigen, in solche Charts reinzukaufen mit dem Gedanken: "Tiefer geht doch kaum noch." Die Ein-Jahres-Realität sagt: Es kann immer tiefer gehen, vor allem wenn die Story operativ noch nicht gedreht ist.
Umgekehrt entsteht hier genau der Sweet Spot, den antizyklische Investoren lieben: Maximaler Pessimismus + niedrige Bewertung + erste, zaghafte Verbesserungen. Wer hier einsteigt, muss aber bereit sein, hohe Volatilität in USD zu akzeptieren und einen längeren Atem mitbringen.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Die Analystenfront ist bei Walgreens alles andere als euphorisch, aber auch nicht komplett im Panikmodus. Große Häuser wie Goldman Sachs, JPMorgan oder auch Deutsche Bank & Co. arbeiten derzeit mit einem eher neutral bis vorsichtig konstruktiven Blick.
- Rating-Mix: Viele Analysten liegen im Spektrum von "Hold" bis "Underperform" – es gibt aber auch einzelne "Buy"-Stimmen, die auf den Turnaround wetten.
- Kursziele: Die gängigen Konsens-Kursziele liegen im Schnitt über dem aktuellen Kursniveau, aber nicht auf alten Allzeithochs. Sprich: Man traut der Aktie durchaus eine spürbare Erholung zu, aber keine komplette Rückkehr zu früheren Glory-Tagen.
- Hauptargumente der Bullen: Brutal niedrige Bewertung gemessen am Umsatz, großes Filialnetz, potenzieller Hebel, wenn das neue Healthcare-Modell aufgeht und die Zinsen perspektivisch sinken.
- Hauptargumente der Bären: Struktureller Druck durch Online, sehr zäher Umbau, hohe Schulden und das Risiko weiterer Gewinnwarnungen oder Dividendenkürzungen.
Für dich als D-A-CH-Anleger heißt das: Die Profis sehen Walgreens nicht als sicheren Hafen, sondern als Turnaround-Baustelle mit Upside-Potenzial. Wenn du reingehst, dann idealerweise mit klarer Positionsgröße, Stopp-Regeln und der Bereitschaft, die Story laufend zu überwachen – vor allem die nächsten Quartalszahlen und den Free Cashflow.
Spannend: Einige US-Research-Häuser betonen, dass Walgreens bei einem erfolgreichen Umbau zum Übernahmeziel werden könnte – entweder für einen größeren Healthcare- oder Tech-Player. Das ist keine Baseline-Annahme, aber es erklärt, warum Investoren die Aktie trotz vieler Probleme noch nicht komplett abgeschrieben haben.
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