Wahnsinn, Yayoi

Wahnsinn um Yayoi Kusama: Warum ihre Punkte Millionen wert sind

31.01.2026 - 09:00:44

Punkte, Kürbisse, Spiegelräume: Warum alle über Yayoi Kusama sprechen – und ob sich der Hype für dein Insta-Feed und dein Investment wirklich lohnt.

Alle reden über diese Punkte – ist das noch Kunst oder schon Religion?

Du stehst in einem Raum voller Spiegel, Lichter explodieren ins Unendliche, überall Punkte – und plötzlich checkst du: Das hier ist Yayoi Kusama.

Ihre Kürbisse knacken Millionen-Hammer auf Auktionen, ihre Spiegelräume sind ein Must-See auf Insta – und Tickets sind weltweit ständig ausverkauft. Zeit, den Kunst-Hype einmal klar durchzuspielen.

Das Netz staunt: Yayoi Kusama auf TikTok & Co.

Kusamas Kunst ist wie gemacht für die For-You-Page: knallige Farben, endlose Spiegel, riesige Kürbisse, alles hyperästhetisch und perfekt für 5-Sekunden-Clips.

Vor allem ihre Infinity Mirror Rooms gehen viral: Leute filmen sich in scheinbar unendlichen Lichtuniversen, posten sie mit Sound-Edits und fragen sich, ob sie gerade in einem Kunstwerk oder einem Filter leben.

Auch ihre gepunkteten Kürbisskulpturen sind Dauerbrenner: von der Insel Naoshima in Japan bis zu Pop-up-Ausstellungen in großen Metropolen – überall tauchen sie auf Feeds auf, kommentiert mit "Take my money" oder "Das will ich auch im Wohnzimmer".

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Im Netz schwankt die Stimmung zwischen "Queen", "geniale Ikone" und dem Klassiker: "Das sind doch nur Punkte, das kann ein Kind auch". Genau diese Reibung macht ihren Status als Popstar der Kunstwelt noch stärker.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Kusama mitreden willst, reichen zwei, drei Buzzwords. Hier die wichtigsten Must-Know-Werke, die ständig in Feeds, Dokus und Auktionen auftauchen:

  • Infinity Mirror Rooms – Die berühmten begehbaren Spiegelräume, in denen Lichter, Kürbisse oder Punkte sich ins Unendliche spiegeln. Du bekommst meist nur wenige Sekunden im Raum, das Handy ist immer bereit. Jeder Besuch wird zum Viraler Hit: erst Selfie, dann Existenzkrise.
  • Pumpkin / Kürbis-Skulpturen – Gelbe oder schwarze Riesenkürbisse mit Punkten, oft im öffentlichen Raum oder in Museums-Installationen. Der Kürbis ist Kusamas persönliches Symbol seit ihrer Kindheit – und heute ein Markenlogo der Kunstwelt. Ein ikonischer Kürbis auf einer japanischen Insel wurde sogar von einem Taifun beschädigt – und alle diskutierten online, als wäre eine Pop-Ikone gestürzt.
  • Dots Obsession & Polka Dots – Punkte überall: Wände, Möbel, ganze Räume, manchmal sogar Menschen. Kusama nennt die Punkte ihr Mittel, um sich selbst im Universum aufzulösen. Für Social Media heißt das: maximaler Effekt bei minimaler Form. Punktmuster werden zu Fashion, Interior, Tattoos – und Kusama ist die stille Macht dahinter.

Dazu kommen legendäre Kollaborationen, etwa ihre hart gehypte Zusammenarbeit mit einer großen Luxusmarke aus Paris für Taschen, Klamotten und Schaufensteraktionen mit lebensgroßen Kusama-Figuren. Das war ein Kunst-Pop-Crossover, bei dem sich Leute vor Stores wie bei Sneaker-Drops anstellten.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Kusama ist längst Blue-Chip-Künstlerin. Bedeutet: ihre Werke sind nicht nur Deko, sondern auch Investmentklasse.

Bei großen Auktionshäusern wie Christie's, Sotheby's & Co. sind ihre Leinwände und Kürbisse Dauergäste. Mehrere Gemälde mit ihren typischen Netz- und Punktemustern haben bereits Rekordpreise im Millionenbereich erzielt – teils weit über der Marke von zehn Millionen US-Dollar.

Vor allem großformatige, frühe Werke und ikonische Kürbis-Bilder werden zum Millionen-Hammer. Sammler aus Asien, den USA und Europa pushen die Preise gegenseitig hoch. Für kleinere Werke, Zeichnungen oder Editionen gibt es inzwischen einen breiten Sekundärmarkt, auf dem junge Sammler versuchen, noch bezahlbare Einstiege zu finden.

Fazit: Kusama ist keine Newcomerin, sondern eine der wertstabilsten Künstlerinnen unserer Zeit. Wer früh eingestiegen ist, sitzt heute auf massiv aufgewerteten Arbeiten.

Und wie wurde sie zur Legende?

  • Herkunft & Start: Yayoi Kusama wurde in Japan geboren und litt schon als Kind unter Halluzinationen – Punkte, Muster und Formen, die sie verfolgten. Statt daran zu zerbrechen, machte sie daraus ihr visuelles Universum.
  • New York & Provokation: In den 1960ern ging sie nach New York, mischte die Szene mit radikalen Installationen und Performances auf, organisierte teils nackte "Happenings" und wurde eine Art Underground-Star.
  • Rückkehr & Klinik: Später kehrte sie nach Japan zurück und lebt seit vielen Jahren freiwillig in einer psychiatrischen Klinik – tagsüber arbeitet sie im Atelier gegenüber. Ihre Karriere lief dabei nicht linear, aber wurde in den letzten Jahrzehnten international als Lebenswerk neu gefeiert.

Heute ist sie eine der bekanntesten lebenden Künstlerinnen weltweit – und ein Beweis dafür, dass eine klar wiedererkennbare Bildsprache im Kunstmarkt Gold wert ist.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Die Nachfrage nach Kusama ist so hoch, dass ihre Ausstellungen regelmäßig ausverkauft und Time-Slots sekundenschnell vergriffen sind. Egal ob Tokio, New York, London oder Berlin – wenn irgendwo ein Infinity Room auftaucht, füllt er Feeds und Warteschlangen.

Aktuell wechseln Kusama-Shows weltweit in dichter Folge: große Museen, spezialisierte Kusama-Räume und Top-Galerien setzen auf sie als Zuschauermagnet. Konkrete Termine rotieren so schnell, dass du sie am besten direkt über offizielle Seiten checkst.

Wichtig: Wenn du wirklich hinwillst, plane früh, buch online und rechne mit Zeitfenstern von nur wenigen Minuten im Raum. Mehr brauchst du fürs perfekte Video aber sowieso nicht.

Infos zu aktuellen und kommenden Präsentationen bekommst du hier:

Falls du in deiner Stadt nichts findest: Viele Museen zeigen Kusama im Rahmen länger laufender Sammlungs- oder Sonderausstellungen. Check lokale Häuser, Suchmaschinen und Social Media – wenn irgendwo ein Kürbis steht, landet er garantiert im Netz.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Yayoi Kusama vereint drei Dinge, die in der Kunstwelt selten zusammenkommen: brutal starke Bildsprache, tief persönliche Story und maximale Social-Media-Tauglichkeit.

Ja, ihre Kunst ist extrem Instagrammable. Aber hinter den Punkten und Kürbissen steckt auch ein Leben mit psychischen Krisen, der Versuch, innere Chaosbilder in klare Muster zu verwandeln – und damit Millionen Menschen zu berühren.

Für dich heißt das:

  • Als Besucher:in bekommst du eine der intensivsten Raum-Erfahrungen, die du aktuell haben kannst – plus Content, der auf jedem Feed performt.
  • Als Sammler:in bewegst du dich im absoluten Blue-Chip-Segment. Einstieg ist teuer, aber die Marke Kusama ist weltweit etabliert und dürfte noch lange bleiben.
  • Als Beobachter:in siehst du, wie eine Künstlerin aus ihren inneren Dämonen ein globales Pop-Symbol gemacht hat.

Ob du die Punkte liebst oder abfeierst, dass "das doch jeder könnte" – an Yayoi Kusama kommst du im aktuellen Kunst-Hype nicht vorbei. Wenn du das nächste Mal einen gepunkteten Kürbis oder ein endloses Spiegel-Video siehst, weißt du genau, wer dahintersteckt.

@ ad-hoc-news.de