Wahnsinn, William

Wahnsinn um William Kentridge: Warum diese düsteren Bilder Millionen kosten

30.01.2026 - 19:13:36

Kohlezeichnungen, Politik, Performance – William Kentridge ist der ernsthafte Kunst-Hype für alle, die mehr wollen als bunte Deko. Lohnt sich das als Investment – und wo kannst du ihn jetzt live sehen?

Alle reden über William Kentridge – aber warum flippt gerade die ganze Kunstwelt aus?

Seine Videos sind schwarzweiß, seine Figuren wirken wie aus alten Albträumen – und trotzdem zahlen Sammler Millionen. Klingt nach Nischenkino, ist aber knallhart Kunst-Hype und Blue-Chip-Business.

Wenn du wissen willst, ob das nur Feuilleton-Overhype ist oder dein nächster Investment-Move, lies weiter.

Das Netz staunt: William Kentridge auf TikTok & Co.

Auf Social Media ist Kentridge kein bunter Popstar, sondern eher der intellektuelle Film-Noir-Künstler. Seine Kohlezeichnungen verwandeln sich in animierte Filme, alles flackert, radiert, neu gezeichnet – wie ein endloser Memory-Glitch.

Genau das fasziniert Creators: Die Clips wirken wie analoge Stop-Motion-Loops aus einer anderen Welt. Kein „Can a child do this?“, eher „Wie zum Teufel macht der das ohne CGI?“.

Seine Themen: Apartheid, Erinnerung, Macht, Kolonialgeschichte. Also: schwerer Stoff, aber so erzählt, dass du dran kleben bleibst. Perfekt für Edgy-Art-Tok, politische Edits und ästhetische Mood-Reels.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

William Kentridge ist seit Jahren ein Star der internationalen Kunstszene. Hier die Must-Know-Werke, mit denen du im Art-Talk sofort klingst wie ein Insider:

  • „Felix in Exile“ (aus dem Animations-Zyklus „Drawings for Projection“)
    Dieser Film ist pure Kentridge-DNA: Kohlezeichnungen, die ständig übermalt, radiert und neu gezeichnet werden. Ein melancholischer Typ, Erinnerung an Gewalt in Südafrika, Landschaften, die wie Traumfragmente wirken. Kunststudierende analysieren das im Seminar, Sammler zahlen dafür richtig Geld – und die Ästhetik ist super „aesthetic edit“-tauglich.
  • „The Refusal of Time“
    Eine riesige Installation mit Projektionen, Sound, einem pumpenden Holz-Monster in der Mitte. Thema: Wie wir Zeit kontrollieren – oder eben nicht. Das Ding ist ein kompletter Must-See im Museum, weil du wirklich im Werk drin stehst. Für Insta & TikTok sind die Schatten, Projektionen und Maschinen-Vibes der perfekte „What did I just experience?“-Content.
  • „The Head & the Load“
    Ein gewaltiges Performance-Projekt über afrikanische Träger im Ersten Weltkrieg. Bühne, Projektionen, Musik, Chor – Kentridge im XXL-Modus. Politisch, laut, emotional. Diese Arbeit hat die Feuilletons rasten lassen: „Meisterwerk“, „Pflichtprogramm“, „Theater, das unter die Haut geht“. Online kursieren Ausschnitte, die nach epischem Arthouse-Trailer aussehen.

Skandal im klassischen Sinn? Kein Promi-Drama. Aber seine Kunst ist politisch so geladen, dass sie immer wieder Debatten lostritt – über Kolonialismus, Rassismus und wie Europa Geschichte erzählt.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Wenn du auf der Suche nach dem nächsten „Millionen-Hammer“ bist: William Kentridge spielt längst in der Blue-Chip-Liga.

Auktionshäuser wie Sotheby's und Christie's haben seine Werke bereits im hohen sechsstelligen Bereich verkauft. Die höchsten bekannten Rekordpreise liegen – je nach Medium und Werk – im oberen sechsstelligen bis an der Schwelle zum siebenstelligen Dollar-Bereich. Spektakulære Mehrfachserien und große Zeichnungs- oder Installations-Komplexe gehören zu den teuersten Losen.

Wichtig: Seine Marktstärke kommt nicht aus einem kurzfristigen Social-Media-Hype, sondern aus langjähriger Museumspräsenz, Biennalen, großen Retrospektiven und Top-Galerien wie Marian Goodman. Das ist genau das, was Institutionen und Sammler als „sicher“ einstufen.

Sprich: Wer Kentridge kauft, kauft kein One-Hit-Wonder, sondern einen Künstler, der in der Kunstgeschichte bereits verankert ist – und trotzdem noch Momentum im Markt hat.

Sein Background in Kurzform:

  • Geboren in Johannesburg, aufgewachsen im Klima der Apartheid – seine Eltern waren bekannte Anti-Apartheid-Anwälte. Politik ist bei ihm kein Trend, sondern Biografie.
  • Studium unter anderem in Kunst und Theater – daher der starke Film- und Bühnenfokus in seiner Arbeit.
  • Seit den 1990ern international auf Biennalen, später große Museumsshows in Europa, den USA und Afrika.
  • Heute gilt er als einer der wichtigsten Künstler des globalen Südens – und als einer, der gezeigt hat, wie man Zeichnung, Film und Performance zu einer eigenen Sprache mischt.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Du willst nicht nur Reels schauen, sondern live in die Zeichnungen, Schatten und Projektionen eintauchen? Dann wird es spannend.

Aktuell gibt es immer wieder große Museums- und Galerieshows von William Kentridge – vor allem in Europa, Nordamerika und natürlich im südlichen Afrika. Konkrete, verlässliche Termine wechseln aber schnell, und aktuell sind keine spezifischen kommenden Ausstellungen mit fixen Daten öffentlich gesichert abrufbar.

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die mit genauen Zeiträumen offiziell bestätigt und dauerhaft online abrufbar wären. Museen und Galerien planen regelmäßig neue Kentridge-Shows, aber die Angaben ändern sich häufig – checke daher unbedingt die Originalquellen.

Wenn du up to date bleiben willst, gilt:

Tipp: Viele Häuser zeigen seine Arbeiten immer wieder in Gruppenausstellungen zur Gegenwartskunst. Also auch bei anderen Shows die Künstlerliste scannen – sein Name taucht öfter auf, als du denkst.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du nur auf „bunt und sofort cute“ stehst, wird Kentridge dich fordern. Seine Kunst ist düster, politisch, nachdenklich. Aber genau das macht ihn so relevant in einer Zeit von Dauer-Scroll und Short-Attention-Span.

Für Sammler ist er spannend, weil er zwei Welten verbindet: starke inhaltliche Tiefe und ein etablierter Markt mit hohen, aber stabilen Preisen. Kein Meme-Flip, sondern langfristiges Kulturgut.

Für Social-Media-Creators ist er Gold, wenn du mal etwas anderes als Neon-Pop willst: analoge Animation, Kohle, Staub, Schatten – perfekt für düstere Edits, politische Statements und „Art meets History“-Formate.

Also: Ja, der Hype ist gerechtfertigt. William Kentridge ist nichts für nebenbei, aber genau das macht ihn zum Must-See für alle, die Kunst nicht nur dekorativ, sondern als Story über Macht, Erinnerung und Identität sehen.

Und wer weiß: Vielleicht ist dein nächstes Lieblings-TikTok schon ein wackelnder Kohle-Charakter aus seinem Universum.

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