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Wahnsinn um Steve McQueen: Warum seine Kunst gerade alle Grenzen sprengt

27.02.2026 - 00:54:21 | ad-hoc-news.de

Oscar-Regisseur, Museumsstar, Polit-Berserker: Steve McQueen macht Kunst, die unter die Haut geht – und bei Auktionen zum Millionen-Hammer wird. Muss man kennen, wenn man heute über Kunst mitreden will.

Alle reden über Steve McQueen – und nein, nicht den Hollywood-Schauspieler, sondern den Regisseur von 12 Years a Slave, der die Kunstwelt aufmischt. Seine Videos, Installationen und Filme sind nicht für den schönen Hintergrund im Wohnzimmer. Sie sind wie ein Schlag in die Magengrube.

McQueen ist der Typ, der dir Rassismus, Gewalt, Trauma und Machtstrukturen so direkt vor die Nase hält, dass du nicht mehr wegschauen kannst. Und genau das macht ihn zum Kunst-Hype unserer Zeit – unbequem, politisch, aber extrem ikonisch.

Seine Shows laufen in den größten Museen der Welt, seine Werke erzielen Rekordpreise bei Auktionen, und gleichzeitig explodieren Clips, Stills und Reaction-Videos zu seiner Kunst auf Social Media. Kunst zum Wegscrollen? Ganz sicher nicht.

Das Netz staunt: Steve McQueen auf TikTok & Co.

Optisch ist seine Kunst alles andere als klassisches White-Cube-Dekozeug. Dunkle Räume, riesige Screens, gestochen scharfe Bilder, ultra langsame Einstellungen – und plötzlich eine Szene, die dir den Boden wegzieht.

Genau deshalb tauchen seine Arbeiten immer wieder in Reels, TikToks und YouTube-Essays auf: Leute filmen sich beim Heulen in Ausstellungen, posten krasse Ausschnitte oder diskutieren, ob das noch Kunst ist oder schon emotionaler Overload.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

In den Kommentaren schwankt die Stimmung zwischen „Meisterwerk!“ und „Das ist mir zu hart“. Aber genau dieser Clash hält den Hype am Laufen. McQueen ist kein Netter-Kunst-Content. Er ist Diskussions-Stoff.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du mitreden willst, kommst du an ein paar Schlüsselwerken von Steve McQueen nicht vorbei. Drei Must-Knows:

  • „Bear" (1993): Ein frühes Video, in dem zwei nackte Männer ringen, kämpfen, sich nähern. Hyper-intim, aggressiv, zärtlich zugleich. Damals ein Skandal, heute ein Klassiker queer-codierter Körperpolitik. Minimalistisch gefilmt, maximaler Effekt.
  • „Deadpan" (1997): McQueen steht stoisch da, während eine Hausfassade über ihm einstürzt – ein ikonisches Bild, das du schon als GIF oder Still in Feeds gesehen haben dürfetest. Es zitiert eine alte Buster-Keaton-Szene, dreht sie aber in einen Kommentar über Gefahr, Kontrolle und schwarze Körper in westlichen Bildwelten. Super simpel, aber total einprägsam – pure viraler-Hit-Energy.
  • „Hunger" (2008) & „12 Years a Slave" (2013): Eigentlich Kinofilme, aber sie laufen auch in der Kunstwelt als Referenzwerke. Brutale Bilder, radikal langsam erzählte Gewalt, extreme Nähe zu den Körpern. „12 Years a Slave" brachte McQueen einen Oscar als Regisseur – und katapultierte ihn endgültig in die oberste Blue-Chip-Liga der Kunst.

Dazu kommen große installative Projekte wie seine Mehrkanal-Videoinstallationen oder Filmzyklen zu britischer Geschichte, Kolonialismus und Rassismus, die in Top-Museen gezeigt wurden. Visuell immer stark, inhaltlich oft schwer – genau diese Kombi macht ihn so einflussreich.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

McQueen ist nicht nur ein Kritikerliebling, er ist auch ganz klar ein Investment-Case. Auf Auktionen schießen seine Preise seit Jahren nach oben. Laut großen Auktionshäusern wie Christie's und Sotheby's liegen seine Top-Verkäufe im hohen sechsstelligen bis siebenstelligen Bereich.

Für bedeutende Videoarbeiten, Filmstills und Fotografien im Museumsformat wird regelmäßig der Millionen-Hammer gezückt – vor allem, wenn es sich um ikonische Motive oder frühe Arbeiten handelt, die extrem selten auf den Markt kommen. Sammlerinnen und Sammler weltweit schauen genau hin, wenn irgendwo ein McQueen-Major-Work auftaucht.

Damit ist er klar im Blue-Chip-Segment unterwegs: stabiler Markt, hohe Nachfrage, institutionelle Rückendeckung. Gleichzeitig ist das Angebot klein, weil viele Werke direkt in Museen oder große Sammlungen wandern – gut für alle, die schon früh eingestiegen sind.

Sein Weg dahin ist heftig beeindruckend: McQueen wurde in London geboren, studierte Kunst, gewann früh den renommierten Turner Prize und schaffte den extrem seltenen Crossover – vom Ausstellungsraum in die großen Kinosäle. Sein Oscar hat seinen Kunstmarkt weiter gepusht: Wer einen oscarprämierten Regisseur im Portfolio hat, punktet in jedem Sammlergespräch.

Dazu kommt: Er ist eine der wichtigsten schwarzen Stimmen im internationalen Kunstbetrieb. Viele seiner Werke sind bereits jetzt kunsthistorische Fixpunkte, wenn es um postkoloniale und politische Kunst geht. Das gibt seiner Kunst nicht nur moralisches, sondern auch langfristig ökonomisches Gewicht.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Ein Screenshot reicht bei McQueen nicht – du musst seine Arbeiten live im Raum erleben. Dunkelheit, Sound, Projektion, die Spannung im eigenen Körper: Das macht den Unterschied.

Große Museen in Europa und den USA zeigen seine Arbeiten immer wieder in Sammlungspräsentationen und Themenausstellungen. Konkrete künftige Termine variieren allerdings stark je nach Haus und Programm.

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die verbindlich angekündigt und öffentlich mit klaren Daten kommuniziert sind, die du jetzt schon planen kannst. Viele Institutionen arbeiten mit McQueen, aber sie droppen ihre Pläne oft erst relativ kurz vorher.

Wenn du wirklich nichts verpassen willst, lohnt sich ein Blick auf die Seiten seiner Galerie und offiziellen Kanäle:

  • Offizielle Galerie-Infos, aktuelle Projekte und vergangene Highlights: Steve McQueen bei Marian Goodman Gallery
  • Mehr Hintergründe und manchmal Hinweise auf neue Film- und Kunstprojekte gibt es über die offiziellen Kanäle des Künstlers oder der Verleiher seiner Filme (Kinostarts, Festivals etc.).

Tipp für City-Trips: Wenn du in Metropolen wie London, Paris, New York oder Berlin unterwegs bist, check vorher die Websites der großen Museen und Kunsthallen – McQueen taucht immer wieder in Gruppenshows und Filmprogrammen auf.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du auf bunte Deko-Kunst für dein Insta-Feed hoffst, ist Steve McQueen hart. Seine Werke sind emotional heavy, politisch direkt und manchmal kaum auszuhalten. Aber genau das macht sie zu Must-See-Erlebnissen.

Für die TikTok-Generation ist McQueen eigentlich perfekt: kurze Clips, die sich einbrennen, starke Bilder, die man remixen, diskutieren, duetten kann – und dahinter Themen, die gerade überall verhandelt werden: Rassismus, Gewalt, Geschichte, Identität, Macht.

Sammlerinnen und Sammler sehen in ihm einen der ganz großen Namen unserer Zeit: institutionell abgesichert, international gefeiert, marktstark. Wer hier ein wichtiges Werk erwischt, kann langfristig auf Blue-Chip-Level spekulieren.

Also: Hype gerechtfertigt? Ja. Steve McQueen ist kein Feelgood-Künstler, aber einer derjenigen, an denen kein Weg vorbeiführt, wenn du verstehen willst, wie radikal Bildkultur heute sein kann. Ob du nur den nächsten viralen Clip mitnimmst oder dich tief reinziehst – seine Kunst bleibt im Kopf.

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