Wahnsinn, Oscar

Wahnsinn um Oscar Murillo: Wie ein einstiger Fabrikarbeiter zum Kunst-Millionär wurde

23.02.2026 - 01:14:24 | ad-hoc-news.de

Riesige Leinwände, Chaos, Politik – und Rekordpreise im Auktionssaal. Oscar Murillo ist der Name, den du kennen musst, wenn Kunst für dich Investment UND Statement ist.

Alle reden über Oscar Murillo – und du fragst dich: Genialer Kunst-Hype oder einfach nur Chaos auf Leinwand? Seine Werke sehen aus wie Explosionen aus Farbe, Sprache und Politik. Aber genau dieses Chaos hat ihn vom Kind kolumbianischer Fabrikarbeiter zum Millionen-Hammer im Auktionshaus gemacht.

Murillos Kunst ist roh, laut und alles andere als brav. Wenn du auf polierte Insta-Ästhetik stehst, wirst du hier erstmal geschockt – und dann vermutlich süchtig. Denn hinter jedem Farbfleck steckt eine Story über Migration, Ungleichheit und das Leben zwischen Kolumbien, London und der globalen Kunstwelt.

Das Netz staunt: Oscar Murillo auf TikTok & Co.

Die Werke von Murillo sind wie gemacht für Social Media: riesige Leinwände, die aussehen wie Street Art nach einem Sturm, zerrissene Stoffe, kritzelnde Schrift, politische Botschaften. Es ist messy, es ist rough – und genau deshalb so Instagrammable.

Auf YouTube zerlegen Kunstnerds seine Ausstellungen in stundenlange Analysen, während auf TikTok Leute vor seinen Bildern posen und darüber diskutieren, ob das noch Malerei oder schon Performance ist. Die Kommentare schwanken zwischen "Mastermind" und "Das kann mein kleiner Cousin auch" – klassischer Kunst-Hype-Film.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Damit du im nächsten Gallery-Talk nicht lost bist, hier die wichtigsten Murillo-Momente im Schnelldurchlauf. Drei Projekte, die seinen Status als Must-See-Künstler zementiert haben:

  • Die großformatigen, zerrissenen Leinwände
    Das sind die Bilder, die du überall siehst: riesige, dunkle, oft schwarz-braune Flächen, darüber grelle Farbspritzer, Wörter, Symbole, Nähte, Klebestreifen. Murillo arbeitet mit Übermalungen, Collagen, Rissen – als würde er ein Tagebuch zerreißen und wieder zusammennähen. Diese Malereien haben ihn früh auf den Radar von Top-Galerien wie David Zwirner gebracht und sind die Werke, die bei Auktionen die höchsten Preise holen.
  • "Frequencies" – Schulbänke, Kids und Weltpolitik
    Für das mehrjährige Projekt "Frequencies" ließ Murillo Schultische in Ländern auf der ganzen Welt mit Leinwand bespannen. Schüler:innen durften darauf frei kritzeln, schreiben, malen. Aus diesen Spuren entstand eine riesige Archiv- und Ausstellungsarbeit über Jugend, Zukunftsangst und Globalisierung. Gezeigt wurde das unter anderem in großen Institutionen wie der Tate und machte klar: Murillo ist mehr als nur "coole Abstraktion" – er denkt gesellschaftlich, politisch, global.
  • Aktionen und Performances im Museum
    Murillo mischt nicht nur Leinwände auf, sondern auch den White Cube. In verschiedenen Ausstellungen nutzte er Live-Performances, Reisen, partizipative Aktionen, um zu zeigen, wie Menschen und Kapital sich bewegen. Dieses Spannungsfeld zwischen Kolumbien, Europa und der globalen Kunstszene war Thema, als er z. B. bei der Venedig-Biennale vertreten war. Für manche Besucher war das ein viraler Hit, für andere ein Overload – aber egal wie: Gleichgültig lässt seine Kunst niemanden.

Was seine Arbeit so besonders macht: Murillo ist nicht der klassische Atelier-Eremit. Er arbeitet mit Communities, Migrationserfahrungen und politischen Realitäten und übersetzt das in Bilder, die du sofort erkennst – auch wenn du nicht jedes Detail verstehst.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Du willst wissen, ob sich Murillo nur fürs Insta-Feed lohnt oder auch fürs Depot? Dann wird es spannend. Auf dem internationalen Auktionsmarkt ist er schon lange kein Geheimtipp mehr.

Laut öffentlich zugänglichen Auktionsdaten und Marktberichten hat Oscar Murillo mit seinen großformatigen Leinwänden bereits Preise im hohen sechsstelligen Bereich erzielt. Mehrere Werke wurden bei Häusern wie Christie's und Phillips für Summen versteigert, die klar zeigen: Das ist Blue-Chip-Potenzial, kein kurzfristiger Insta-Hype.

Einige seiner abstrakten Gemälde, typisch Murillo-Style mit dunkler, schwerer Grundstimmung und wilden Übermalungen, tauchen in Rankings der teuersten Arbeiten junger Künstler seiner Generation auf. Der Trend der letzten Jahre: starke Nachfrage in London, New York und Hongkong, Sammellisten voller junger Sammler:innen, die einen Mix aus politischem Inhalt und Marktstabilität suchen.

Wichtig: Der Markt ist natürlich volatil, und nicht jedes Werk knackt die Decke. Aber die Richtung ist klar – Murillo ist ein Name, der in Investment-Gesprächen ernst genommen wird. Seine Präsenz bei Top-Galerien wie David Zwirner ist dafür ein starkes Signal.

Sein Weg dorthin liest sich wie ein Film: Geboren in Kolumbien, Umzug nach London, Eltern arbeiten in Fabriken, er selbst kennt prekäre Jobs. Dann Kunststudium, Durchbruch in der internationalen Szene, Einladungen zu großen Ausstellungen und Biennalen. Murillo erzählt immer wieder, wie wichtig diese Biografie für seine Kunst ist: Arbeiterklasse statt Elfenbeinturm. Genau das spürst du in seinen Bildern.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Online-Bilder geben dir nur die halbe Wucht. Murillos Leinwände sind physisch extrem präsent – du musst davor stehen, um den Material-Overload wirklich zu fühlen.

Aktuell sind im öffentlichen Netz keine klar angekündigten, groß beworbenen Solo-Ausstellungen zu Murillo mit feststehenden Terminen zu finden. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die sich eindeutig als große neue Einzelausstellung identifizieren lassen. Aber: Das ändert sich bei einem Künstler seines Kalibers schnell.

Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, check regelmäßig:

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf Programme großer Häuser wie Tate, Museen in Kolumbien oder internationale Biennalen, bei denen Murillo in der Vergangenheit vertreten war. Seine Kunst bewegt sich oft zwischen Institution, Straße und Community-Projekten – also unbedingt Social Media mit im Blick behalten.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Also: Ist Oscar Murillo nur ein weiterer Name im globalen Kunstkarussell – oder ein Künstler, den du dir merken musst? Die Antwort: Definitiv merken.

Seine Kunst bringt Themen wie Migration, Klassenunterschiede, Globalisierung in eine Bildsprache, die gleichzeitig roh, poetisch und extrem fotogen ist. Das macht ihn zu einem perfekten Match für die TikTok-Generation, die nach Meaning sucht, aber keine Lust auf verstaubte Museumsästhetik hat.

Für dich als Kunstfan bedeutet das:

  • Wenn du auf expressive, laute Malerei stehst, ist Murillo ein Must-See.
  • Wenn du über Kunst als Investment nachdenkst, ist er ein spannender Name im Feld der jüngeren, schon etablierten Künstler mit institutioneller Rückendeckung.
  • Wenn du einfach nur wissen willst, worüber die Kunstwelt gerade diskutiert: Murillo ist mittendrin.

Unterm Strich: Der Kunst-Hype um Oscar Murillo kommt nicht aus dem Nichts. Hinter den Rekordpreisen steckt eine Biografie, eine klare Haltung und ein Werk, das dich zwingt, hinzuschauen – ob du willst oder nicht. Und genau das ist der Stoff, aus dem zeitgenössische Kunst-Legenden gemacht werden.

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