Wahnsinn um Julian Schnabel: Warum dieser Kunst-Star immer noch Millionen-Hammer ist
25.01.2026 - 10:59:13Alle reden wieder über Julian Schnabel – aber ist das genialer Kunst-Hype oder einfach nur Chaos auf Leinwand?
Wenn du auf XXL-Bilder, gebrochene Regeln und echte Millionen-Hammer stehst, solltest du diesen Namen fett auf deinem Radar markieren.
Schnabel ist keiner von diesen stillen Atelier-Genies. Er ist Regisseur, Maler, Kunst-Superstar – und einer der Typen, die die Malerei in den 80ern wieder sexy gemacht haben. Heute ist er fester Bestandteil der Blue-Chip-Kunst und gleichzeitig Dauer-Trigger für alle, die sagen: „Das kann doch ein Kind auch!“
Das Netz staunt: Julian Schnabel auf TikTok & Co.
Seine Kunst schreit nicht nach Aufmerksamkeit – sie brüllt. Riesige Formate, wilde Farben, dick geschichtete Farbe, zerbrochene Porzellanteller, religiöse Anspielungen, Rock-’n’-Roll-Vibes. Das ist nicht clean, das ist maximal over the top – genau das, was auf Social Media knallt.
Vor allem seine legendären Tellerbilder und die jüngeren, eher nebeligen, abstrakten Leinwände tauchen immer wieder in Feeds auf: im Hintergrund von Sammler-Lofts, in Dokumentationen, in Studio-Reportagen. Viel Textur, viel Drama, viel „Was zur Hölle seh ich da?“
Auf TikTok und YouTube feiern viele User den „Messy Genius“-Look, andere ranten, dass das alles überbewerteter Kunst-Hype sei. Genau diese Spannung macht ihn für die „TikTok-Generation“ wieder spannend: Hot Take-Potenzial ohne Ende.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Julian Schnabel hat in den letzten Jahrzehnten so viele ikonische Bilder rausgehauen, dass man leicht den Überblick verliert. Hier die Pflicht-Basics, wenn du bei jedem Kunst-Talk mitreden willst:
- Die Tellerbilder (Plate Paintings)
Das sind die Arbeiten, die ihn weltberühmt gemacht haben: riesige Holztafeln, überzogen mit zerbrochenen Porzellantellern, darüber wilde Malerei und Schrift. Aggressiv, laut, fast skulptural. Sie sehen live aus wie Wandrelikte aus einem kaputten Palast. Perfektes Symbol für Ego, Zerbrechlichkeit und Exzess – und im Markt absolute Millionen-Klasse. - Figurative Ikonen & Porträts
Schnabel hat nicht nur Teller zerlegt, sondern auch Legenden ins Bild gesetzt: etwa religiös aufgeladen wirkende Figuren, aber auch starke Porträts von realen Personen. Typisch: großflächige Köpfe und Körper, oft übermalte Hintergründe, Schriftzüge, Zeichen. Es wirkt unfertig und gleichzeitig monumental. Unperfekt als Statement. - Die späteren, atmosphärischen Leinwände
Abseits des brachialen Tellerspektakels hat er viele Bilder gemalt, die fast wie Traumlandschaften oder Nebelfelder wirken: zarte, verwaschene Farben, übergroße Formate, oft nur angedeutete Figuren oder Schrift. Diese Werke wirken ruhiger, aber immer noch maximal Schnabel – und tauchen gern in Sammler-Homes und Museumsshows auf.
Dazu kommt sein Image als Filmregisseur („Basquiat“, „Before Night Falls“, „The Diving Bell and the Butterfly“): Dadurch wird jedes Kunstwerk automatisch mit einem extra Popkultur-Boost aufgeladen.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Wenn du nach Investment fragst: Julian Schnabel ist kein Hype-Newcomer, sondern ganz klar Blue-Chip-Kunst. Seine Werke sind seit Jahren in den großen Auktionshäusern unterwegs.
Nach öffentlichen Auktionsdaten haben einzelne seiner großen Gemälde bereits Preise im hohen einstelligen Millionenbereich in US-Dollar erreicht. Gerade ikonische Tellerbilder mit prominenten Motiven oder aus den 80ern sind extrem gefragt. Solche Stücke laufen bei Top-Häusern wie Christie’s oder Sotheby’s als Highlight-Lots, oft mit Ergebnissen deutlich über der Schätzung.
Wichtig: Das heißt nicht, dass jedes Werk ein sicherer Jackpot ist. Aber die Spitze des Markts zeigt klar: Schnabel wird von den Big Playern als Dauer-Größe gehandelt. Seine Kunst wird regelmäßig als Klassiker der Neo-Expressionismus-Ära und als Teil der jüngeren Kunstgeschichte verankert – das stabilisiert die Nachfrage.
Karriere-Highlights, die diesen Status zementieren:
- Durchbruch in den 1980ern als Teil einer neuen Maler-Generation, die gegen Minimalismus und Konzeptkühle rebelliert hat.
- Große Museumsausstellungen weltweit, u. a. in wichtigen US- und europäischen Häusern, die ihn vom Szenephänomen zum Kunstgeschichts-Namen gemacht haben.
- Erfolg als Regisseur, inklusive preisgekrönter Filme, was seine Marke „Julian Schnabel“ weit über die Kunstszene hinaus bekannt gemacht hat.
Für Sammler bedeutet das: Du kaufst hier nicht irgendeinen Insta-Hype, sondern jemanden, der seit Jahrzehnten mit Rekordpreis-Potenzial unterwegs ist und dessen Werke in wichtigen Sammlungen hängen.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst nicht nur scrollen, sondern diese XXL-Bilder wirklich face to face erleben? Gute Entscheidung. Schnabels Arbeiten funktionieren live noch mal ganz anders als auf dem Screen – du siehst erst dann, wie dick die Farbschichten sind, wie brutal die Teller in die Oberfläche eingearbeitet wurden.
Aktuell sind keine klar terminierten, allgemein zugänglichen Großaustellungen mit fix kommunizierten Daten öffentlich abrufbar, die gerade jetzt anlaufen oder beworben werden. Viele seiner Werke sind jedoch in Dauerausstellungen von Museen und immer wieder in wechselnden Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen.
Wichtig: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die als neue große Must-See-Schau mit konkreten Terminen offiziell angekündigt sind. Checke aber unbedingt die laufenden Programmseiten, denn Shows werden oft kurzfristig veröffentlicht.
Für frische Infos, neue Shows und verfügbare Werke lohnt sich ein Blick hierhin:
- Julian Schnabel bei Pace Gallery – Werke, News & Ausstellungen
- Direkt beim Künstler/Studio nach Updates & Projekten schauen
Gerade die Pace Gallery ist ein dickes Signal: Nur Top-Artists landen dort, das ist quasi ein Siegel für „ernstzunehmende Blue-Chip-Position“.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du auf glatte, minimalistische Instagram-Ästhetik stehst, wird dich Schnabel vermutlich erstmal schockieren. Seine Kunst ist laut, messy, religiös aufgeladen, egomäßig überlebensgroß. Aber genau das macht sie so interessant für eine Generation, die Streit, Meinungen und starke Bilder liebt.
Als Investment ist er kein riskanter Newcomer, sondern ein etablierter Name mit bewiesenen Rekordpreisen, Museumspräsenz und Popkultur-Aura. Wer sich ein wichtiges Werk schnappt, kauft ein Stück Kunstgeschichte plus Kultstatus.
Als Erlebnis ist Schnabel ein Must-See, wenn du verstehen willst, warum Malerei nach der Konzeptkunst überhaupt wieder so groß geworden ist. Seine Bilder sehen aus, als hätte jemand Kunstgeschichte, Punk, Religion und Hollywood in einen Mixer geworfen.
Ob du es liebst oder hasst: Ignorieren kannst du Julian Schnabel nicht. Und genau deshalb wird sein Name auch in den nächsten Jahren in Auktionskatalogen, Museumsprogrammen und deinem Social Feed weiter auftauchen.


