Wahnsinn, Jenny

Wahnsinn um Jenny Saville: Warum diese Körpermalerei Millionen bringt

22.02.2026 - 23:55:53 | ad-hoc-news.de

Brutale Körper, krasse Nähe, Millionen-Hammer: Jenny Saville sprengt Schönheitsideale – und Auktionsrekorde. Kunst-Hype, Investment oder einfach too much? Finde raus, ob du diesen Must-See-Name auf dem Schirm hast.

Alle reden über Körper – aber kaum jemand so brutal ehrlich wie Jenny Saville. Keine Filter, kein Glanz, keine Insta-Illusion. Ihre XXL-Leiber hängen in den wichtigsten Museen und jagen bei Auktionen Richtung Millionen-Hammer.

Die Frage ist: Genialer Realismus-Schock oder einfach nur too much? Wenn du auf Kunst stehst, die unter die Haut geht, musst du diesen Namen kennen.

Das Netz staunt: Jenny Saville auf TikTok & Co.

Stell dir vor, jemand malt Selfies – aber nicht schön, sondern radikal ehrlich. Blaue Flecken, Dellen, Falten, Fett, Druckstellen. Genau das macht Jenny Saville seit den 90ern – lange bevor Body Positivity ein Hashtag war.

Ihre Bilder sind riesig, oft größer als du selbst. Dick aufgetragene Ölfarbe, Haut, die fast fleischig wirkt, Gesichter, die aussehen wie nach einer durchzechten Nacht oder einem Kampf. Provokant, schonungslos, maximal nah dran.

Im Netz feiern viele sie als Queen der Anti-Schönheitsnormen. Andere schreiben drunter: "Das ist mir zu heftig" oder "Kann man sich das echt ins Wohnzimmer hängen?". Genau dieser Clash macht sie zum viralen Gesprächsthema.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Auf TikTok kursieren aktuell vor allem Clips aus großen Museumsshows, Reaction-Videos von Kunststudis und Sammler-Talks: "Würdest du für so ein Bild ein Haus verkaufen?" Die Kommentare schwanken zwischen "Masterpiece" und "Das ist mir zu real".

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Jenny Saville ist seit den 90ern Teil des britischen Kunst-Hypes rund um die Young British Artists. Sie hat aus dem nackten, unperfekten Körper ihr Markenzeichen gemacht. Wenn du mitreden willst, kennst du mindestens diese Werke:

  • "Branded"
    Ein Selbstbildnis, in dem Saville ihren eigenen Körper wie ein Werbeprodukt "gebrandet" malt: eingeschnittene Haut, eingeritzte Begriffe, verzerrte Proportionen. Das Bild schießt direkt ins Thema Schönheitswahn und Diätindustrie. Dieses Motiv ist eines der meistgezeigten, wenn es um ihr Werk geht.
  • "Propped"
    Vielleicht ihr berühmtestes Porträt: eine sitzende nackte Frau auf einem Hocker, der Körper schwer, das Gesicht leicht nach oben gedreht, der Blick aggressiv-introvertiert. In den Auktionshäusern wurde dieses Bild zum Mega-Rekord (dazu gleich mehr). Online wird "Propped" oft als ultimatives Anti-Beauty-Icon zitiert.
  • Kriegs- und Trauma-Bilder
    In mehreren Serien beschäftigt sich Saville mit verletzten Körpern: Operationsnarben, Prellungen, Kriegswunden, gesichtslose Figuren. Statt ästhetischer Distanz holt sie dich brutal nah ran. Gerade diese Bilder tauchen in Diskussionen über Trigger, Trauma und Verantwortung von Kunst immer wieder auf.

Dazu kommen kollaborative Arbeiten mit dem Bildhauer George Condo und Malereien, die mit Fotografie und Zeichnung überlagert werden. Ihr Style hat sich von superfleischig-realistisch zu einer Mischung aus Abstraktion, Verwischung und Mehrfachgesichtern entwickelt. Trotzdem: Du erkennst eine Saville aus zehn Metern Entfernung.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Jenny Saville ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern Blue-Chip-Künstlerin. Heißt: Museen lieben sie, Sammler auch, und die Preise sind auf einem Niveau, bei dem normale Geldbeutel nur noch zuschauen.

Der bisher bekannteste Rekord: Ihr Werk "Propped" wurde bei einer großen Auktion für einen Betrag im hohen Millionenbereich in britischen Pfund verkauft und damit als teuerste lebende Künstlerin gefeiert. Exakte aktuelle Summen variieren je nach Quelle, aber klar ist: Wir reden hier von Top-Liga neben Namen wie Gerhard Richter oder Jeff Koons.

Weitere Werke von Saville erzielen regelmäßig Millionen-Hammer bei Häusern wie Sotheby's und Christie's. Selbst kleinere Arbeiten, Zeichnungen oder Studien liegen inzwischen im sechsstelligen Bereich. Der Markt sieht sie ganz klar als Langzeit-Investment, nicht als kurzfristigen Hype.

Was dahinter steckt: Saville wird seit Jahrzehnten von der Mega-Galerie Gagosian vertreten, ihre Bilder hängen in wichtigen Sammlungen, von Top-Museen in Europa und den USA bis zu privaten "Supercollector"-Homes. Ihre Position im Kanon der Gegenwartskunst gilt heute als extrem stabil.

Ihr Weg dorthin ist ziemlich Story-tauglich: In den 90ern von Sammler-Legende Charles Saatchi früh entdeckt, wurde sie früh Teil der Young-British-Artists-Welle, allerdings mit einem viel malerischeren, weniger ironischen Style. Ihr Fokus auf weibliche Körper, Verletzlichkeit und Macht machte sie für Kunstgeschichte und Feminismus-Debatten gleichzeitig relevant.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Wer Saville nur von Reels kennt, verpasst was. Ihre Bilder funktionieren erst richtig, wenn du vor ihnen stehst. Die Leinwände sind monströs groß, der Farbauftrag dick, malerisch, fast dreidimensional.

Aktuell keine konkreten, neu angekündigten Ausstellungen mit feststehenden Daten auffindbar, die öffentlich sicher bestätigt sind. Große Einzelshows von Saville werden in der Regel länger im Voraus geplant und von Museen und Galerien breit kommuniziert. Wenn gerade nichts durchs Netz geht, heißt das: Warten auf den nächsten Must-See-Moment.

Was du tun kannst:

  • Galerie-Check: Schau regelmäßig bei ihrem Dauer-Partner Gagosian rein. Dort findest du Infos zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen, Werken und News.
  • Artist-Info: Offizielle Updates, Biografie und Projekte gibt es üblicherweise über die Kanäle der Künstlerin und ihrer Galerie. Hier lohnt sich ein Deep-Dive, wenn du ernsthaft über Kauf oder Reiseplanung nachdenkst.
  • Museen: Viele große Museen besitzen Saville-Werke in ihren Sammlungen und zeigen sie immer wieder in wechselnden Hängungen. Check die Websites von großen Häusern in UK, Europa und den USA – besonders dort, wo Gegenwartskunst Schwerpunkt ist.

Wichtig: Ausstellungspläne können sich schnell ändern. Wenn du wirklich live vor einer Saville stehen willst, immer die offiziellen Websites checken, bevor du Flug oder Zug buchst.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du auf glatte, minimalistische Instagram-Interieur-Kunst stehst, wird dich Jenny Saville wahrscheinlich überfahren. Ihre Bilder sind laut, messy, unperfekt – aber genau das macht sie so wichtig.

Sie war eine der ersten, die den weiblichen Körper nicht als Objekt, sondern als Schlachtfeld zwischen Ideal und Realität gemalt hat. Heute, im Zeitalter von Facefilter, AI-Beauty und ständigem Self-Branding, wirkt das aktueller denn je.

Aus Sammler-Sicht: Blue-Chip-Status, hohe Preise, starke Museumpräsenz – hier geht es nicht mehr darum, ob das Kunst ist, sondern wie lange man sich das leisten kann. Für junge Sammler ist der Einstieg bei Originalen quasi unmöglich, aber Prints, Kataloge und der digitale Diskurs drumherum sind absolut zugänglich.

Als Kunst-Hype im Netz funktioniert Saville perfekt: provokante Bilder, starke Meinungen, klare Haltung. Als Investment spielen nur die ganz Großen mit, aber als Kultur-Referenz solltest du ihren Namen draufhaben – egal, ob du sie liebst oder gruselig findest.

Also: Nächste Kunst-Diskussion im Freundeskreis? Drop einfach mal "Jenny Saville" – und warte, wie viele sagen: "Die mit den krassen Körpern, oder?". Genau die.

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