Wahnsinn um Gilbert & George: Warum diese Kunst zwischen Skandal und Millionen-Hammer schwebt
19.02.2026 - 11:20:36 | ad-hoc-news.deAlle reden wieder über Gilbert & George – aber ist das Kunst-Genie oder einfach nur too much?
Zwei Anzugträger, knallbunte Bilder, Sex, Religion, Politik – und immer mitten im Gesicht der Gesellschaft. Gilbert & George gehören zu den bekanntesten Kunst-Duos der Welt, werden gefeiert, gecancelt, wieder gehypt.
Ihre Kunst hängt in Top-Museen, knackt bei Auktionen die Millionen-Marke – und gleichzeitig streitet das Netz: Meisterwerk oder nur Schock um des Schocks willen?
Das Netz staunt: Gilbert & George auf TikTok & Co.
Wenn du bunte, laute, maximal kontroverse Bilder liebst, dann bist du bei Gilbert & George genau richtig.
Ihre typischen Werke: wie Comics aus der Hölle. Gitterraster, knallige Rot-Gelb-Schwarz-Töne, die Künstler selbst als Hauptfiguren, dazu Texte, Kreuze, Flaggen, Körperflüssigkeiten, Straßenszenen aus London. Nichts ist clean, alles ist direkt.
Auf Social Media landen genau diese Motive immer öfter in Feeds und Reels – als Kunst-Hype, als Meme-Vorlage oder als "Kann man das heute noch zeigen?"-Debatte.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep-Dives & Dokus zu Gilbert & George auf YouTube checken
- Die krassesten Gilbert-&-George-Motive als Insta-Feed-Inspo
- Virale TikToks zu Gilbert & George: Reactions, Hot Takes & Art-TikTok
Auf YouTube findest du lange Interviews, Studio-Besuche und Kunstkritiken – perfekt, wenn du tiefer einsteigen willst. Auf Insta dominieren die ikonischen Rasterbilder in Neonfarben, auf TikTok eher Short-Reactions zu den derben Themen.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Gilbert & George sind seit Jahrzehnten am Start. Entsprechend gibt es ein paar Must-Know-Werke, die ständig in Feeds, Artikeln und Auktionskatalogen auftauchen.
- "The Singing Sculpture" (frühe Performance)
Damit wurden sie bekannt: Die beiden standen starr auf einem Tisch, bemalt wie Bronze-Skulpturen, spielten immer wieder denselben Schlager und bewegten sich minimal. Heute würden wir sagen: lebendes Meme, lebende Statue, Endlos-Loop – nur eben lange bevor es Social Media gab.
Diese Arbeit markiert ihren Start als "Living Sculpture": Sie selbst sind das Kunstwerk. - Ikonische Rasterbilder aus den 80ern und 90ern
Die typischen Gilbert-&-George-Bilder erkennst du sofort: große Fototafeln im Gitter, starke Farben, die Künstler mittendrin. Themen wie Queerness, Rassismus, Religion, Drogen, Straßenkultur im Londoner East End.
Serien wie "Dirty Words Pictures" oder "New Democratic Pictures" haben sie zu Stars der europäischen Gegenwartskunst gemacht – und sorgen bis heute für Diskussionen, weil sie bewusst mit Tabus spielen. - Spätere Serien: Körper, Sprache, Politik
In späteren Werkgruppen greifen sie noch radikaler Themen wie Nationalismus, Fundamentalismus und Körperfunktionen auf. Motive von Urin, Blut, Sperma, Fäkalien kombiniert mit Flaggen, Kreuzen oder Parolen sind kein Zufall, sondern ein brutaler Spiegel unserer Gesellschaft.
Diese Werke sind regelmäßig die, die auf Social Media als "too far" diskutiert werden – aber genau das macht ihren Skandal-Faktor und ihren Kunst-Hype aus.
Wichtig: Bei Gilbert & George ist fast nichts "zufällig hässlich". Die schrille Ästhetik ist bewusst kalkuliert – eine Mischung aus Plakat, Kirchenfenster und politischem Meme.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Und wie sieht's mit dem Markt aus? Blue-Chip oder nur Kult?
Auf dem internationalen Auktionsmarkt werden Gilbert & George längst als Blue-Chip-Künstler gehandelt. Ihre großformatigen Fotobilder erzielen immer wieder hohe sechs- bis siebenstellige Beträge.
Öffentlich dokumentierte Top-Ergebnisse in großen Auktionshäusern wie Christie's und Sotheby's liegen im Millionenbereich. Mehrteilige, ikonische Rasterarbeiten haben in der Vergangenheit Preise deutlich über der Millionen-Grenze erzielt – ein klarer Millionen-Hammer und Signal für hohe Sammler-Nachfrage.
Wichtig für dich als Beobachter: Ein stabiler Sekundärmarkt über Jahrzehnte, starke Präsenz in Museums-Sammlungen und die Repräsentanz durch Top-Galerien wie White Cube sind genau die Faktoren, die einen Künstler zur Marke machen.
Ein paar Eckpunkte zur Karriere-Story des Duos:
- Gilbert (Italien) und George (Großbritannien) lernen sich an einer Londoner Kunstschule kennen und entscheiden: Wir sind nicht nur Künstler, wir sind das Kunstwerk.
- Sie entwickeln ihre Figur der "Living Sculpture" – immer im Anzug, immer als Duo, immer kontrolliert inszeniert.
- Mit ihren großformatigen Fotobildern werden sie international bekannt, hängen auf Biennalen, in großen Museen und in den wichtigsten Galerien der Welt.
- Ihr Markenzeichen: Sie bleiben sich brutal treu. Gleicher Look, gleiche Radikalität, null Lust auf Trend-Anpassung.
Diese Konsequenz macht sie für Sammler:innen so spannend: Wer Gilbert & George kauft, kauft nicht nur ein Bild, sondern ein extrem klares, wiedererkennbares Universum.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst die Werke nicht nur im Feed sehen, sondern in echt vor der Nase haben? Absolut sinnvoll – die Größe, die Farben und die Wucht kommen live ganz anders rüber.
Gilbert & George werden regelmäßig von internationalen Top-Galerien gezeigt, allen voran White Cube in London. Über die Künstler- und Galerieseiten kannst du aktuelle Projekte und Shows checken.
- Aktuelle Infos & Ausstellungen von Gilbert & George bei White Cube
- Direkt beim Künstler: Offizielle Infos, Projekte & Hintergründe
Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die eindeutig und verlässlich terminiert öffentlich kommuniziert sind. Es lohnt sich aber, die Seiten der Galerie und des Künstler-Archivs im Blick zu behalten – neue Serien und Retrospektiven tauchen oft zuerst dort auf.
Pro-Tipp: Wenn in deiner Stadt eine größere Ausstellung zur britischen oder europäischen Gegenwartskunst läuft, check den Künstler:innen-Index – Gilbert & George sind in vielen Museumssammlungen vertreten, auch wenn sie nicht immer als große Solo-Show beworben werden.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Also: Sind Gilbert & George der richtige Stoff für dich?
Wenn du glatte, hübsche, "Wohnzimmer-taugliche" Kunst willst, eher nicht. Wenn du aber auf maximale Reibung, dreckige Themen und klare Haltung stehst, sind sie Pflichtprogramm.
Ihre Bilder sind Instagrammable, aber nicht im Pastell-Sinn – eher wie ein Schlag ins Gesicht, den du trotzdem posten willst. Sie liefern perfekten Stoff für Hit-me-with-your-opinion-Posts, Reactions und Diskussionsrunden im Freundeskreis.
Aus Markt-Sicht sind sie kein kurzfristiger Hype, sondern seit Jahrzehnten etablierte Größe mit Museen, Sammler:innen und Auktionshäusern im Rücken. Für Normal-Budgets bleiben die Originale zwar unerreichbar, aber Prints, Kataloge und Bücher sind ein guter Einstieg in dieses Universum.
Unterm Strich: Ja, der Hype ist gerechtfertigt – nicht, weil alles gefällig ist, sondern weil sich kaum jemand so hart traut, unsere Welt so direkt und ungeschönt abzubilden. Wenn du Kunst nicht nur "schön", sondern relevant haben willst, führt an Gilbert & George kaum ein Weg vorbei.
Die Kurse spielen verrückt – oder folgen sie nur Mustern, die du noch nicht kennst?
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