Vulcan Energy Aktie: Siemens schließt Lieferkette mit €40 Millionen
30.04.2026 - 17:23:11 | boerse-global.deHessens Ministerpräsident Boris Rhein feierte in der Vorwoche den Baustart. Die Börse reagierte am selben Tag mit einem Kurssturz von 14 Prozent auf 1,97 Euro. Bei Vulcan Energy klaffen politische Euphorie und die Vorsicht der Investoren weit auseinander. Der aktuelle Quartalsbericht liefert nun harte Fakten zur finanziellen Realität.
Steigender Kapitalbedarf
Das Geothermie- und Lithiumprojekt Lionheart verschlingt 2,2 Milliarden Euro. Im vergangenen Quartal verbrannte Vulcan 7,2 Millionen Euro für Personal und Projektentwicklung. Aktuell laufen die Bauarbeiten im Oberrheingraben auf Hochtouren. Dieser Mittelabfluss dürfte folglich weiter steigen.
Das Unternehmen sitzt derzeit auf Barreserven von 523 Millionen Euro. Das Management plant eine jährliche Produktion von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid bis 2028. Dieses Ziel erfordert frisches Kapital. Eine Verwässerung der Anteile bleibt ein reales Szenario.
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Siemens schließt die Lieferkette
Parallel dazu treibt Vulcan den Ausbau voran. An den Standorten Schleidberg und Trappelberg laufen die Bohrungen. Das geförderte Lithiumchlorid wandert später nach Frankfurt. Dort wandelt eine Elektrolyseanlage den Rohstoff in batteriefähiges Lithiumhydroxid um.
Wenige Tage vor den Quartalszahlen sicherte sich Vulcan einen wichtigen Partner. Siemens liefert für 40 Millionen Euro die komplette Automatisierungs- und Gebäudetechnik. Der Technologiekonzern steuert obendrein 67 Millionen Euro Eigenkapital bei. Damit schließt Vulcan den letzten großen Liefervertrag für Lionheart ab.
Günstige Bewertung, strenger Blick
Die Aktie erholte sich zuletzt technisch. Der Kurs sprang in Australien auf 3,80 Dollar und überwand wichtige gleitende Durchschnitte. Die fundamentale Bewertung bleibt niedrig. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,2 spiegelt die Zweifel am Zeit- und Kostenplan wider. Die Konkurrenz wird deutlich teurer gehandelt.
Die kommerzielle Basis ist gelegt. Langfristige Verträge mit Partnern wie Stellantis und LG sichern einen Großteil der geplanten Produktion ab. Am 28. Mai trifft sich das Management mit den Aktionären in Perth. Auf der Hauptversammlung muss CEO Cris Moreno beweisen, dass der Kostenrahmen für das Milliardenprojekt hält.
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