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Voyager Acquisition Aktie: Veraxa springt mit Millionen-Paket ein

29.05.2026 - 19:28:35 | boerse-global.de

Veraxa Biotech steigt mit 77,5 Millionen Dollar bei Voyager ein, um die Fusion zu retten und den Börsengang an der NASDAQ zu ermöglichen.

Voyager Acquisition Aktie: Veraxa springt mit Millionen-Paket ein - Foto: über boerse-global.de
Voyager Acquisition Aktie: Veraxa springt mit Millionen-Paket ein - Foto: über boerse-global.de

Voyager Acquisition Corp. steht mit dem Rücken zur Wand. Nach einer massiven Flucht der Aktionäre blieb das Treuhandkonto der SPAC nahezu leer zurück. Jetzt springt das Zielunternehmen Veraxa Biotech mit einem millionenschweren Finanzierungspaket ein, um den Börsengang an die NASDAQ doch noch zu sichern.

Millionen-Paket sichert die Fusion

Veraxa Biotech AG hat eine Senior Secured Note-Finanzierung über 27,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Parallel dazu sichert eine Aktienkaufvereinbarung über weitere 50 Millionen US-Dollar die notwendige Liquidität. Diese Mittel sollen die finanzielle Flexibilität schaffen, um den Zusammenschluss mit Voyager zeitnah zu vollenden.

Die Transaktion ist ein entscheidender Schritt, um die BiTAC-Programme des Unternehmens in die klinische Entwicklung zu überführen. Nach dem Abschluss der Fusion wird die kombinierte Gesellschaft voraussichtlich unter dem Tickersymbol „VRXA“ an der NASDAQ gelistet. Im Fokus stehen dabei neuartige Krebstherapien der nächsten Generation.

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Dramatischer Kapitalschwund bei Voyager

Die finanzielle Unterstützung ist bitter nötig, da Voyager Acquisition Corp. mit massiven Rücknahmen kämpft. Inhaber von rund 99,67 Prozent der Class A-Aktien forderten ihre Einlagen zurück. Von ursprünglich 272,3 Millionen US-Dollar blieben lediglich etwa 885.556 US-Dollar im Treuhandkonto übrig.

Die Aktie reagiert am Freitag mit einem Plus von 1,46 Prozent auf 10,10 US-Dollar. Dennoch spiegelt der Kurs die Unsicherheit der vergangenen Wochen wider. Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet das Papier ein Minus von 17,55 Prozent.

Ohne die Kapitalspritze durch Veraxa wäre die Fortführung kaum möglich. Ein Arbeitskapitaldefizit von 3,29 Millionen US-Dollar belastet die Bilanz von Voyager erheblich. Sollte der Unternehmenszusammenschluss nicht bis zum 12. August 2026 abgeschlossen sein, droht der SPAC die Liquidation.

Maßgeblich für den Erfolg ist nun die zeitnahe Erfüllung der verbleibenden Abschlussbedingungen. Zudem steht die endgültige Notierungszulassung durch die NASDAQ noch aus. Am 12. August endet die Frist, bis zu der die neue biopharmazeutische Gesellschaft rechtlich stehen muss.

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