Vonovia, Aktie

Vonovia Aktie: Freier Cashflow bricht um 40 Prozent ein

18.05.2026 - 00:08:36 | boerse-global.de

Aktionäre stimmen über Dividendenvorschlag von 1,25 Euro ab, während Kritiker auf Schuldenabbau pochen.

Vonovia Aktie: Freier Cashflow bricht um 40 Prozent ein - Foto: über boerse-global.de
Vonovia Aktie: Freier Cashflow bricht um 40 Prozent ein - Foto: über boerse-global.de

Vonovia steht vor einer entscheidenden Woche. Am 21. Mai stimmt die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung ab. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende vor. Kritische Aktionäre fordern einen kompletten Verzicht.

Widerstand gegen die Ausschüttung

Das Management will 1,25 Euro je Aktie zahlen. Die Auszahlung erfolgt aus dem steuerlichen Einlagekonto. Inländische Anleger zahlen darauf keine Kapitalertragsteuer. Kritische Aktionärsvertreter halten dagegen. Sie verweisen auf die hohe Schuldenlast. Der Bilanzgewinn soll stattdessen vollständig in die Sanierung der Wohnungen fließen.

Bereits am 18. Mai bündeln die Kritiker ihre Argumente auf einer Pressekonferenz. Stimmt die Mehrheit am Donnerstag für den Management-Vorschlag, winkt der Dividendenabschlag. Der Ex-Tag fällt auf den 22. Mai. Anleger erhalten das Geld voraussichtlich vier Tage später.

Mieten steigen, Cashflow sinkt

Die jüngsten Quartalszahlen liefern eine gemischte Ausgangslage. Im operativen Geschäft profitiert Deutschlands größter Vermieter von der Wohnungsnot. Die durchschnittliche Miete kletterte um knapp vier Prozent. Sie liegt nun bei 8,46 Euro pro Quadratmeter. Das bereinigte Ergebnis im Vermietungsgeschäft stieg ebenfalls spürbar an.

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Auf Konzernebene fressen höhere Zinsen die operativen Erfolge auf. Der bereinigte Gewinn sank im ersten Quartal um 7,2 Prozent. Er landete bei 365,6 Millionen Euro. Ein Warnsignal liefert der freie Cashflow. Dieser brach um mehr als 40 Prozent ein.

Milliarden-Schulden drücken den Kurs

Der sinkende Mittelzufluss trifft auf einen enormen Kapitalbedarf. Vonovia muss in diesem Jahr noch rund 1,6 Milliarden Euro refinanzieren. In den beiden Folgejahren stehen jeweils knapp fünf Milliarden Euro an. Finanzvorstand Philip Grosse machte zuletzt gestiegene Finanzierungskosten für die Belastungen verantwortlich.

An der Börse sorgt diese Gemengelage für Skepsis. Die Aktie ging am Freitag bei 21,77 Euro aus dem Handel. Das 52-Wochen-Tief ist nur noch knapp vier Prozent entfernt.

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Seit Jahresbeginn verlor das Papier fast zehn Prozent an Wert. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt mittlerweile rund 14 Prozent. Der innere Wert der Immobilien liegt laut Unternehmensangaben deutlich höher. Der Nettovermögenswert lag zuletzt bei 46,57 Euro je Aktie.

Die nächste umfassende Neubewertung des Portfolios steht zum 30. Juni an. Das Management rechnet mit einer Fortsetzung der positiven Wertentwicklung. Vorher muss der Vorstand jedoch die Aktionäre überzeugen. Die Abstimmung am Donnerstag entscheidet über den kurzfristigen Kursverlauf.

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