VolkswagenStiftung schreibt Vollzeit für Doktoranden vor
03.04.2026 - 08:35:07 | boerse-global.deDie VolkswagenStiftung stellt Doktorandenstellen ab sofort auf Vollzeit um. Die neue Richtlinie gilt seit dem 1. April 2026. Sie sieht jedoch Ausnahmen für Promovierende mit familiären Verpflichtungen vor. Damit spiegelt die Stiftung eine aktuelle gesellschaftliche Debatte wider.
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Lifestyle-Teilzeit: CDU will Recht einschränken
Gleichzeitig diskutiert die Politik über weniger Flexibilität. Der Wirtschaftsflügel der CDU forderte im Februar, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken. Dieser soll nur noch für Betreuungs- oder Gesundheitsgründe gelten. Kritiker warnen vor weniger Wahlfreiheit für Eltern.
Studie: Eltern am Limit durch Betreuungslücken
Der Druck auf berufstätige Eltern bleibt hoch. Eine Studie vom Januar 2026 zeigt: 54 Prozent kämpfen regelmäßig mit Ausfällen in der Kinderbetreuung. Personalmangel in Kitas und Schulen ist die Hauptursache. Fast ein Fünftel der Arbeitnehmer nutzte im Vorjahr Krankheitstage für Betreuungsnotfälle.
Die Belastung ist immens. 29 Prozent der berufstätigen Eltern geben sehr hohen Stress an. Besonders betroffen sind sogenannte Sandwich-Eltern, die sich um Kinder und pflegebedürftige Angehörige kümmern. 43 Prozent von ihnen denken über einen Jobwechsel nach.
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Hybrides Arbeiten als Rettungsanker
Flexible Modelle werden zum entscheidenden Faktor für die Mitarbeiterbindung. Eine Umfrage zeigt: 74 Prozent der berufstätigen Eltern würden kündigen, wenn die Fünf-Tage-Büropflicht zurückkäme. Drei Viertel geben an, durch Homeoffice bessere Eltern zu sein.
Der gesparte Pendelweg schenkt Familien im Schnitt fünf Stunden pro Woche. Diese Zeit wird für Mahlzeiten, Hausaufgaben oder gemeinsame Aktivitäten genutzt. Für 83 Prozent ist diese Flexibilität ein Karriere-Anker.
Unternehmen unter Handlungsdruck
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist kein Nice-to-have mehr. Sie entscheidet über Gesundheit, Motivation und Loyalität der Belegschaft. Unternehmen, die in Kinderbetreuung und flexible Modelle investieren, punkten im Wettbewerb um Talente.
Die Politik hat mit der Kindergelderhöhung und flexiblen Kinderkrankentagen erste Entlastung geschaffen. Doch Experten betonen: Es braucht eine sinnvolle Mischung aus betrieblichen Bedürfnissen und persönlicher Flexibilität. Nur so lässt sich der Fachkräftemangel langfristig bekämpfen.
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