Volkswagen Aktie: Historischer Gewinneinbruch!
13.03.2026 - 00:53:15 | boerse-global.deDer größte europäische Autobauer durchlebt die schwerste Ertragskrise seit dem Dieselskandal. Ein drastischer Gewinnrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr zwingt das Management nun zu beispiellosen Einschnitten beim Personal. Während die Kernmarke um Profitabilität ringt, erweist sich ausgerechnet die einstige Ertragsperle Porsche als massiver Belastungsfaktor.
Die vorgelegte Bilanz für 2025 zeichnet ein klares Bild der aktuellen Lage. Der Nettogewinn des Konzerns fiel um 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig brach das operative Ergebnis um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein und verfehlte damit die Analystenerwartungen deutlich. Als Reaktion auf diese Entwicklung eskaliert Konzernchef Oliver Blume das bestehende Sanierungsprogramm. Bis 2030 sollen in Deutschland nun 50.000 Stellen abgebaut werden, was weit über die ursprünglich mit den Gewerkschaften vereinbarten 35.000 Arbeitsplätze hinausgeht.
Porsche als unerwarteter Bremsklotz
Hauptverantwortlich für die schwachen Zahlen ist ein beispielloser Einbruch bei der Sportwagentochter Porsche. Der operative Gewinn stürzte hier um 98 Prozent auf lediglich 90 Millionen Euro ab, womit die Marge von 14,5 auf 0,3 Prozent schmolz. Die Stuttgarter leiden unter stark rückläufigen Verkaufszahlen in China und absorbieren gleichzeitig die hohen Kosten für einen strategischen Schwenk zurück zum Verbrennungsmotor.
Auf dem chinesischen Markt verliert der Gesamtkonzern weiterhin Boden an lokale Konkurrenten wie BYD und Geely. In Europa behauptet Volkswagen hingegen seine Position und verzeichnete zuletzt einen starken Marktanteil von 27 Prozent bei Elektrofahrzeugen.
Harter Weg zur Besserung
Für das laufende Jahr 2026 strebt die Kernmarke VW Pkw eine Verbesserung der historisch schwachen Umsatzrendite von drei auf über vier Prozent an. Konzernweit wird ein moderates Umsatzwachstum von maximal drei Prozent bei einer operativen Marge zwischen 4,0 und 5,5 Prozent angepeilt. Aktionäre spüren die angespannte Lage direkt bei der Gewinnausschüttung: Die Dividende für die Vorzugsaktien wird um rund 17 Prozent auf 5,26 Euro gekürzt.
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Diese fundamentale Schwäche spiegelt sich auch in der Marktbewertung wider. Bei einem aktuellen Kurs von 92,20 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn bereits ein Minus von 13,10 Prozent.
Die angekündigte Produktoffensive mit über 20 neuen Modellen soll nun die Wende einleiten. Die Vorlage der Halbjahreszahlen am 24. Juli 2026 wird den ersten belastbaren Indikator dafür liefern, ob der verschärfte Sanierungskurs in Wolfsburg tatsächlich greift.
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