Volkswagen Aktie: Gewinneinbruch, Stellenabbau
12.03.2026 - 00:51:31 | boerse-global.deDer Volkswagen-Konzern hat auf seiner Jahreskonferenz gestern ein historisch schwaches Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Das operative Ergebnis brach um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein – und der Konzern reagiert mit dem größten Stellenabbau seiner jüngeren Geschichte.
Porsche, China, Zölle: Ein Dreifachschlag
Gleich mehrere Belastungsfaktoren trafen Volkswagen 2025 gleichzeitig. US-Zölle, negative Währungseffekte und Kosten aus der Anpassung der Porsche-Produktstrategie drückten die operative Marge auf magere 2,8 Prozent. Besonders hart traf es die Sportwagentochter Porsche, deren operatives Ergebnis um 98 Prozent einbrach. Hinzu kamen ein weiterhin schwaches China-Geschäft sowie Belastungen aus der Audi-Zukunftsvereinbarung. Das Konzernergebnis nach Steuern halbierte sich nahezu auf 6,9 Milliarden Euro – trotz stabiler Umsatzerlöse von rund 322 Milliarden Euro.
Konsequenz: Die Dividende für 2025 sinkt von 6,30 auf 5,20 Euro je Stammaktie.
50.000 Stellen weniger bis 2030
Der Konzern steuert mit einem umfassenden Sparprogramm gegen. Bis 2030 sollen konzernweit rund 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen – nicht nur bei der Kernmarke VW, sondern auch bei Audi, Porsche und der Softwaretochter Cariad. Das Ziel: jährliche Einsparungen von 15 Milliarden Euro. Kann ein Konzern dieser Größe einen solchen Umbau geräuschlos bewältigen? Die Erfahrungen anderer Automobilhersteller legen nahe, dass die Umsetzung Jahre dauern und intern erheblichen Druck erzeugen wird.
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Vorsichtiger Optimismus für 2026
Für das laufende Jahr erwartet das Management eine Erholung. Die operative Umsatzrendite soll auf 4,0 bis 5,5 Prozent steigen, die Umsatzerlöse um bis zu drei Prozent wachsen. Der Netto-Cashflow im Automobilbereich wird zwischen 3 und 6 Milliarden Euro prognostiziert. Strategisch setzt Volkswagen auf eine Doppelstrategie: Verbrennungsmotoren wettbewerbsfähig halten und gleichzeitig die Elektromobilität ausbauen. Anfang März 2026 lieferte der Konzern das viermillionste vollelektrische Fahrzeug aus und hält in Europa einen Marktanteil von 27 Prozent. Für 2026 sind über 20 neue Modelle geplant, rund die Hälfte davon rein elektrisch.
Die Aktie notiert aktuell rund 14 Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn knapp 14 Prozent verloren. Ob die angekündigten Einsparungen und die Produktoffensive in China die Trendwende einleiten, wird sich spätestens mit den Halbjahreszahlen 2026 zeigen.
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