Volkswagen AG (Vz.), DE0007664039

Volkswagen AG (Vz.) Aktie unter Druck: Gewinnrückgang und Jobabbau belasten Kurs

13.03.2026 - 17:43:11 | ad-hoc-news.de

Die Volkswagen AG (Vz.) Aktie (ISIN: DE0007664039) notiert im Xetra-Handel mit Verlusten bei rund 91,40 Euro. Konzern meldet Gewinnhalbierung 2025, Verluste in China und 50.000 Stellenstreichungen – was bedeutet das für DACH-Anleger?

Volkswagen AG (Vz.), DE0007664039 - Foto: THN
Volkswagen AG (Vz.), DE0007664039 - Foto: THN

Die Volkswagen AG (Vz.) Aktie (ISIN: DE0007664039) gerät unter Verkaufsdruck. Am Freitagvormittag, den 13. März 2026, fiel der Kurs im Xetra-Handel um 1,1 Prozent auf 91,40 Euro, mit Tiefs bis 91,20 Euro. Hintergrund sind kürzlich veröffentlichte Zahlen, die eine Gewinnhalbierung im Jahr 2025, massive Verluste in China und den Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen offenbaren.

Stand: 13.03.2026

Dr. Lena Hartmann, Auto- und Mobilitäts-Analystin: Die Volkswagen AG (Vz.) steht vor strukturellen Herausforderungen im Übergang zu Elektromobilität – ein kritischer Moment für langfristige Investoren.

Aktuelle Kursentwicklung und Marktstimmung

Der Abwärtstrend der Volkswagen AG (Vz.) Aktie hält an. Vom Jahreshoch bei 110,55 Euro am 18. März 2025 ist es ein Rückgang von rund 17 Prozent. Das 52-Wochen-Tief lag bei 81,68 Euro am 8. April 2025, aktuell notiert die Aktie 11,90 Prozent darüber. Im Xetra-Handel wurden heute Vormittag bereits 34.560 Stück umgesetzt, was auf erhöhtes Interesse hinweist.

Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit etwa 46,2 Milliarden Euro, bei einem KGV von 7,78 – eine defensive Bewertung. Analysten sehen dennoch Potenzial: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 119 bis 120 Euro, was ein Upside von über 30 Prozent impliziert.

Frische Quartalszahlen: Leichter Gewinnanstieg, aber Umsatzrückgang

Volkswagen veröffentlichte am 10. März 2026 die Zahlen zum Q4 2025. Der Gewinn je Aktie stieg leicht auf 6,29 Euro von 6,24 Euro im Vorquartal. Der Umsatz fiel jedoch um 4,73 Prozent auf 83,24 Milliarden Euro von 87,38 Milliarden Euro.

Diese Zahlen spiegeln eine gemischte Bilanz wider: Operative Stärke in Europa, doch Druck aus China. Für das Gesamtjahr 2025 meldete der Konzern eine Gewinnhalbierung, was den Kurs weiter belastet.

Strategische Maßnahmen: Renditeverbesserung und Jobabbau

Volkswagen plant, die Rendite der Kernmarke VW Pkw bis 2026 zu verbessern. Das Investment in VfL Wolfsburg steht auf dem Prüfstand. Gleichzeitig kündigt der Konzern den Abbau von 50.000 Stellen an, um Kosten zu senken.

Diese Schritte zielen auf operative Leverage ab: Höhere Margen durch Kostenkontrolle in einem schwierigen Marktumfeld. Analysten prognostizieren für 2026 einen Gewinn je Aktie von 20,91 Euro.

China als Achillesferse: Massive Verluste drücken Gewinn

China bleibt der Schwachpunkt. Der Konzern meldet massive Verluste in diesem Markt, was die Gesamtgewinne halbiert hat. Als zweitgrößter Markt für VW macht dies die Abhängigkeit von Asien deutlich.

Trotz EV-Push leidet die Nachfrage durch Preiskriege und Lokalkonkurrenz. Für DACH-Investoren relevant: VW-Werke in Deutschland profitieren von Exporten, doch globale Risiken wiegen schwer.

DACH-Perspektive: Relevanz für deutsche und europäische Anleger

Mit Sitz in Wolfsburg ist Volkswagen ein Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft. Der Jobabbau trifft vor allem Deutschland, wo Gewerkschaften und Politik intervenieren könnten. Im Xetra-Handel ist die Aktie ein DAX-Klassiker, liquide und für Portfolios essenziell.

Österreichische und Schweizer Investoren schätzen die Dividendenstabilität: Prognose 6,25 Euro für 2026, leicht unter Vorjahr (6,36 Euro). Euro-exponiert, profitiert VW von EZB-Politik, leidet unter Energiepreisen.

Business-Modell: Automotive-OEM mit EV-Shift

Volkswagen ist Holding mit Marken wie VW, Audi, Porsche. Fokus: Volumen (China/Europa), Premium (Audi/Bentley), EV-Software (Cariad). Margenmix: Pricing stabil, Volumen drückt durch EV-Subventionen.

Cashflow bleibt robust, Kapitalallokation priorisiert Dividenden und Buybacks. Nächste Meilensteine: Q1-Bilanz am 30. April 2026.

Konkurrenz und Sektor: Intensiver Wettbewerb

Gegen Tesla und BYD kämpft VW um Marktanteile in EVs. Rheinmetall sagte kürzlich VW-Werk-Übernahme ab – Aktien uneins. Sektor leidet unter Chipmangel-Resten und Zinsdruck.

VW differenziert durch Skaleneffekte und Batterie-Allianzen. Charttechnik: Unter 100-Euro-Marke, RSI übersold – potenzieller Rebound?

Risiken und Katalysatoren

Risiken: Weiterer China-Druck, Jobstreiks, Regulierungen (CO2, EU-Tarife). Katalysatoren: Renditeverbesserung 2026, starke Q1-Zahlen, M&A in Software.

Für DACH: Lokale Produktion schützt, doch globale Volatilität hoch. Sentiment: Defensiv, Nachkäufe bei Dips diskutiert.

Ausblick: Erholung ab 2026?

Analysten bleiben optimistisch mit 119-Euro-Ziel. Dividendenrendite attraktiv bei aktueller Bewertung. DACH-Investoren sollten Cashflow und China monitoren – langfristig robustes Wertpapier.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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