Vivo führt Android 16 mit integriertem Datentresor ein
14.01.2026 - 23:22:13Vivo stattet seine Smartphones mit einer abgeschotteten Privatsphäre-Umgebung aus – ein Vorstoß mit Signalwirkung für die gesamte Android-Welt. Das neue OriginOS 6, basierend auf Android 16, bringt die systemeigene Funktion „Private Space“ auf die Modelle V40 und T4 Pro. Damit reagiert der Hersteller direkt auf die wachsende Nachfrage nach robustem, geräteinternem Datenschutz.
Was der „Private Space“ kann
Die Funktion erstellt ein digitales Safe direkt im Betriebssystem. Nutzer können dort beliebige Apps – etwa für Banking, Gesundheit oder vertrauliche Kommunikation – in einem separaten, isolierten Bereich installieren. Ist der Raum gesperrt, sind diese Apps unsichtbar: Sie tauchen nicht im App-Menü, in den Benachrichtigungen oder in der Übersicht der zuletzt genutzten Programme auf.
Der Zugang wird durch eine eigene Authentifizierung geschützt, unabhängig vom Haupt-Bildschirmsperrcode. Das kann eine separate PIN, ein Passwort oder ein biometrisches Merkmal sein. Für maximale Trennung empfiehlt sich sogar ein dediziertes Google-Konto für den privaten Bereich. „Diese Implementierung setzt einen neuen Standard für datenschutzbewusste Nutzer“, kommentiert ein Branchenbeobachter.
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Technik: Abschottung nach dem Sandkasten-Prinzip
Die Sicherheit von „Private Space“ basiert auf dem Android-Multi-User-Modell. Jede App wird dort frisch installiert; keine Daten oder Berechtigungen werden aus dem Hauptprofil übernommen. Diese Sandkasten-Architektur gewährleistet eine strikte Trennung von Inhalten, Konten und Dateien.
Ist der Bereich gesperrt, wird das dahinterliegende Profil gestoppt. Apps laufen dann nicht im Hintergrund und können keine Benachrichtigungen senden. Ein Datenaustausch zwischen den Profilen ist nur über offizielle System-Dialoge möglich – und ausschließlich, wenn der Private Space entsperrt ist. Wer maximale Diskretion wünscht, kann den Eintrag sogar komplett aus der App-Liste verstecken. Der Zugriff erfolgt dann nur über die Suche nach dem Begriff „Private Space“.
Mehr als nur Sicherheit: AI-Tools und Akku-Optimierung
Das Update bietet neben dem Kerndatenschutz weitere Neuerungen. Eine KI-gestützte Untertitel-Funktion transkribiert Sprache in Echtzeit und unterstützt mehrere Sprachen. Die AI-Suche erlaubt es, Dateien und Einstellungen mit natürlicher Sprache zu finden. Zudem verspricht ein optimierter Energiesparmodus eine bessere Akkulaufzeit. Eine Bypass-Ladefunktion soll zudem die Hitzeentwicklung bei intensiver Nutzung reduzieren.
Branchenweiter Trend zu mehr Privatsphäre
Vivos Schritt unterstreicht einen klaren Trend: Starke Datenschutz-Tools werden vom Add-on zum Standard-Feature. Bislang waren Nutzer auf Drittanbieter-Apps oder herstellerspezifische Lösungen wie Samsungs „Secure Folder“ angewiesen. Die native Integration in Android 16 macht diese Funktion nun für das gesamte Ökosystem verfügbar und standardisiert sie.
„Vivos Adoption ist ein Schlüsselindikator“, so eine Analystin. „Private Space entwickelt sich von einer Nischenfunktion auf Google-Pixel-Geräten zum erwarteten Standard auf modernen Android-Smartphones.“ Dies adressiere direkt die wachsenden Bedenken der Nutzer bezüglich digitaler Privatsphäre.
Was kommt als nächstes?
Es wird erwartet, dass andere große Android-Hersteller im Laufe des Jahres 2026 nachziehen und „Private Space“ in ihre eigenen Android-16-Updates integrieren. Geplant sind zudem Erweiterungen: Künftig soll man Dateien sicher aus dem Hauptprofil in den privaten Bereich verschieben können. Das würde den Prozess, bestehende Dokumente und Medien zu schützen, erheblich vereinfachen.
Für Millionen von Nutzern bedeutet dies mehr direkte Kontrolle über ihre App- und Daten-Privatsphäre. Vivo macht mit OriginOS 6 den ersten Schritt – die Android-Landschaft dürfte bald folgen.
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