Viveve Medical Aktie: Endstation Liquidation
31.03.2026 - 09:19:59 | boerse-global.deViveve Medical, einst ein Pionier für Medizintechnik im Bereich der Frauengesundheit, ist am Ende seines Weges angelangt. Nach dem Scheitern einer entscheidenden klinischen Studie und dem Verkauf sämtlicher Patente befindet sich das Unternehmen nun in der endgültigen Abwicklung. Für die verbliebenen Aktionäre markiert der aktuelle Status als Liquidationsfall faktisch den Totalverlust.
Das Scheitern der PURSUIT-Studie
Der Niedergang begann im Januar 2023 mit den enttäuschenden Ergebnissen der PURSUIT-Studie zur Behandlung von Belastungsinkontinenz. Das Verfahren erreichte seinen primären Endpunkt nicht: Lediglich knapp 50 Prozent der Patienten zeigten eine Besserung, während die Kontrollgruppe mit fast 57 Prozent sogar besser abschnitt. Dieser Rückschlag entzog dem Geschäftsmodell die Grundlage und zwang das Management zur Suche nach strategischen Alternativen, die letztlich in der Insolvenz mündeten.
Ausverkauf der Technologie
Inzwischen hat das Unternehmen keine eigenständige operative Basis mehr. Die wertvollen Patente und die Technologie hinter dem „Viveve System“ wurden bereits im Juli 2023 vom Konkurrenten InMode Ltd. übernommen. Weitere Kernanlagen folgten Anfang 2024. Damit ist die technologische Substanz vollständig aus der Firma abgeflossen. Viveve Medical selbst existiert nur noch als rechtliche Hülle für das laufende Liquidationsverfahren.
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Wertloser Handel am OTC-Markt
An der Börse spiegelt sich dieser Zustand in einem Kurs von 0,0002 US-Dollar wider. Nachdem die Aktie bereits Anfang 2023 von der Nasdaq ausgeschlossen wurde, findet der Handel nur noch im unregulierten OTC-Markt statt. Bei einer Marktkapitalisierung von lediglich rund 2.150 Dollar ist das Papier zu einem spekulativen Instrument ohne wirtschaftliche Bedeutung degradiert worden. Die operativen Einnahmen für das Geschäftsjahr 2025 liegen effektiv bei Null.
Das laufende Chapter-7-Verfahren konzentriert sich nun ausschließlich auf die administrative Schließung unter gerichtlicher Aufsicht. Da im Rahmen einer Liquidation zuerst sämtliche Gläubiger bedient werden müssen, ist eine Ausschüttung an die Anteilseigner nahezu ausgeschlossen. Die Technologie lebt zwar unter dem Dach von InMode weiter, für die ursprüngliche Gesellschaft Viveve Medical ist das Kapitel jedoch beendet.
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