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Virgin Galactic Aktie: Gespaltene Wall Street

05.04.2026 - 05:45:31 | boerse-global.de

Virgin Galactic startet Bodentests für die neue Delta-Klasse, während die Wall Street angesichts schrumpfender Umsätze und knapper Finanzmittel gespalten ist.

Virgin Galactic Aktie: Gespaltene Wall Street - Foto: über boerse-global.de

Virgin Galactic steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Während die Bodentests für die neue Delta-Klasse in diesen Tagen beginnen, ringt das Unternehmen mit schrumpfenden Umsätzen und einem schmalen Finanzpolster. An der Wall Street herrscht Uneinigkeit darüber, ob der Pionier der privaten Raumfahrt rechtzeitig die operative Wende schafft.

Analysten korrigieren ihre Erwartungen

Wall Street Zen stufte die Aktie am 4. April auf „Sell“ herab. Diese Skepsis spiegelt den Druck wider, unter dem das Management steht, den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Die Einschätzungen der großen Institute gehen dabei weit auseinander:

  • Morgan Stanley: Rating „Underweight“ mit einem Kursziel von 2,30 USD.
  • Jefferies: Rating „Buy“, das Kursziel wurde jedoch von 8,00 USD auf 5,00 USD gesenkt.

Die Experten von Jefferies verwiesen zwar auf einen klareren Weg zum positiven Cashflow, sehen aber den künftigen Kapitalbedarf als primäres Risiko für Investoren. Da die Aktie zuletzt bei etwa 2,40 USD notierte, sieht Morgan Stanley das Papier bereits als überbewertet an.

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Umsatzrückgang durch Flugpause

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 verdeutlicht die Kosten der strategischen Neuausrichtung. Der Jahresumsatz brach von 7 Millionen auf 2 Millionen US-Dollar ein. Dieser Rückgang war geplant, da Virgin Galactic den regulären Flugbetrieb pausierte, um alle Ressourcen in die Produktion der Delta-Klasse zu stecken.

Positiv zu werten ist, dass sich der Nettoverlust von 347 Millionen auf 279 Millionen US-Dollar verringerte. Mit Barmitteln in Höhe von 338 Millionen US-Dollar bleibt der finanzielle Spielraum jedoch begrenzt. Für das laufende erste Quartal 2026 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Mittelabfluss zwischen 90 und 95 Millionen US-Dollar.

Fokus auf die Delta-Klasse

Um das künftige Wachstum zu sichern, wurde Megan Prichard als Chief Growth Officer berufen. Die ehemalige Uber-Managerin soll neue Erlösquellen erschließen. Zeitgleich hob das Unternehmen die Ticketpreise für künftige Flüge auf 750.000 US-Dollar pro Sitz an – ein Aufschlag von 100.000 US-Dollar gegenüber dem vorherigen Niveau.

Operativ hängt alles am Erfolg des ersten Delta-Raumschiffs. Nach der abgeschlossenen Montage starten im April die integrierten Systemtests am Boden. Verlaufen diese Validierungen nach Plan, sollen im dritten Quartal 2026 die ersten Flugtests folgen. Das Ziel bleibt der erste kommerzielle Einsatz des neuen Modells im vierten Quartal 2026. Bis Mitte 2027 strebt Virgin Galactic eine Frequenz von zehn Flügen pro Monat an, um die hohen Entwicklungskosten zu decken.

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