Virbac Aktie: Solides Ergebnis, Blick nach vorn
18.03.2026 - 09:06:53 | boerse-global.deVirbac hat heute die Jahreszahlen für 2025 präsentiert — und der Tiergesundheitskonzern liefert trotz einiger Störfeuer eine bemerkenswert stabile Bilanz ab.
Der Umsatz kletterte auf 1,465 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 7,9 Prozent bei konstanten Wechselkursen und Konsolidierungskreis entspricht. Damit trifft das Unternehmen exakt die eigene Prognose. Der bereinigte EBIT vor Akquisitionsamortisierungen liegt bei 234,4 Millionen Euro, die Marge bei 16,3 Prozent — ebenfalls im Zielkorridor von rund 16 Prozent.
Antigenproduktion als Stolperstein
Ganz reibungslos verlief das Jahr nicht. Die vorübergehende Abschaltung einer Antigenproduktionsstätte sowie höhere Lagerbestandsabschreibungen belasteten die Bruttomarge um 0,7 Prozentpunkte. Dass die Gesamtmarge trotzdem stabil blieb, ist vor allem dem konsequenten Kostenmanagement und einem günstigen Produkt-Mix zu verdanken.
Geographisch stach Nordamerika besonders hervor: Die Region wuchs organisch um 14,7 Prozent, getrieben von starken Neuprodukten wie Ursolyx und Zenifel sowie einem robusten Kerngeschäft in den Bereichen Zahnpflege und Dermatologie. Europa legte um 7,5 Prozent zu, begünstigt auch durch die Blauzungenvirusepidemie im Nutztierbereich.
Das Nettoergebnis stieg um 3,2 Prozent auf 150,5 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung blieb mit 172,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 168,5 Millionen Euro nahezu unverändert — obwohl Virbac im Dezember 2025 mit Thyronorm eine Übernahme im Wert von rund 107,8 Millionen Euro gestemmt hat. Das zeugt von ordentlicher Cashgenerierung: Rund 93 Millionen Euro freier Mittelzufluss wurden erwirtschaftet.
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Thyronorm und das Ziel von 17 Prozent
Mit Thyronorm — einem Spezialprodukt zur Behandlung von felines Hyperthyreoidismus — stärkt Virbac gezielt das Begleiertier-Portfolio. Das Präparat soll ab dem ersten Jahr zum Umsatz und zur EBITDA-Marge beitragen und wird in mehreren Märkten direkt vertrieben, darunter Großbritannien, Australien und die USA.
Für 2026 stellt das Management ein organisches Umsatzwachstum von 5,5 bis 7,5 Prozent in Aussicht — inklusive rund einem Prozentpunkt Beitrag durch Thyronorm. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf rund 17 Prozent steigen, was gegenüber den 16,3 Prozent aus 2025 einen spürbaren Schritt nach oben bedeutet. US-Zölle werden dabei mit einem geschätzten Effekt von rund 4 Millionen Dollar jährlich bereits eingerechnet.
Zum Aktionärstreffen wird eine Dividende von 1,45 Euro je Aktie vorgeschlagen.
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