Villeroy, Boch

Villeroy & Boch: Gabi Schupp verlässt Vorstand am 31. Mai

26.04.2026 - 20:33:26 | boerse-global.de

Gabi Schupp verlässt Villeroy & Boch überraschend. Der Aufsichtsrat verkleinert den Vorstand und ordnet Ressorts neu, um die operative Effizienz zu steigern.

Villeroy & Boch: Gabi Schupp verlässt Vorstand am 31. Mai - Foto: über boerse-global.de
Villeroy & Boch: Gabi Schupp verlässt Vorstand am 31. Mai - Foto: über boerse-global.de

Villeroy & Boch verliert überraschend seine Vorstandschefin. Gabi Schupp wird das Traditionsunternehmen bereits zum 31. Mai 2026 aus persönlichen Gründen verlassen. Der Aufsichtsrat nutzt diese Zäsur für einen radikalen Umbau der Konzernführung.

Umbau zur kollegialen Führung

Anstelle einer klassischen Nachfolge setzt der Keramikhersteller künftig auf eine schlankere Struktur. Das Vorstandsgremium wird von fünf auf vier Mitglieder verkleinert. Georg Lörz, seit 2020 im Vorstand, übernimmt die Funktion des Vorstandssprechers und leitet weiterhin das Segment Bad & Wellness.

Parallel dazu ordnet der Konzern die Ressortzuständigkeiten neu. Dr. Peter Domma verantwortet künftig neben Dining & Lifestyle auch die Bereiche Digitalisierung und IT. Während Dr. Markus Warncke Finanzvorstand bleibt, übernimmt Esther Jehle zusätzlich zu Personal und Organisation die operative Leitung innerhalb der Badsparte. Die Neuaufstellung soll die Entscheidungswege verkürzen und die operative Exzellenz steigern.

Erbe der Transformation

Schupp hinterlässt ein Unternehmen im Umbruch. In ihrer Amtszeit trieb sie maßgeblich die Integration der Ideal Standard Group voran. Diese größte Akquisition der Firmengeschichte gilt als Herzstück der Strategie, um Villeroy & Boch internationaler und resilienter gegen Marktschwankungen aufzustellen.

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Der Kapitalmarkt quittierte die Personalien mit Verkäufen. Zum Handelsschluss am Freitag notierte die Aktie bei 17,35 Euro, ein Minus von rund drei Prozent. Damit weitete sich der Abstand zum bisherigen 52-Wochen-Hoch auf gut zehn Prozent aus. Indes summieren sich die Verluste der letzten sieben Tage auf etwa 2,5 Prozent.

Vorsichtiger Ausblick für 2026

Das Marktumfeld bleibt schwierig. Besonders die verzögerte Erholung im privaten Wohnungsbau und geopolitische Spannungen in Exportregionen lasten auf den Geschäften. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatzrückgang im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll eine Spanne von 75 bis 85 Millionen Euro erreichen. Ungeachtet der Prognose bleibt die Ausschüttungspolitik stabil. Zur kommenden Hauptversammlung steht eine Dividende von 0,85 Euro je Vorzugsaktie auf der Agenda.

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