Viking Therapeutics Aktie: Phase 1 VK3019 startet Q2 2026
01.05.2026 - 03:24:36 | boerse-global.deViking Therapeutics hat im ersten Quartal 2026 einen deutlich höheren Verlust gemeldet als erwartet. Was Investoren trotzdem aufhorchen ließ: frühe Tierdaten zu einem neuen Wirkstoffkandidaten, der Novo Nordisks Amylin-Therapie in ersten Tests hinter sich lässt.
VK3019 übertrifft Cagrilintide in Tierstudien
Der Nettoverlust weitete sich auf 158,3 Millionen Dollar aus — nach 45,6 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Je Aktie entspricht das einem Verlust von 1,37 Dollar, während Analysten mit 1,02 Dollar gerechnet hatten.
Auf der Earnings-Call rückte CEO Brian Lian die Zahlen schnell in den Hintergrund. Er präsentierte Daten zum Amylin-Agonisten VK3019. In Nagetieren zeigte der Wirkstoff stärkere Gewichtsreduktionssignale als Cagrilintide, das Amylin-Präparat von Novo Nordisk. In adipösen Affen übertraf VK3019 sogar Vikings eigenem Mittel VK2735 beim Gewichtsverlust. Lian beschrieb außerdem eine Pharmakokinetik, die eine wöchentliche Dosierung ermöglichen könnte.
Viking hat bereits einen IND-Antrag für VK3019 eingereicht. Die Phase-1-Studie soll im zweiten Quartal 2026 beginnen — zunächst als Einzeldosis-Eskalation, danach als Mehrfachdosis-Eskalation. Das Unternehmen führt zudem erste Gespräche über eine Kombination von VK3019 und VK2735. Ziel ist eine Plattform für Patienten, die GLP-1-Therapien nicht vertragen.
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VK2735 auf Kurs, Rechtsstreit trübt das Bild
Vikings Hauptasset VK2735 schreitet parallel voran. Die Phase-3-Studien VANQUISH-1 und VANQUISH-2 sind vollständig eingeschlossen — mit mehr als 4.500 beziehungsweise rund 1.000 Patienten. Die orale Variante von VK2735 erzielte in der VENTURE-Oral-Studie nach 13 Wochen eine mittlere Gewichtsreduktion von 12,2 Prozent. Die Phase-3-Studie für das orale Präparat soll im vierten Quartal 2026 starten.
Ein Wermutstropfen: Ligand Pharmaceuticals behauptet, die Lizenz für das TR-Beta-Programm — darunter der NASH/MASH-Kandidat VK2809 — kündigen zu dürfen. Viking widerspricht und kündigt rechtliche Gegenwehr an. Sollte Ligand sich durchsetzen, wären Partnering-Optionen und künftige Erlöse aus VK2809 gefährdet.
Kasse reicht bis 2028
Ende März verfügte Viking über liquide Mittel von 603 Millionen Dollar, nach 706 Millionen Dollar zum Jahresende 2025. Das Unternehmen rechnet mit einem sinkenden Mittelabfluss in der zweiten Jahreshälfte 2026 und sieht die Kasse bis ins Jahr 2028 gesichert.
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Die Aktie gab nach Handelsschluss rund zwei Prozent nach und schloss bei 31,42 Dollar. Da die US-Märkte am Freitag feiertagsbedingt geschlossen sind, bleibt dieser Kurs vorerst der Referenzpunkt.
Der Katalender für die nächsten Monate ist dicht: Im dritten Quartal erwartet Viking Daten zur Erhaltungsdosierung von subkutanem VK2735. Die Phase-1-Studie zu VK3019 beginnt zeitnah. Und das orale VK2735-Phase-3-Programm startet noch in diesem Jahr — drei Datenpunkte, die den Kurs in beide Richtungen bewegen können.
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