Verum, Messenger

Verum Messenger: eSIM-Technologie startet mit neuer Freiheit ins Jahr 2026

31.12.2025 - 03:30:12

Ein Branchenpaukenschlag zum Jahreswechsel: Während Millionen Menschen reisen, bringt Verum Messenger eine “trägerunabhängige” eSIM auf den Markt. Gleichzeitig schaffen neue Regeln in Indien und Hardware-Pläne von Xiaomi Fakten. Für Nutzer wird die mobile Welt flexibler – und unübersichtlicher.

Die letzten Tage des Jahres 2025 bringen Bewegung in den Mobilfunkmarkt. Das Londoner Unternehmen Verum Messenger hat eine neue eSIM-Technologie vorgestellt, die Nutzer unabhängiger von klassischen Netzbetreibern machen soll. Parallel dazu melden sich Regulierer aus Indien zu Wort, und Gerüchte um Xiaomis Flaggschiff-Strategie für 2026 kursieren. Für Verbraucher, die zwischen Feiertagsreisen und Neujahrsvorbereitungen stehen, bedeutet das: mehr Wahlfreiheit, aber auch mehr Komplexität bei der Einrichtung. Ein aktueller Leitfaden soll Abhilfe schaffen.

Verum setzt auf “Kommunikationsfreiheit”

In einer Pressemitteilung vom 30. Dezember kündigte Verum Messenger ein neuartiges eSIM-Ökosystem an. Der Clou: Die Technologie soll Standard-Netzsperren und Zensur umgehen können. Nutzer können das Profil direkt auf Smartphones, Tablets oder Router laden – ganz ohne Gang in einen Shop. Bezahlt werden kann auch mit Kryptowährungen. Das zielt besonders auf Regionen mit strengen Internetkontrollen ab. Für Reisende könnte sich die eSIM so von einem Mobilfunkvertrag zu einer Art “Daten-Utility-App” wandeln.

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Xiaomi plant eSIM-fokussiertes Flaggschiff

Aus Asien kommen Berichte, wonach Xiaomi ein Flaggschiff-Smartphone für 2026 finalisiert, das fortschrittliche eSIM-Fähigkeiten in den Vordergrund stellt. Dies könnte den Markt herausfordern, den Apples eSIM-only-Modelle in den USA dominieren. Der Trend zu digitalen SIM-Slots setzt sich fort, um Platz für größere Akkus zu schaffen.

Indien ebnet den Weg für globale eSIMs

Die Regulierungsbehörde TRAI in Indien hat am 30. Dezember Empfehlungen für den Einsatz ausländischer SIMs und eSIMs in IoT-Geräten veröffentlicht. Zwar geht es primär um Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, doch Analysten sehen darin einen wichtigen Schritt. Leichtere Genehmigungsverfahren könnten den Weg für eine reibungslosere, grenzüberschreitende eSIM-Nutzung auch für Geschäftsreisende ebnen.

Praxis-Guide: eSIM und Dual SIM im Jahr 2026 meistern

Trotz der Fortschritte bereitet die Technik vielen Nutzern noch Kopfzerbrechen. Ein Bericht vom 29. Dezember mit dem Titel “2025 eSIM Regrets” listet häufige Fehlerquellen auf. So gelingt der Umstieg.

1. Der Vorteil von Dual SIM

Moderne Flaggschiffe wie das iPhone 16 oder Samsung Galaxy S25 unterstützen Dual SIM Dual Standby (DSDS). So lassen sich zwei Nummern parallel nutzen:
* Primäre Leitung: Ihr heimischer Vertrag (z.B. von der Telekom, Vodafone) für Anrufe und SMS.
* Sekundäre Leitung: Eine Reise-eSIM (etwa von Verum, Nomad oder Airalo) ausschließlich für mobile Daten.

Praxistipp: Anbieter wie Nomad boten zuletzt Rabatte von bis zu 30 Prozent an. Eine Reise-eSIM ist oft günstiger als teure Roaming-Gebühren des Heimanbieters.

2. eSIM-Aktivierung Schritt für Schritt

Die Prozesse wurden mit den Updates Ende 2025 (iOS 19, Android 16) verfeinert.

Für iPhone-Nutzer:
1. Kauf & Scan: Plan online kaufen. Sie erhalten einen QR-Code per E-Mail.
2. Einstellungen: Einstellungen > Mobilfunk > eSIM hinzufügen aufrufen.
3. Aktivierung: “QR-Code scannen” auswählen.
4. Kennzeichnung: Die neue Leitung als “Reise” oder “Daten” benennen.
5. Kritischer Schritt: Unter Mobilfunkdaten die neue eSIM auswählen. Stellen Sie sicher, dass “Datenwechsel erlauben” AUS ist, um ungewolltes Roaming der Hauptkarte zu verhindern.

Für Android-Nutzer:
1. Netzwerkeinstellungen: Einstellungen > Netzwerk & Internet > SIM-Karten öffnen.
2. Hinzufügen: Auf das Plus (+) oder “SIM herunterladen” tippen.
3. Scannen: Den bereitgestellten QR-Code scannen.
4. Prioritäten festlegen: Android fragt, welche Karte für Daten, Anrufe und SMS genutzt werden soll. Wählen Sie für Mobile Daten die neue eSIM.

3. Häufige Fallstricke vermeiden

  • Der “Transfer”-Fehler: Das Übertragen einer eSIM vom alten aufs neue Handy kann fehlschlagen. Bitten Sie im Zweifel Ihren Anbieter um ein neues eSIM-Profil, statt sich auf “Schnelltransfer”-Funktionen zu verlassen.
  • Roaming-Einstellungen: Kontrollieren Sie immer: “Datenroaming” muss für die Reise-eSIM EIN, für die heimische Hauptkarte aber AUS geschaltet sein. Diese Einstellung ist der häufigste Grund für hohe Rechnungen.

Analyse: Die stille Revolution im Mobilfunk

Die parallelen Ankündigungen von Verum und der indischen Regulierungsbehörde markieren einen Wendepunkt. Die Ära, in der eine SIM-Karte ein physisches Symbol der Bindung an einen Telekom-Riesen war, neigt sich dem Ende zu.

Das Jahr 2025 war das “Jahr der Reibung”: Die eSIM-Technologie war der Nutzererfahrung beim Verwalten der Profile voraus. Die Initiativen von Unternehmen wie Verum deuten jedoch darauf hin, dass 2026 zum “Jahr der Fluidität” werden könnte. Der Fokus verschiebt sich vom Ersatz der Plastikkarte hin zu einem neuen Konsummodell: Mobiles Datenvolumen wird eher wie ein Streaming-Abo gekauft und genutzt.

Die Gerüchte um Xiaomi zeigen zudem, dass der von Apple in den USA initiierte “eSIM-only”-Trend nun bei großen asiatischen Herstellern ankommt. Dieser Wettbewerb dürfte die Roaming-Kosten weiter drücken und etablierte Netzbetreiber zu flexibleren, digitalen Kurzzeitangeboten zwingen.

Der nächste große Schritt wird die verbesserte Übertragbarkeit von eSIMs zwischen verschiedenen Geräteplattformen sein – ein aktuelles Ärgernis. Für Reisende in diesen Tegen gilt: Behalten Sie Ihre Datennutzung im Blick. Der aktuell extreme Reiseverkehr ist der ultimative Stresstest für die neuen Systeme. Bestehen sie ihn, könnte der physischen SIM-Karte tatsächlich der letzte Sonnenuntergang bevorstehen.

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