Vertiv: Strategic Thermal Labs übernommen
30.04.2026 - 20:39:21 | boerse-global.deKI-Chips produzieren extreme Hitze. Vertiv liefert die Lösung und kauft dafür technisches Know-how ein. Der Konzern hat die Übernahme des Spezialisten Strategic Thermal Labs (STL) abgeschlossen. Damit sichert sich das Unternehmen entscheidendes Wissen für die Kühlung von Hochleistungsrechnern.
Kühlung als Schlüssel für KI-Rechenzentren
Die Integration von STL bringt Expertise im Bereich Cold-Plate-Design ins Haus. Das ist notwendig, weil herkömmliche Luftkühlung bei modernen KI-Chips an ihre Grenzen stößt. Vertiv setzt dabei auf ein offenes System. Es funktioniert unabhängig vom jeweiligen Server- oder Chiphersteller.
Ziel der Übernahme ist die Optimierung der gesamten thermischen Kette. Durch die interne Prüfung der Kühltechnik will Vertiv die Leistung und Zuverlässigkeit großer KI-Infrastrukturen steigern. Das soll die Ausfallrisiken für Betreiber von Rechenzentren minimieren.
Rekordquartal und angehobene Prognose
Die Zahlen für das erste Quartal 2026 untermauern diesen Expansionskurs. Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf 2,65 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz bleibt ungebrochen hoch.
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Besonders die Region Amerika trieb das Wachstum mit einem organischen Plus von 44 Prozent voran. Die bereinigte operative Marge kletterte parallel dazu auf 20,8 Prozent. Das Management hob infolge der starken Ergebnisse die Prognose für das Gesamtjahr an.
Vertiv erwartet nun einen Jahresumsatz von bis zu 14 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll in einer Spanne von 6,30 bis 6,40 US-Dollar liegen. Die Investmentbanken reagierten prompt auf die neuen Ziele.
BNP Paribas und UBS sehen das Kursziel bei 370 US-Dollar. JPMorgan und Morgan Stanley taxieren den Wert indes auf 350 US-Dollar. Beide Häuser bewerten die Aktie weiterhin mit „Overweight“.
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Die Aktie markierte heute ein neues 52-Wochen-Hoch bei 328,35 US-Dollar. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf gut 119 Prozent. Das Vertrauen der Profis bleibt hoch: Institutionelle Investoren halten fast 90 Prozent der Anteile.
Im Mai 2026 folgt eine Investorenkonferenz mit Details zur weiteren Technologie-Roadmap. Dazu fließen rund 50 Millionen US-Dollar in den Ausbau der US-Produktion. Das Unternehmen will so die Lieferzeiten für globale Cloud-Anbieter verkürzen.
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