Verizon Aktie: Umbau in vollem Gange
10.03.2026 - 15:47:58 | boerse-global.deVerizon befindet sich mitten in einer der tiefgreifendsten Umstrukturierungen seiner jüngeren Geschichte – und CFO Tony Skiadas hat heute auf der 34. jährlichen Media, Internet & Telecom Conference einen detaillierten Einblick in die laufende Transformation gegeben. Der Konzern setzt auf ein klares Rezept: Kosten raus, Kundenerfahrung rein, Cashflow hoch.
Radikaler Sparkurs als Wachstumsmotor
Das Herzstück der Neuausrichtung ist ein Kostensenkungsprogramm über 5 Milliarden Dollar. Die Maßnahmen greifen auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Netzwerk-Decommissioning veralteter Kupferleitungen, IT-Konsolidierung, Stellenabbau – allein im vierten Quartal 2025 wurden rund 13.000 Stellen gestrichen, die meisten davon bereits im ersten Quartal 2026 von der Gehaltsliste entfernt. Hinzu kommen rund 4 Milliarden Dollar an Kapitalausgaben-Einsparungen.
Parallel dazu trägt die Anfang 2026 abgeschlossene Übernahme von Frontier Communications zur Stärkung der Breitbandplattform bei. Mit inzwischen über 30 Millionen glasfaserversorgten Haushalten und einem mittelfristigen Ziel von 40 bis 50 Millionen Einheiten positioniert sich Verizon als ernstzunehmender Glasfaserspieler – und sieht dabei in konvergenten Kunden (Mobilfunk plus Festnetz) einen strategischen Hebel: Diese Gruppe zeigt eine um 30 Prozent niedrigere Abwanderungsquote.
Ehrgeizige Ziele, verhaltenes Ausgangsjahr
Für 2026 erwartet Verizon ein Wachstum von 2 bis 3 Prozent beim Serviceerlös aus Mobilfunk und Breitband sowie ein bereinigtes Gewinnwachstum je Aktie von 4 bis 5 Prozent. Der freie Cashflow soll um mindestens 7 Prozent auf über 21,5 Milliarden Dollar steigen. Die Kapitalausgaben sind mit 16 bis 16,5 Milliarden Dollar budgetiert.
Allerdings ist 2026 auch ein Übergangsjahr für den Wireless-Serviceerlös: Nachwirkungen aus Preismaßnahmen des Vorjahres belasten den Umsatz mit rund 180 Basispunkten. Gleichzeitig will Verizon seine Netto-Neukunden im Postpaid-Segment auf 750.000 bis 1 Million steigern – das entspricht dem Zwei- bis Dreifachen des Vorjahreswerts.
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Kapitalrückflüsse als Vertrauenssignal
Trotz des laufenden Schuldenabbaus nach der Frontier-Akquisition bleibt die Aktionärspflege ein erklärtes Ziel. Das Unternehmen erhöhte die Dividende zum 20. Mal in Folge und legte ein Aktienrückkaufprogramm über 25 Milliarden Dollar für die nächsten drei Jahre auf, davon mindestens 3 Milliarden Dollar noch in 2026. Die Rückkehr zum langfristigen Verschuldungsziel wird für den Zeitraum 2026 bis 2027 angepeilt.
Gegenwind kommt derweil von der Wettbewerbsfront: AT&T hat diese Woche ein Investitionsprogramm über 250 Milliarden Dollar für die nächsten fünf Jahre angekündigt – mehr als doppelt so viel wie Analysten erwartet hatten. Für Verizon steigt damit der Druck, die eigene Netzqualität und Kundenbindung konsequent auszubauen, um im intensiver werdenden Verdrängungswettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten.
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