Verbraucherzentrale warnt vor neuer Phishing-Welle per SMS und Messenger
25.03.2026 - 00:00:40 | boerse-global.de
Die Verbraucherzentrale warnt dringend vor einer massiven neuen Welle von Phishing-Angriffen über SMS und Messenger. Besonders im Visier stehen Kunden von PayPal und N26. Die Angriffe sind hochprofessionell und nutzen neue Techniken.
Viele der aktuellen Betrugsmaschen zielen direkt auf Bezahldienste ab, weshalb eine sichere Kontoeinrichtung heute wichtiger denn je ist. Dieser kostenlose Ratgeber bietet eine bebilderte Anleitung für den perfekten Einstieg und zeigt, wie Sie Käuferschutz und Sicherheitsfunktionen optimal nutzen. In 10 Minuten startklar: PayPal einrichten, sicher zahlen, Geld senden
Messenger-Phishing: Der perfide Support-Trick
Die Täter geben sich in WhatsApp oder Signal als offizielles Sicherheitsteam aus. Sie kontaktieren ihre Opfer direkt über gefälschte Support-Profile. Mit dringenden Nachrichten über angebliche Sicherheitslücken fordern sie Verifizierungscodes oder PINs.
Wer diese Daten preisgibt, verliert die Kontrolle über sein Konto. Die Betrüger registrieren es auf einem fremden Gerät. Anschließend kapern sie die Identität des Opfers für weitere Straftaten. Diese Angriffe basieren rein auf psychologischer Manipulation, nicht auf technischen Lücken.
RCS: Das neue Einfallstor für Betrüger
Die Kriminellen nutzen zunehmend das moderne RCS-Protokoll. Diese Nachrichten laufen über das Datennetz und umgehen so viele herkömmliche Spam-Filter. Bis zu zwei Millionen Nachrichten können spezialisierte Gruppen täglich versenden.
RCS-Nachrichten wirken durch Logos und interaktive Schaltflächen täuschend echt. Sie verlinken auf gefälschte Paketverfolgungsseiten oder Bankportale. Die optische Ähnlichkeit zu echten Unternehmensmitteilungen verleitet viele zum unvorsichtigen Klicken.
PayPal und N26 im Fadenkreuz
Das aktuelle Phishing-Radar zeigt klare Ziele. PayPal-Kunden erhalten Nachrichten über angebliche Kreditkarten-Änderungen oder unautorisierte Transaktionen. N26-Nutzer wird mit einer Deaktivierung ihres Online-Zugangs gedroht, falls sie ihre Nummer nicht „verifizieren“.
Auch staatliche Stellen werden als Tarnung missbraucht. Das österreichische Finanzministerium warnt vor gefälschten SMS im Namen von FinanzOnline. Darin wird eine Steuergutschrift versprochen. Echte Behörden fordern niemals per SMS zur Dateneingabe auf.
Da Messenger und mobiles Banking zunehmend in den Fokus von Datendieben rücken, sollten Android-Nutzer ihre Geräte jetzt mit gezielten Handgriffen absichern. Das kostenlose Sicherheitspaket zeigt Ihnen in einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie WhatsApp, Banking-Apps und Co. zuverlässig schützen. Gratis-Ratgeber: 5 Schutzmaßnahmen für Ihr Android-Smartphone entdecken
So schützen Sie sich vor den Betrugsversuchen
Experten raten zu einer Kombination aus Technik und gesundem Misstrauen. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) – geben Sie die Codes aber niemals an Dritte weiter. Echte Anbieter fragen diese nie aktiv ab.
Löschen Sie verdächtige Nachrichten sofort und blockieren Sie die Nummer. Prüfen Sie Absenderadressen und URLs auf Rechtschreibfehler oder seltsame Domain-Endungen. Im Zweifel öffnen Sie die offizielle App oder geben die Webseite manuell ein.
KI macht Betrugstexte kaum noch erkennbar
Die Qualität der betrügerischen Nachrichten hat sich dramatisch verbessert. Fortschrittliche Sprachmodelle sorgen für fehlerfreie Texte. Frühere Erkennungsmerkmale wie holpriges Deutsch verschwinden.
Die Angriffe werden zielgerichteter und persönlicher. Sie passen sich in Echtzeit an aktuelle Ereignisse wie Steuerfristen an. Diese Entwicklung stellt auch Sicherheitssoftware vor neue Herausforderungen. Sie muss nun verstärkt auf KI-basierte Erkennung setzen.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

