Verbio: THG-Quote steigt auf 17,5 Prozent
28.04.2026 - 14:53:45 | boerse-global.deFür Verbio läuft gerade vieles zusammen. Der Bundestag hat die Treibhausgasminderungs-Quote auf 17,5 Prozent bis 2027 angehoben — und Vorstandschef Claus Sauter zeigte sich davon „positiv überrascht". Die Aktie reagierte prompt: Plus 5,3 Prozent auf 38,02 Euro am Dienstag.
Regulatorik als Rückenwind
Mit der Umsetzung der europäischen RED-III-Richtlinie steigt die THG-Quote von derzeit 12 Prozent auf 17,5 Prozent im Jahr 2027. Für Biokraftstoffhersteller wie Verbio bedeutet das planbare Nachfrage — Mineralölkonzerne und Flottenbetreiber müssen ihre Quoten erfüllen und sind auf nachhaltige Kraftstoffe angewiesen. Die Deutlichkeit der Anhebung hatte die Branche so nicht erwartet.
Hinzu kommt ein Preiseffekt: Biodiesel ist aktuell erstmals günstiger als fossiler Diesel. Das macht Verbios Produkte attraktiver, ohne dass regulatorischer Druck allein die Nachfrage treiben muss. Ferner stützen gestiegene Rohölpreise — ausgelöst durch geopolitische Spannungen rund um den Iran — das Interesse an heimischen Alternativen.
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Starke Rally, hohes Bewertungsniveau
Der Kursanstieg fügt sich in eine bemerkenswerte Entwicklung ein. Seit dem 52-Wochen-Tief bei 9,12 Euro im Juni 2025 hat die Aktie ihren Wert mehr als vervierfacht. Das 52-Wochen-Hoch lag bei 46,14 Euro.
Die Bewertung hat dabei Höhen erreicht, die Fragen aufwerfen. Das geschätzte KGV für 2026 liegt bei rund 70 — viel Wachstumserwartung ist bereits eingepreist. Zugleich notiert das Papier nach einem Rücksetzer von knapp 17 Prozent in den vergangenen 30 Tagen wieder über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 34,55 Euro. Der RSI von 64 signalisiert Aufwärtsmomentum, ohne überkaufte Extremwerte zu erreichen.
Quartalszahlen am 13. Mai
Am 13. Mai legt Verbio seine Ergebnisse für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres vor. Analysten erwarten einen Umsatz von 538 Millionen Euro — ein Plus von über 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Beim Ergebnis je Aktie wird 0,33 Euro prognostiziert; im Vorjahresquartal stand noch ein Verlust von 0,22 Euro. Ob die regulatorischen Rückenwind-Effekte bereits in diesen Zahlen sichtbar werden, dürfte die nächste Richtungsentscheidung für den Kurs liefern.
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