Verbio Aktie: Neues 52-Wochen-Hoch
10.03.2026 - 15:08:25 | boerse-global.deSteigende Spritpreise infolge des Iran-Kriegs treiben die Nachfrage nach Biokraftstoffen – und die Verbio-Aktie auf ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit einem Plus von rund 225 Prozent im Jahresvergleich ist der Kursanstieg beeindruckend. Doch wie viel Fantasie steckt noch im aktuellen Kurs?
Die Antwort darauf fällt je nach Analysehaus unterschiedlich aus. Jefferies, das sein Kursziel zuletzt von 21 auf 25 Euro angehoben hat, bleibt bei „Hold" – mit der klaren Begründung, dass ein verbessertes Marktumfeld und höhere Prognosen für 2026 am Markt bereits weitgehend eingepreist seien. Es ist bereits die zweite Anhebung innerhalb weniger Monate: Im Januar hatte Jefferies das Ziel schon einmal von 16 auf 21 Euro erhöht, ohne die Einstufung zu verändern.
Operative Erholung mit starken Zahlen
Die fundamentale Basis liefert Verbio durchaus. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen ein EBITDA von 30,1 Millionen Euro – ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und sogar 95 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Treiber waren starke Ethanolspreads sowie eine Erholung der Biokraftstoffquotenpreise. Der Halbjahresumsatz lag bei 896 Millionen Euro, der Nettoverlust schrumpfte auf unter eine Million Euro. Zudem meldete Verbio Rekordproduktionsvolumina in Europa und eine verbesserte Auslastung der US-Anlagen.
Das regulatorische Umfeld stützt die Perspektive zusätzlich. Die Erhöhung der deutschen THG-Quote von 10,6 auf 12,1 Prozent sowie die Aussetzung der Nutzung von Überschussquoten für 2025 und 2026 erhöhen die Nachfrage nach einfacher THG-Quote – was den Wegfall der Doppelzählung bestimmter Zertifikate mehr als kompensieren dürfte.
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Analysten gespalten – Bitterfeld als Prüfstein
Deutlich optimistischer als Jefferies zeigt sich mwb research. Das Analysehaus hat sein Kursziel zuletzt auf 32 Euro angehoben und die Aktie mit „Buy" eingestuft. Als Argumente nennt es steigende Biokraftstoffpreise im Zuge von RED III, eine fortschreitende Marktstabilisierung sowie stabile Preise und wachsende Produktion in den USA. mwb research geht davon aus, dass der Markt seinen Tiefpunkt hinter sich gelassen hat.
Der nächste konkrete Prüfstein für die operative Entwicklung ist der planmäßige Hochlauf des Standorts Bitterfeld in der zweiten Jahreshälfte 2026. Gelingt dieser wie geplant und bestätigt sich die verbesserte Marktdynamik, dürfte das die Grundlage für eine weitere Neubewertung liefern – trotz eines Kurses, der heute bereits auf dem 52-Wochen-Hoch von 30,56 Euro notiert und damit weit über dem 200-Tage-Durchschnitt von 16,68 Euro liegt.
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